Einkick im Kinderfußball: Bedeutung & Regeln
Der Einkick ist eine Spielfortsetzung mit dem Fuß nach Seitenaus und wird im Kinder- und Hallenfußball oft statt Einwurf genutzt. Hier bekommst du Regeln, Beispiele und typische Varianten verständlich erklärt.
Der Einkick ist eine Spielfortsetzung, bei der der Ball nach einem Ausball über die Seitenlinie mit dem Fuß wieder ins Spiel gebracht wird – oft statt Einwurf. Besonders im Kinderfußball und im Hallenfußball ist der Einkick weit verbreitet.
Was bedeutet „Einkick“ im Kinderfußball?
Im klassischen Fußball (Erwachsene) kommt nach einem Seitenaus normalerweise der Einwurf. Viele Kinderfußball-Formate nutzen aber den Einkick statt Einwurf, weil er technisch einfacher zu lernen ist und mehr Fußballaktionen mit dem Ball am Fuß fördert. So bleiben die Kinder häufiger im „Fußballmodus“: annehmen, passen, dribbeln, schießen.
Wichtig: Die kinderfußball regel einkick kann je nach Verband (DFB/ÖFB/SFV), Turnier oder Spielform variieren. In manchen Ligen gilt Einkick immer, in anderen nur in der Halle oder im Minifußball.
Einkick Regeln: Die wichtigsten Grundregeln (einfach erklärt)
Auch wenn Details unterschiedlich sein können, gelten in der Praxis meist diese einkick regeln:
- Der Ball liegt auf oder maximal direkt hinter der Seitenlinie (je nach Auslegung).
- Der ausführende Spieler spielt den Ball mit dem Fuß ins Feld.
- Gegenspieler halten Abstand (häufig 3 Meter, in der Halle oft 2–3 Meter).
- Ein Tor direkt aus dem Einkick ist je nach Wettbewerb erlaubt oder nicht (in vielen Hallenregeln ist es eingeschränkt).
- Der Ball ist im Spiel, sobald er gespielt wurde (nicht erst nach einer bestimmten Strecke).
Als Trainer oder Elternteil lohnt sich ein Blick in die Turnierregeln: Gilt der Einkick auch bei Funino/3-gegen-3? Darf direkt aufs Tor geschossen werden? Wie groß ist der Abstand?
Beispiele aus dem Kinderfußball (Praxis)
Beispiel 1: Einkick im Minifußball
Im minifußball einkick passiert es häufig, dass der Ball ins Seitenaus geht, weil das Feld kleiner ist und viele Dribblings stattfinden. Ein Kind legt den Ball schnell an die Linie und spielt einen kurzen Pass zu einem Mitspieler. Vorteil: Das Spiel wird schneller und es entstehen mehr 1-gegen-1- und Passsituationen.
Beispiel 2: Hallenfußball Einkick
Beim hallenfußball einkick wird der Einkick oft genutzt, um kontrolliert aufzubauen, weil die Bande nicht immer vorhanden ist. Typisch: Ein Kind tippt den Ball kurz an und der Mitspieler schließt direkt ab – hier hilft Training zur Schusspräzision, wie in unseren Tipps zur Schusspräzision in der Halle: 8 Zielspiele (U8–U13).
Beispiel 3: Einkick als „Mini-Freistoß“
Manche Teams nutzen den Einkick wie einen ruhenden Ball: kurz antäuschen, Pass in die Tiefe, Abschluss. Das ist eng verwandt mit dem Freistoß – passende Grundlagen findest du bei Freistoß - Regeln und Arten im Kinderfußball.
Warum gibt es Einkick statt Einwurf?
Der Einwurf ist koordinativ anspruchsvoll (beide Hände, Ball hinter dem Kopf, Füße am Boden). Beim Einkick können Kinder schneller Erfolgserlebnisse sammeln und lernen gleichzeitig:
- saubere Pässe unter Gegnerdruck
- Ballmitnahme und Orientierung
- schnelles Umschalten nach Ausball
Und mal ehrlich: Was ist kindgerechter – eine komplizierte Wurftechnik oder eine Aktion mit dem Fuß, die sowieso ständig gebraucht wird?
Verwandte Begriffe (kurz erklärt)
- Einwurf: Spielfortsetzung mit den Händen nach Seitenaus (im Erwachsenenfußball Standard).
- Freistoß: Ruhender Ball nach Foul/Regelverstoß – siehe Freistoß - Regeln und Arten im Kinderfußball.
- Eckball: Wenn der Ball über die Torauslinie geht und zuletzt von der verteidigenden Mannschaft berührt wurde. Für ältere Kinder interessant: Eckball verteidigen: einfache Regeln & Aufgaben (U10+).
FAQ zum Einkick im Kinderfußball
Darf man beim Einkick direkt aufs Tor schießen?
Das hängt von den Wettbewerbsregeln ab. In vielen Hallen- und Kinderturnieren ist ein direkter Torschuss erlaubt, manchmal aber eingeschränkt (z. B. nur nach Ballberührung eines Mitspielers).
Wie viel Abstand müssen Gegner beim Einkick halten?
Oft sind es 3 Meter, in der Halle teils 2–3 Meter. Entscheidend sind die lokalen Regeln (Turnierordnung/Staffelleiter).
Was ist besser für Kinder: Einkick oder Einwurf?
Der Einkick ist meist leichter und sorgt für mehr Ballaktionen mit dem Fuß. Der Einwurf bleibt trotzdem wichtig, wenn später nach offiziellen Regeln gespielt wird.
Häufig gestellte Fragen
Ähnliche Begriffe im Lexikon
Übungen zu "Einkick im Kinderfußball: Bedeutung & Regeln"
Diese Übungen wenden den Begriff praktisch an