Fußballregeln

    Abseits einfach erklärt für Kinder

    Abseits ist eine der wichtigsten Regeln im Fußball – kindgerecht und mit praktischen Beispielen erklärt: wann der Schiedsrichter pfeift und wie man die Abseitsfalle umgeht.

    fbTobias Brenner · aktualisiert 26. Okt. 2026 · 16 Min.
    Video: Abseits einfach erklärt. Mit 3-Fragen-Check & Quiz. Beim Abspielen wird eine Verbindung zu YouTube (Google) hergestellt und Daten werden übertragen. Mehr in der Datenschutzerklärung.

    Du stehst kurz vor dem Tor, bekommst den Ball und schießt ihn rein – doch plötzlich pfeift der Schiedsrichter? Wahrscheinlich warst du im Abseits. Keine Sorge, das passiert sogar den Profis in der Bundesliga ständig! Hier liest du kinderleicht erklärt, was die Abseitsregel bedeutet, wann sie NICHT gilt – und wie Eltern und Trainer sie so erklären können, dass sie wirklich hängen bleibt.

    Was ist Abseits? Eine kurze Definition

    Abseits bedeutet, dass ein angreifender Spieler im Moment des Abspiels durch einen Mitspieler in der gegnerischen Hälfte steht und dabei näher an der gegnerischen Torlinie ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Es ist quasi ein Verbot, vor dem gegnerischen Tor zu „campen" und auf den Ball zu warten. Gepfiffen wird aber erst, wenn der Spieler aus dieser Stellung ins Spiel eingreift – dann gibt es einen indirekten Freistoß für die andere Mannschaft.

    Als Merksatz für den Platz: „Wenn der Pass kommt, müssen noch zwei Gegner auf deiner Höhe oder näher am Tor sein – sonst bist du zu früh dran."

    Abseits ausführlich erklärt: Die Drei-Punkte-Checkliste

    Damit du im Spiel genau weißt, ob du im Abseits stehst, musst du auf drei Dinge gleichzeitig achten. Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz logisch:

    1. Deine Position: Du befindest dich in der gegnerischen Spielfeldhälfte und bist näher an der gegnerischen Torlinie als der Ball.
    2. Der Zeitpunkt: Es zählt immer der Moment, in dem dein Mitspieler den Ball zu dir abspielt – nicht der Moment, in dem du ihn annimmst.
    3. Die Verteidiger: Auf deiner Höhe oder zwischen dir und der Torlinie müssen mindestens zwei Gegenspieler sein. Meistens ist einer davon der Torwart – muss er aber nicht! Es zählt einfach der vorletzte Gegenspieler, egal wer das ist. Läuft der Torwart weit raus, können auch zwei Feldspieler die „Zwei" sein.

    Treffen alle drei Punkte zu, stehst du in Abseitsstellung. Ob du „zu weit vorne" bist, entscheiden dabei Kopf, Rumpf und Beine. Hände und Arme zählen nicht – das gilt für alle Spieler, auch für die Torhüter. Der Arm beginnt für die Abseitsregel an der Unterseite der Achsel. Gepfiffen wird die Abseitsstellung aber erst, wenn du ins Spiel eingreifst – mehr dazu weiter unten.

    Warum gibt es diese Regel überhaupt?

    Stell dir vor, es gäbe kein Abseits. Dann würde ein Stürmer einfach das ganze Spiel über direkt neben dem gegnerischen Torwart stehen bleiben. Das Spiel wäre langweilig, weil nur lange Bälle nach vorne geschlagen würden. Das Abseits sorgt dafür, dass sich alle Spieler bewegen müssen und Fußball taktisch spannend bleibt.

    Wann ist es KEIN Abseits?

    Genauso wichtig wie die Regel selbst: die Ausnahmen. In diesen Situationen kann dir nie Abseits gepfiffen werden:

