Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht
Zu wenig Spieler fürs 11 gegen 11? Viele Landesverbände erlauben Norweger- und Flex-Modelle: kleinere Teams auf verkleinertem Feld statt Spielabsagen und Zwangsabmeldungen. Die Übersicht für 2026/27.
KI-generiertes SymbolbildFreitagabend, 21 Uhr: Im Mannschaftschat trudeln die Absagen ein — Klassenfahrt, krank, Schicht am Samstag. Aus 14 gemeldeten Spielern werden neun, und das 11 gegen 11 am Wochenende wackelt. Genau für diese Situation haben mehrere Landesverbände flexible Mannschaftsstärken im Regelwerk verankert: Statt das Spiel abzusagen oder das Team gleich ganz vom Spielbetrieb abzumelden, spielst du mit 9, 8 oder 7 Spielern auf einem verkleinerten Feld. Die bekanntesten Varianten heißen Norweger Modell und Flex-Modell. Hier liest du, was dahintersteckt, worin sich die beiden unterscheiden, welcher Verband was anbietet — und was das praktisch für deine Meldung bedeutet.
Was ist das Norweger Modell?
Die Idee des Norweger Modells ist simpel: Vereine müssen ihre Mannschaft nicht zwingend als 11er melden, sondern wählen bei der Mannschaftsmeldung die Spielstärke, die sie realistisch stemmen können — je nach Ausschreibung etwa 11er, 9er oder 7er. Alle spielen in derselben Staffel. Treffen zwei unterschiedlich gemeldete Stärken aufeinander, gilt die zentrale Regel des Modells: Die kleinere Mannschaftsstärke entscheidet. Beide Teams treten in dieser Stärke an, meist auf einem entsprechend verkleinerten Feld. Das Spiel findet statt — statt Absage oder Wertung am grünen Tisch.
In Württemberg etwa legen Mannschaften ihre Stärke (9 gegen 9 oder 7 gegen 7) vor Saisonbeginn fest und werden in Spielplänen und Tabellen mit dem Zusatz (9) beziehungsweise (7) gekennzeichnet; eine Änderung ist zur Winterpause möglich, und das Aufstiegsrecht bleibt erhalten. Andere Verbände verwenden den Begriff pragmatischer für die Reduktion am Spieltag: In Bremen erlaubt die Bezirksklasse der C-Junioren als Modellprojekt die Reduktion bis auf minimal 9 gegen 9 — das Großfeld bleibt dabei erhalten, angezeigt werden muss die Reduktion mindestens 45 Minuten vor Spielbeginn. Im Fußballkreis Berg (Mittelrhein) galt 2025/26 in den Normalstaffeln der A- und B-Junioren: Auf Antrag bestimmt die Mannschaft mit weniger Spielern die Teamgröße, 10 gegen 10 oder 9 gegen 9, mindestens 9 Spieler müssen es sein.
Und was ist das Flex-Modell?
Das Flex-Modell setzt einen Schritt später an: Es erlaubt den Wechsel in eine reduzierte Mannschaftsstärke mitten in der laufenden Saison — dann, wenn der Engpass real wird. In Württemberg funktioniert das so: Der Verein meldet den Wechsel in den flexiblen Modus (9 gegen 9 oder 7 gegen 7) bis 48 Stunden vor Spielbeginn an Gegner und Staffelleiter; ab der ersten Meldung trägt die Mannschaft in Spielplänen den Zusatz „flex“. Punkte und Tore zählen ganz normal weiter — das Aufstiegsrecht erlischt allerdings mit der ersten Flex-Meldung, und das meldende Team darf nur zwei Auswechselspieler einsetzen, der Gegner fünf. Das ist eine bewusste Abweichung von den regulären Auswechselregeln im Jugendfußball.
Derselben Logik folgt das saarländische Flex-Modell für A-Junioren: Die gemeldete Stärke (11, 10, 9 oder 8) kann je Spieltag auf Antrag geändert werden. Und in Sachsen-Anhalt verliert eine A-Junioren-Mannschaft, die das Flex-Modell nutzt, ebenfalls ihr Aufstiegsrecht.
Norweger-Modell vs. Flex-Modell: der Unterschied auf einen Blick
Am sauber getrennten Beispiel Württemberg — aus dessen Durchführungsbestimmungen diese Systematik stammt — sieht der Unterschied so aus:
| Norweger-Modell | Flex-Modell | |
|---|---|---|
| Mannschaftsstärke | bei der Meldung vor der Saison festgelegt | Wechsel während der laufenden Runde möglich |
| Änderung | zur Winterpause | je Spiel, Meldung bis 48 h vor Anpfiff |
