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    Abseits einfach erklärt für Kinder

    Abseits ist eine der wichtigsten Regeln im Fußball. In diesem Guide erklären wir kindgerecht und mit praktischen Beispielen, wann der Schiedsrichter pfeift und wie man die Abseitsfalle umgeht.

    Tobias Brenner
    1. Okt. 2025
    Aktualisiert: 12. Jan. 2026
    4 Min.

    Du stehst kurz vor dem Tor, bekommst den Ball und schießt ihn rein – doch plötzlich pfeift der Schiedsrichter? Wahrscheinlich warst du im Abseits. Keine Sorge, das passiert sogar den Profis in der Bundesliga ständig! In diesem Artikel erfährst du kinderleicht, was die Abseitsregel bedeutet und wie du sie meisterst.

    Was ist Abseits? Eine kurze Definition

    Abseits bedeutet, dass ein angreifender Spieler bei der Ballabgabe näher an der gegnerischen Torlinie steht als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Es ist quasi ein Verbot, vor dem gegnerischen Tor zu „campen“ und auf den Ball zu warten.

    Abseits ausführlich erklärt: Die Drei-Punkte-Checkliste

    Damit du im Spiel genau weißt, ob du im Abseits stehst, musst du auf drei Dinge gleichzeitig achten. Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz logisch:

    1. Deine Position: Du befindest dich in der gegnerischen Spielfeldhälfte.
    2. Der Zeitpunkt: Es zählt immer der Moment, in dem dein Mitspieler den Ball zu dir abspielt.
    3. Die Verteidiger: Zwischen dir und der Torlinie müssen mindestens zwei Gegenspieler sein (einer davon ist meistens der Torwart).

    Wichtig zu wissen: Wenn du hinter dem Ball stehst (also der Ball näher zur Torlinie ist als du), bist du niemals im Abseits. Auch beim Abstoß, Einwurf oder Eckball gibt es kein Abseits!

    Warum gibt es diese Regel überhaupt?

    Stell dir vor, es gäbe kein Abseits. Dann würde ein Stürmer einfach das ganze Spiel über direkt neben dem gegnerischen Torwart stehen bleiben. Das Spiel wäre langweilig, weil nur lange Bälle nach vorne geschlagen würden. Das Abseits sorgt dafür, dass sich alle Spieler bewegen müssen und Fußball taktisch spannend bleibt.

    Beispiele aus dem Kinderfußball

    Beispiel 1: Der „Lauer-Stürmer“

    Leon spielt im Sturm. Er hat keine Lust zu rennen und stellt sich direkt vor das Tor des Gegners. Sein Torwart schießt den Ball weit nach vorne zu Leon. Pfiff! Das ist Abseits, weil Leon schon hinter allen Verteidigern stand, als der Ball abgeschlagen wurde.

    Beispiel 2: Das kluge Zuspiel

    Emma dribbelt auf der rechten Seite. Ihre Mitspielerin Sophie rennt auf gleicher Höhe mit dem letzten Verteidiger mit. Erst in dem Moment, als Emma den Ball passt, rennt Sophie am Verteidiger vorbei und nimmt den Ball an. Kein Abseits! Das war perfekt getimt.

    Beispiel 3: Die Mittellinie

    In der F-Jugend oder bei den Bambinis wird oft noch ohne Abseits gespielt, damit die Kinder erst einmal Spaß am Ball entwickeln. In der E-Jugend oder D-Jugend wird die Regel dann meistens eingeführt. Frag deinen Trainer, ab wann die Regel bei euch im Kreis gilt!

    Verwandte Begriffe im Kinderfußball

    • Abseitsfalle: Wenn die Verteidiger absichtlich nach vorne rennen, damit der Stürmer plötzlich im Abseits steht.
    • Passives Abseits: Du stehst zwar im Abseits, greifst aber gar nicht ins Spiel ein und behinderst niemanden. Dann pfeift der Schiri meistens nicht.
    • Gleiche Höhe: Wenn du genau auf einer Linie mit dem letzten Verteidiger stehst, ist es kein Abseits. Im Zweifel wird für den Angreifer entschieden!
    • Abseitsposition: Allein dort zu stehen ist noch nicht verboten – erst wenn du den Ball bekommst oder aktiv mitspielst, wird es zum Fehler.

    Häufig gestellte Fragen

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