    • Du bist in deiner eigenen Hälfte. Abseits gibt es nur in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Wer mit dem Körper auf der Mittellinie steht, zählt noch zur eigenen Hälfte.
    • Du stehst hinter dem Ball oder auf Höhe des Balls. Ist der Ball beim Abspiel mindestens so nah an der gegnerischen Torlinie wie du, bist du sicher.
    • Du stehst auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler. Gleiche Höhe ist ausdrücklich erlaubt.
    • Du bekommst den Ball direkt aus einem Abstoß, Einwurf oder Eckstoß. Nur bei diesen drei Spielfortsetzungen gibt es kein Abseits – und auch nur, wenn der Ball direkt zu dir kommt. Nach einem Freistoß und nach einem Abschlag oder Abwurf des Torwarts gilt Abseits ganz normal.
    • Der Ball kommt vom Gegner. Spielt ein Gegenspieler den Ball absichtlich und kontrolliert, zum Beispiel mit einem missglückten Rückpass, bist du nicht mehr im Abseits – auch wenn du davor „zu weit vorne" standest. Prallt der Ball dagegen nur von ihm ab oder wehrt er einen Torschuss ab, bleibt es Abseits.
    71112
    Abb. 1 · Gleiche Höhe = kein Abseits: Sophie (7) steht beim Abspiel von Emma (11) exakt auf Höhe des vorletzten Gegenspielers (gestrichelte Linie) und startet erst mit dem Pass durch.
    Eigenes TeamGegnerBallPassLaufweg

    Passives Abseits: Stehen ist erlaubt, mitspielen nicht

    Nur im Abseits zu stehen, ist noch kein Fehler. Gepfiffen wird erst, wenn du aus dieser Position ins Spiel eingreifst. Das bedeutet: Du spielst den Ball, du störst einen Gegner – etwa indem du dem Torwart die Sicht nimmst oder einen Verteidiger um den Ball angehst – oder du schnappst dir einen Abpraller. Umgangssprachlich heißt das bloße Herumstehen oft „passives Abseits"; in den Fußballregeln gibt es diesen Begriff aber nicht.

    Greifst du ein, pfeift der Schiedsrichter Abseits: Die andere Mannschaft bekommt einen indirekten Freistoß an der Stelle, an der du ins Spiel eingegriffen hast.

    Ein Beispiel: Ben steht beim Abschluss seines Mitspielers im Abseits, ganz links außen. Der Schuss geht rechts unten ins Tor – Ben hat den Ball nie berührt und niemanden gestört. Das Tor zählt, denn Ben hat aus seiner Abseitsstellung nicht eingegriffen. Wäre der Ball aber vom Pfosten zu Ben gesprungen und er hätte abgestaubt: Pfiff, Abseits!

    910
    Abb. 2 · Abseitsstellung ohne Eingreifen: Ben (9, weißer Ring) steht zwar links im Abseits, greift aber nicht ein — der Abschluss von Spieler 10 zählt.

    Für Kinder reicht die einfache Version: Wer im Abseits steht und einfach stehen bleibt, ohne mitzuspielen oder jemanden zu stören, macht nichts falsch. Wann genau aus bloßem Stehen ein Eingreifen wird, zeigt der Beitrag Passives Abseits: Wann eine Abseitsstellung nicht bestraft wird an weiteren Beispielen.

    Beispiele aus dem Kinderfußball

    Beispiel 1: Der „Lauer-Stürmer"

    Leon spielt im Sturm. Er hat keine Lust zu rennen und stellt sich direkt vor das Tor des Gegners. Sein Torwart fängt den Ball und schlägt ihn aus der Hand weit nach vorne zu Leon. Leon nimmt den Ball an. Pfiff! Das ist Abseits, weil Leon schon hinter allen Verteidigern stand, als der Ball abgeschlagen wurde. Übrigens: Wäre es ein Abstoß gewesen und Leon hätte den Ball direkt bekommen, hätte es kein Abseits gegeben.

    Beispiel 2: Das kluge Zuspiel

    Emma dribbelt auf der rechten Seite. Ihre Mitspielerin Sophie rennt auf gleicher Höhe mit dem letzten Verteidiger vor dem Torwart mit. Erst in dem Moment, als Emma den Ball passt, rennt Sophie am Verteidiger vorbei und nimmt den Ball an. Kein Abseits! Das war perfekt getimt.

    Beispiel 3: Die Altersfrage

    Bei den Bambinis (G-Jugend), in der F-Jugend und fast überall auch in der E-Jugend wird ohne Abseits gespielt, damit die Kinder erst einmal Spaß am Ball entwickeln. In der D-Jugend kommt die Regel meistens dazu – aber nicht überall: In einigen Landesverbänden spielt auch die D-Jugend noch ohne Abseits oder mit einer Sonderregel. Ob bei euch gepfiffen wird, entscheidet dein Landesverband oder Kreis. Wie es in Deutschland, Österreich und der Schweiz aussieht, liest du weiter unten im Abschnitt „Abseits bei DFB, ÖFB und SFV“. Frag deinen Trainer, ab wann die Regel bei euch gilt!