| Kennzeichnung in Tabellen | Zusatz (9) / (7) | Zusatz „flex“ ab erster Meldung |
| Wertung | normale Konkurrenz | Punkte und Tore zählen weiter |
| Aufstiegsrecht | bleibt erhalten | erlischt ab der ersten Flex-Meldung |
| Auswechselspieler | regulär nach Jugendordnung | meldendes Team max. 2, Gegner max. 5 |
So trennscharf verwenden aber längst nicht alle Verbände die Begriffe. Hessen nennt seine feste 9er/7er-Wahl schlicht „Wahlmodell“ und behandelt ein Norweger Modell in der D-Jugend als genehmigungspflichtige Alternative ohne Aufstiegsrecht, Baden bezeichnet die freie D-Jugend-Wahl vor der Saison als „Flex-Modell“, und Bremen verwendet „Norweger-Modell“ für die Spieltags-Reduktion. Auch Österreich kennt den Begriff: Für U14 bis U19 können die Landesverbände Bewerbe im ÖFB-FLEX-Modell ausschreiben, die Vereine melden 7er, 9er oder 11er, und treffen zwei Formate aufeinander, wird im kleineren gespielt. Das ist inhaltlich ein Norweger Modell. Verbindlich ist deshalb nie der Name, sondern immer die Jugendordnung oder Durchführungsbestimmung deines Verbands beziehungsweise Kreises.
Warum es diese Modelle gibt
Das ist kein Reform-Gimmick, sondern eine Antwort auf ein reales Problem: In vielen Regionen bekommen Vereine ab der C-Jugend keine 14, 15 Spieler mehr für einen 11er-Kader zusammen. Die Folgen kennst du vermutlich aus deinem eigenen Kreis: kurzfristige Spielabsagen, Zwangsabmeldungen mitten in der Saison, Spielgemeinschaften über mehrere Dörfer und immer längere Fahrtwege, weil die Staffeln ausdünnen. Für die betroffenen Jugendlichen heißt das im schlimmsten Fall: kein Fußball mehr.
Die rechtliche Grundlage liefert der DFB selbst: Die DFB-Spielordnung erlaubt den Landesverbänden, in den vier untersten Spielklassen abweichende Mannschaftsstärken samt eigener Mindestspielerzahl festzulegen. Genau diese Öffnungsklausel nutzen die Verbände — deshalb spielen die Modelle fast immer auf Kreis- oder unterer Landesebene, nicht in den Verbands- und Regionalligen. Anders im G- bis E-Jugend-Bereich: Die neuen Kinderfußball-Spielformen der 21 Landesverbände stehen seit 2024/25 bundesweit verbindlich in Anhang IV der DFB-Jugendordnung, die Verbände wählen dort nur zwischen festgelegten Teamgrößen.
Übersicht: Welcher Verband bietet was
Die folgende Tabelle enthält nur belegte Regelungen aus den Jugendordnungen und Durchführungsbestimmungen der Verbände (Saison 2026/27, sofern nicht anders vermerkt):
| Verband | Modell | Altersklassen | Ebene |
|---|---|---|---|
| Baden | Flex-Modell: 7er, 8er oder 9er frei wählbar | D | verbandsweit (JO Anlage 1) |
| Bayern | flexibler Spielbetrieb: 7 gegen 7 statt 9 gegen 9 auf verkleinertem Großfeld | D | Kreise Coburg/Kronach/Lichtenfels und Bamberg/Bayreuth-Kulmbach, unterste Spielklasse |
| Bremen | Norweger-Modell: Reduktion bis min. 9 gegen 9, Großfeld bleibt | C | Bezirksklasse |
| Hessen | Wahlmodell: 9er- oder 7er-Feld, gleichberechtigt; Norweger Modell nur mit Genehmigung, ohne Aufstiegsrecht | D | verbandsweit |
| Mecklenburg-Vorpommern | Norweger-Modell 9 gegen 9 auf verkürztem Großfeld | A | A-Landesligen, auf Antrag |
| Mittelrhein | „Norweger Modell“: 10 gegen 10/9 gegen 9 bei Spielermangel (mind. 9 Spieler); C-Norwegerstaffeln mit 11er, 9er oder 7er | A, B (Kreis Berg, 2025/26); C (Kreis Aachen) | einzelne Kreise |
| Niedersachsen | Spielrunden mit weniger Spielern auf kleinerem Feld, inkl. Norweger Modell | A, B, C | Bezirks-/Kreisebene |
| Rheinland | reduzierte Mannschaftsstärken (z. B. D7, C9) möglich, aber weder Staffelsieger noch Kreismeister | A–D | Meldeligen |
| Saarland | Flex-Modell 11/10/9/8 (A, Pilot); Norweger-Modell 9er/7er (B, C); 7er (D) | A–D | Kreisebene |
