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    Übungssammlung · 9 SpieleEinsteiger

    Beidfüßig dribbeln lernen: 9 Mini-Spiele (U7–U9)

    Mit diesen 9 Mini-Spielen lernen Kinder in U7–U9 beidfüßig zu dribbeln – ohne Druck, aber mit vielen Ballkontakten und klaren Regeln. Perfekt als Techniktraining für Einsteiger im Kinderfußball.

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    16. Jan. 2026
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    Aktualisiert: 10. Juli 2026
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    5 Min. Lesezeit

    Ziel der Sammlung

    • Beidfüßig dribbeln (Innen-/Außenseite, rechts/links im Wechsel)
    • Kopf hoch beim Dribbling: wahrnehmen, reagieren, entscheiden
    • Saubere Ballführung bei Tempo- und Richtungswechseln

    Aufbau

    Stecke ein Rechteck (ca. 15x20 m) ab. Platziere darin 6–10 kleine Hütchentore (je 2 Hütchen, 1–1,5 m breit). Für Teamvarianten markiere zwei „Heimzonen“ an den Stirnseiten.

    Die 9 Spiele – Schritt für Schritt

    1

    Ampel-Dribbling (Warm-up mit Regeln)

    • Alle dribbeln frei. Trainer ruft: „Grün“ = schnell, „Gelb“ = langsam/enge Kontakte, „Rot“ = Ball stoppen.
    • Zusatz: Bei „Gelb“ muss jedes Kind abwechselnd rechts/links tippen.
    2

    Rechts-Links-Tunnel

    • Jedes Kind dribbelt durch ein Hütchentor.
    • Regel: Durch jedes Tor nur, wenn der letzte Kontakt mit dem schwächeren Fuß war.
    • Zähle: „Wie viele Tore in 60 Sekunden?“
    3

    Inseln wechseln

    • Lege 4–6 „Inseln“ (kleine Quadrate aus Hütchen) aus.
    • Dribbling frei, auf Signal muss jedes Kind eine neue Insel erreichen.
    • Regel: Auf dem Weg zur Insel wird jede Berührung abwechselnd mit rechts/links gespielt.
    4

    Zahlen-Tore

    • Nummeriere 6 Tore (1–6). Trainer ruft eine Zahl.
    • Kinder dribbeln zum passenden Tor und zurück.
    • Fokus: Richtungswechsel (Außenseite zum Wegdrehen, Innenseite zum Ziehen).
    5

    Spiegel-Dribbling (2er-Teams)

    • Paare bilden. Spieler A führt, Spieler B spiegelt in 2–3 m Abstand.
    • A macht klare Aufgaben: „2 Kontakte rechts, 2 links, Stopp, Drehung“.
    • Nach 60–90 Sekunden wechseln.
    6

    Fänger mit Ball (Kontakt-Regel)

    • 1–2 Fänger mit Ball dribbeln und versuchen, andere durch Antippen zu fangen.
    • Wer gefangen ist, macht 5 Kontakte nur mit dem schwächeren Fuß und ist wieder frei.
    • Wichtig: Kein Wegschießen – Ball bleibt nah am Fuß.
    7

    Tor-Jagd (Punkte sammeln)

    • Jedes Tor zählt 1 Punkt, aber: Punkt gibt’s nur, wenn das Kind vor dem Durchdribbeln sichtbar den Fuß wechselt.
    • Variante: „Nur Außenseite zählt“ (kurz erklären: Außenseite = kleiner Zeh-Seite).
    8

    1-gegen-1 durch zwei Tore (Mini-Duell)

    • Zwei Spieler starten gegenüber, ein Ball.
    • Ziel: Durch eines von zwei kleinen Toren dribbeln.
    • Regel: Abschlusskontakt durchs Tor muss mit dem schwächeren Fuß erfolgen.
    • Tipp: Kurze Duelle (20–30 Sekunden), dann rotieren.
    9

    Dribbling + Abschluss (Transfer)

    • Dribbling durch ein Tor, danach kurzer Abschluss auf Minitor/Marke.
    • Regel: Abschluss abwechselnd rechts/links.
    • Passt perfekt als Brücke zu [Torschuss aus der Bewegung](/artikel/torschuss-aus-der-bewegung).

    Variationen nach Alter

    U7 (Einsteiger, viel Orientierung)

    • Weniger Regeln gleichzeitig: z. B. nur „schwächerer Fuß beim Stopp“.
    • Größere Tore (1,5–2 m) und mehr Abstand zwischen den Toren.
    • Mehr freie Dribblingzeit, weniger Duelle.

    U8 (mehr Tempo, mehr Entscheidungen)

    • Punkte-System einführen (Wettkampf, aber kurz halten).
    • Richtungswechsel verpflichtend: „Vor jedem Tor einmal drehen“.
    • 1-gegen-1 häufiger, aber mit klaren Rotationen.

    U9 (mehr Gegnerdruck)

    • 1-gegen-1 mit „Joker-Tor“: Nur nach Fußwechsel zählt es doppelt.
    • In Spiel 6 zwei Fänger + kleinere Felder für mehr Enge.
    • Kombi-Aufgabe: „Außenseite rechts → Innenseite links“ im Wechsel.

    Coaching-Tipps

    • Regeln kurz, sofort spielen lassen: Kinder lernen Dribbling über Wiederholungen, nicht über lange Erklärungen.
    • Schwachen Fuß positiv verknüpfen: „Mut-Fuß“ statt „schwacher Fuß“ – klingt klein, wirkt groß.
    • Ball nah am Fuß: Viele kurze Kontakte statt seltener großer Schläge.
    • Kopf hoch belohnen: Frage zwischendurch: „Welche Tore sind frei?“ – so entsteht Wahrnehmung im Dribbling.

    Häufig gestellte Fragen