| Sachsen | „Norweger-Modell“ bzw. 9er-Meldung, meist 9 gegen 9 auf verkürztem Großfeld (z. B. C-Junioren in den Kreisen Zwickau, Erzgebirge, Mittelsachsen; A/B in Nordsachsen) | A–C | Kreisebene |
| Sachsen-Anhalt | Flex-Modell 9 gegen 9; ab 13 verfügbaren Spielern zwingend 11 gegen 11, Aufstiegsrecht entfällt; auf Kreisebene auch für C und B (z. B. KFV Börde) | A (Landesliga), B, C (Kreis) | Landesliga (nur Meisterschaft) und Kreisebene |
| Schleswig-Holstein | Alternativ 9er (Richtwert 58×89 m auf Großtoren); 7er laut Kreis-Durchführungsbestimmungen nicht statthaft, die allgemeinen Durchführungsbestimmungen lassen 7er und Norweger Modell grundsätzlich zu | A, B, C | Kreisspielklassen |
| Südwest | Flexibler Modus (auch 9 gegen 9/7 gegen 7); ohne Meldung gilt 11 gegen 11 | A, B, C | Kreisebene |
| Westfalen | Kleinfeld-Öffnung (§ 16 (17) JSpO, 5×2-m-Tore) + Norweger Modell (z. B. 7:7 bis 9:9), grundsätzlich als „Pflichtspiele ohne Wertung“ | A, B, C | nur unterste Kreisklasse; überkreislich nur 11 gegen 11 |
| Württemberg | Norweger-Modell (feste 9er/7er-Meldung) und Flex-Modell (unterjähriger Wechsel); D-Jugend: 9er/7er wählbar | D u. a. | verbandsweit bzw. unterste Spielklassen |
Auf Kreisebene gibt es außerdem weitere lokale Lösungen, die nicht in jeder Verbandsordnung stehen. Die Detailregeln deines Verbands findest du in der Übersicht aller Landesverbände.
Saarland: Flex-Modell 11/10/9/8 als Pilotprojekt
Das Saarland geht zur Saison 2026/27 am weitesten. Neu als Pilotprojekt für A-Junioren auf Kreisebene: das Flex-Modell mit 11, 10, 9 oder 8 Spielern (inklusive Torwart). Die Mannschaftsstärke ist je Spieltag auf Antrag änderbar, und die kleinere Mannschaftsgröße ist maßgebend — bringt dein Gegner nur neun Spieler zusammen, spielt ihr eben 9 gegen 9. Wichtig: Alle Ergebnisse zählen ganz normal mit 3/1/0 Punkten, es ist also kein Sonderwettbewerb ohne Wertung. Mit 11 oder 10 Spielern wird auf dem Großfeld gespielt, mit 9 oder 8 auf dem A9-Juniorenfeld.
Dazu kommt das Norweger-Modell auf Kreisebene für B- und C-Junioren: 9 gegen 9 mit verschiebbarem Tor an der 16-m-Linie oder 7 gegen 7 (bei den C-Junioren auf 70×50 m). Selbst die D-Jugend hat eine 7er-Alternative zur 9er-Hauptform — gespielt wird dann auf dem E-Junioren-Feld (55×35 m), allerdings als Pflichtfreundschaftsrunde ohne Tabellen.
Baden: D-Flex mit einheitlichen Kleinfeldmaßen
Der Badische Fußballverband hat das Flex-Modell der D-Junioren in der Jugendordnung (Stand August 2026) besonders sauber durchdekliniert. Vereine wählen frei zwischen 7er, 8er und 9er — und die Kleinfeldmaße sind in allen drei Varianten weitgehend identisch: Strafraum 25×10 m, Strafstoßmarke 9 m, Jugendtore 5×2 m. Ein Detail unterscheidet sich: Der Freistoß-Mindestabstand beträgt im 9er 9 m, im 8er und 7er 5 m. Nur das Feld wächst mit der Spielerzahl: ca. 50×35 m (7er), 60×40 m (8er) und 70×50 m (9er). Für den Platzaufbau heißt das: einmal markieren gelernt, alle Varianten abgedeckt.
Aufpassen musst du bei der Abseitsregel. Im 9er wird mit Abseits gespielt, im 7er ohne. Für das 8er (7 plus 1), das das Informationsblatt D-Jugend 2026/27 als Standardform beschreibt, widersprechen sich die Quellen: Die Jugendordnung nimmt seit 01.07.2026 Teams mit 7 oder weniger Feldspielern vom Abseits aus, das Informationsblatt sagt für das 7 plus 1 dagegen „Es wird mit Abseits gespielt“. Bis der bfv das klarstellt, frag vor der Saison bei deinem Kreis nach. Sicher ist: Wo Abseits gilt, ist es beim Einpassen und Eindribbeln nicht aufgehoben.
Hessen: Das gleichberechtigte 9er/7er-Wahlmodell
In Hessen entscheiden sich D-Jugend-Teams zwischen 9er- und 7er-Feld — beide Formate sind laut Jugendordnung gleichrangig. Das 9er-Feld misst ca. 68×50 m, das 7er-Feld ca. 65×50 m; der Strafraum ist mit 29×12 m in beiden Varianten gleich, für den Strafstoßpunkt übernimmt der HFV die DFB-Empfehlung von 8 m (verbindlich sind die Feldmaße der Kreise). Gespielt wird 2×30 Minuten, bis zu 5 Spieler dürfen aus- und wieder eingewechselt werden. Die Torgrößen regeln die Kreise in ihren Durchführungsbestimmungen (regional z. B. 5×2 m).
Nicht nur Jugend: Frauen- und Herrenfußball
Flexible Mannschaftsstärken sind kein reines Jungen-Thema. Gerade im Juniorinnenfußball, wo Spielerinnen oft knapp sind, nutzen Verbände dieselben Instrumente: Im Saarland spielt die B-Juniorinnen-Verbandsliga 2026/27 im Norweger-Modell mit 11er- und 7er-Mannschaften (nur 11er können in die Regionalliga aufsteigen), in Brandenburg melden die B-Juniorinnen der Landesliga als 11er oder 9er, und in Württemberg gibt es Norweger- und Flex-Modell mit 9 gegen 9 auch für A- bis C-Juniorinnen. Ob es im Frauen- und Herrenbereich ähnliche Wettbewerbe gibt, regelt die Ausschreibung der jeweiligen Spielklasse deines Verbands.
Was heißt das praktisch für dich?
Vor der Meldung ehrlich rechnen. Zähl nicht die Namen auf der Spielerliste, sondern die realistisch verfügbaren Spieler pro Samstag. In Württemberg kannst du bis zu 4 Mannschaften in beliebiger Stärke melden — die Mindestspielerzahl bei Spielbeginn liegt beim 9er bei 7, beim 7er bei 5 Spielern. Zwei kleine Teams bedeuten oft mehr Spielzeit pro Kind als ein großes mit zwölf Bankplätzen.
Aufstiegsrecht klären. Wo Norweger- und Flex-Modell nebeneinander existieren, ist das der entscheidende Unterschied: In Württemberg behält eine fest fürs Norweger-Modell gemeldete Mannschaft ihr Aufstiegsrecht, während es beim unterjährigen Wechsel ins Flex-Modell erlischt. Wenn dein Team oben mitspielt, kläre diese Frage vor der Meldung mit dem Staffelleiter.
Fristen und Bedingungen prüfen. Im Südwesten gilt ohne rechtzeitige Mitteilung automatisch die Regelform 11 gegen 11, in Württemberg muss der Flex-Wechsel 48 Stunden vor Anpfiff gemeldet sein. In Mecklenburg-Vorpommern läuft das 9-gegen-9-Norweger-Modell der A-Landesligen nur auf Antrag, mit maximal 2 Wechselspielern. Und in Sachsen-Anhalt greift das Flex-Modell 9 gegen 9 nur im Meisterschaftsbetrieb der Landesliga (nicht im Landespokal) — sind am Spieltag 13 Spieler verfügbar, wird zwingend 11 gegen 11 gespielt.
Feld und Tore organisieren. Die reduzierten Formate laufen meist auf verkürztem Großfeld „16er zu 16er“: In Sachsen-Anhalt sind das 65–90 × 45–70 m mit 5×2-m-Kleinfeldtoren, in Mecklenburg-Vorpommern ein auf ca. 80 m verkürztes Feld mit Großfeldtoren (alternativ Kleinfeldtore mit 9-m-Punkt). Sprich früh mit dem Platzwart und kläre, ob mobile Tore vorhanden sind. Eine komplette Maß-Übersicht findest du unter Spielfeldgrößen nach Altersklasse.
Wertung klären. Nicht überall zählt alles gleich: Das saarländische A-Flex-Modell wertet normal (3/1/0), die 7er-D-Runde im Saarland läuft dagegen als Pflichtfreundschaftsrunde ohne Tabellen. In Westfalen sind Norweger-Staffeln grundsätzlich „Pflichtspiele ohne Wertung“, im Rheinland können Teams mit reduzierter Stärke weder Staffelsieger noch Kreismeister werden. Frag im Zweifel bei deinem Kreisjugendausschuss nach, bevor du meldest.
Merke: Das kleinere Team hebt in der C- bis A-Jugend das Abseits nicht automatisch auf. In Württemberg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und am Mittelrhein gilt es auch im 9 gegen 9 bzw. 7 gegen 7 dieser Altersklassen; in Baden spielen 7er-Mannschaften der A- bis C-Junioren dagegen ohne Abseits.
Unterm Strich sind Norweger- und Flex-Modelle keine Notlösung zweiter Klasse, sondern die bessere Alternative zu Spielabsagen und Zwangsabmeldungen: Deine Spieler stehen auf dem Platz statt auf der Absage-Liste — und mit 9 statt 11 hat jeder mehr Ballkontakte. Bevor du ein Team abmeldest, lohnt also immer der Blick in die Durchführungsbestimmungen deines Landesverbands.
Mehr zur D-Jugend (U12/U13)

C-Jugend (U14/U15): Spieleranzahl, Spielform und die wichtigsten Regeln im Überblick

D-Jugend-Regeln im Überblick (U12/U13): Spielform, Spielzeit, Ballgröße, Abseits und was je Landesverband unterschiedlich ist

Turniere in der D-Jugend (U12/U13): Welche Turniermodi nach dem Festival-Alter passen

D-Jugend Training: Der komplette Leitfaden für U12/U13

Ab wann spielen Kinder auf dem Großfeld? Der Wechsel von der D- in die C-Jugend (9 gegen 9 auf 11 gegen 11): was sich ändert und wie Trainer und Eltern den Übergang vorbereiten

Torwarttraining für Kinder: Wann es sinnvoll wird, wie es altersgerecht aussieht und was Trainer und Eltern beachten sollten (U8–U13)
Altersklassen & SpielbetriebC-Jugend (U14/U15): Spieleranzahl, Spielform und die wichtigsten Regeln im Überblick
In der C-Jugend ist 11 gegen 11 auf dem Großfeld der Standard; je nach Verband gibt es auch 9er- und 7er-Staffeln. Der Überblick erklärt dir die Jahrgänge 2026/27, Spielzeit, Ballgröße und den Unterschied zwischen DFB-Rahmen und konkreten Wettbewerbsvorgaben.
Altersklassen & SpielbetriebD-Jugend-Regeln im Überblick (U12/U13): Spielform, Spielzeit, Ballgröße, Abseits und was je Landesverband unterschiedlich ist
Für die D-Jugend gelten gemeinsame Vorgaben, aber auch unterschiedliche Regeln der Landesverbände. Der Überblick erklärt Altersklassen, Spielformen, Spielzeit, Ballgröße und Abseits sowie die Unterschiede beim Vereinswechsel zwischen U12 und U13.
Turnierformen & FestivalsTurniere in der D-Jugend (U12/U13): Welche Turniermodi nach dem Festival-Alter passen
Gruppenphase, Schweizer System oder Jeder gegen jeden: Der passende Modus bestimmt Spielzeit, Pausen und Fairness eines D-Jugend-Turniers. Besonders bei acht Teams bietet eine Gruppenphase mit anschließenden Platzierungsspielen einen klaren und ausgewogenen Ablauf.
Altersgerechtes TrainingD-Jugend Training: Der komplette Leitfaden für U12/U13
Dieser Leitfaden zeigt, was Kinder in der D-Jugend brauchen und wie du Technik, Spielverständnis und Gruppentaktik trainierst. Acht Spielformen und eine komplette Einheit für 75 bis 90 Minuten liefern konkrete Hilfe für den Trainingsplatz.
Altersklassen & SpielbetriebAb wann spielen Kinder auf dem Großfeld? Der Wechsel von der D- in die C-Jugend (9 gegen 9 auf 11 gegen 11): was sich ändert und wie Trainer und Eltern den Übergang vorbereiten
Ab der C-Jugend spielen Kinder regulär 11 gegen 11 auf dem Großfeld. Der Ratgeber zeigt die Unterschiede zur D-Jugend und erklärt, wie Trainer und Eltern den Übergang vorbereiten können.
TorwarttrainingTorwarttraining für Kinder: Wann es sinnvoll wird, wie es altersgerecht aussieht und was Trainer und Eltern beachten sollten (U8–U13)
Bis einschließlich E-Jugend sollten Kinder die Torwartposition kennenlernen, aber nicht fest darauf spezialisiert werden. Ab der D-Jugend kann ein regelmäßiges technisch-taktisches Torwarttraining beginnen, während Feldspielerfahrungen weiterhin dazugehören.
Alles zur D-Jugend (U12/U13) im Überblick →Alle Übungen für die D-Jugend (U12/U13) →
Häufig gestellte Fragen
Weiterlesen

Kein Schiri da? Wenn Eltern oder Trainer ein Jugendspiel leiten müssen

Wenn Eltern am Platz eskalieren: Hausrecht, Platzverweis und Hausverbot im Jugendfußball

Mein Kind will nicht mehr trainieren: Was tun?

Passives Abseits: Wann eine Abseitsstellung nicht bestraft wird

Talent oder nicht? Warum das egal sein sollte

Fußballtor-Maße: Großfeldtor, Jugend-/Kleinfeldtor, Minitor und Hallentor je Altersklasse
FußballregelnKein Schiri da? Wenn Eltern oder Trainer ein Jugendspiel leiten müssen
Fehlt beim E- oder D-Jugend-Spiel der angesetzte Schiedsrichter, müssen häufig Eltern oder Trainer einspringen. Klare Absprachen, ein neutraler Maßstab und die Vorgaben des Landesverbands helfen dir, das Spiel sicher zu leiten.
Elternarbeit & KommunikationWenn Eltern am Platz eskalieren: Hausrecht, Platzverweis und Hausverbot im Jugendfußball
Beschimpfungen und Bedrohungen am Spielfeldrand verlangen ein klares Vorgehen des Vereins. Der Leitfaden zeigt, wie du Prävention, Platzverweis und ein begründetes Hausverbot verhältnismäßig organisierst.
Motivation & PsycheMein Kind will nicht mehr trainieren: Was tun?
Wenn dein Kind nicht mehr ins Fußballtraining will, stecken oft Druck, Konflikte oder Überforderung dahinter. Mit den richtigen Fragen, kleinen Anpassungen und einer Probephase findest du eine Lösung – oder triffst eine faire Entscheidung.
FußballregelnPassives Abseits: Wann eine Abseitsstellung nicht bestraft wird
Eine Abseitsstellung allein wird nicht bestraft. Erst wenn der Spieler den Ball spielt, einen Gegner beeinflusst oder aus seiner Position einen Vorteil zieht, entsteht ein Abseitsvergehen.
Motivation & PsycheTalent oder nicht? Warum das egal sein sollte
Im Kinderfußball ist „Talent“ oft nur eine Momentaufnahme. Wichtiger sind Lernfreude, Mut und ein Umfeld, das Entwicklung statt Etiketten fördert – bei jedem Kind.
FußballregelnFußballtor-Maße: Großfeldtor, Jugend-/Kleinfeldtor, Minitor und Hallentor je Altersklasse
Großfeldtor, Kleinfeldtor, Minitor oder Hallentor: Zwei Tabellen zeigen dir die Maße und den Einsatz nach Altersklasse gemäß DFB-Vorgaben. Dazu findest du wichtige Sonderregelungen und eine Checkliste für die sichere Aufstellung.