    So erklärst du Abseits deinem Kind (für Eltern und Trainer)

    Abseits versteht kein Kind vom Zuhören – aber fast jedes vom Ausprobieren. Drei Wege, die in der Praxis funktionieren:

    Die Wohnzimmer-Demo. Das Sofa ist das Tor, zwei Kissen sind Torwart und letzter Verteidiger, ein Kuscheltier ist der Stürmer. Lass dein Kind das Kuscheltier aufstellen und frag bei jeder Position: „Wenn jetzt der Pass kommt – wie viele Kissen sind noch zwischen Kuscheltier und Sofa?" Zwei = alles gut, eins oder keins = Abseitsstellung. Danach die Kissen verschieben und neu prüfen: So begreift dein Kind, dass sich die Abseitslinie ständig bewegt.

    Der Freeze-Moment beim Zuschauen. Beim nächsten Spiel im Fernsehen: Pausiere das Bild genau beim Abspiel und lasst gemeinsam zählen, wie viele Gegner noch vor dem Stürmer sind. Genau das macht übrigens auch der Video-Schiedsrichter mit seiner kalibrierten Linie – nur mit Computer statt Pausentaste.

    Das Freeze-Spiel im Training. Spielt 4 gegen 3 auf ein Tor. Immer wenn der Trainer „Stopp!" ruft, frieren alle ein – und die Angreifer prüfen selbst: „Wer von uns wäre jetzt bei einem Pass im Abseits?" Nach ein paar Runden fangen die Kinder an, ihre Laufwege von allein zu timen – genau wie Sophie im Beispiel oben.

    Das Handzeichen. Für die schnelle Rückmeldung auf dem Platz reicht eine Geste: Hand nach vorne heißt „zu weit vorne“, Hand auf Ballhöhe heißt „okay“. Frag nach einer Szene, wo das Kind beim Pass stand, und lass es mit der Hand antworten. So wird aus der Regel eine Bewegung statt einer Belehrung.

    Abseits bei DFB, ÖFB und SFV: Was gilt im Kinderfußball?

    Grundsätzlich richten sich der DFB (Deutschland), der ÖFB (Österreich) und der SFV (Schweiz) nach den offiziellen Fußballregeln. Im Kinderbereich passen sie diese aber je nach Altersklasse und Spielform an. Ein Überblick (Stand Saison 2026/27):

    LandG- und F-JugendE-JugendD-Jugend
    Deutschland (DFB)ohne Abseitsfast überall ohne Abseitsmeist mit Abseits – in einigen Landesverbänden ohne oder mit Sonderregel
    Österreich (ÖFB)ohne Abseits (U6 bis U9)U10 ohne Abseits, ab U11 offizielle Abseitsregel (7er-Fußball)mit Abseits
    Schweiz (SFV)ohne Abseitsohne AbseitsD-7 und D-9 mit Abseits (ab der Mittellinie)
    • In kleinen Spielformen wie Funino (3 gegen 3) oder 5 gegen 5 gibt es kein Abseits.
    • Im 7er-Format der E-Jugend wird in Deutschland fast überall ohne Abseits gespielt. Der DFB legt das nicht selbst fest – das entscheiden die Landesverbände.
    • Im 9er-Format der D-Jugend gilt Abseits in den meisten, aber nicht in allen Landesverbänden. Ohne Abseits spielt die D-Jugend zum Beispiel in Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. In Baden und Thüringen hängt es von der Spielform ab (Kleinfeld ohne, 9 gegen 9 mit Abseits), in Sachsen-Anhalt nutzen einige Kreise eine 20-m-Abseitslinie. Im Saarland sehen die Verbandsbestimmungen schon für die E-Jugend keine Ausnahme von der Abseitsregel vor. Den Stand für deinen Verband zeigt der Landesverbands-Vergleich.
    • In der Halle (Futsal) gibt es in keiner Altersklasse Abseits.

    Verbindlich ist nicht, was am Spielfeldrand gerufen wird, sondern was in den Durchführungsbestimmungen deines Landesverbands oder Kreises steht. Dort findest du, ob Abseits in eurer Altersklasse gepfiffen wird und ob es Sonderregeln gibt.

    Abseits spielerisch lernen: drei Trainingsideen

    Kinder lernen Abseits am schnellsten, wenn sie es im Spiel erleben – ohne dass ständig jemand pfeift. Diese drei Formen kannst du direkt ins Training einbauen.

    1. Abwehrlinie-Fangen (ohne Schiedsrichterstress)

    • Markiere mit Hütchen eine Linie, etwa 10 bis 15 Meter vor dem Tor.
    • Die Angreifer dürfen beim Pass nicht hinter dieser Linie stehen.
    • Ziel: Die Kinder lernen, auf Höhe zu bleiben und erst im richtigen Moment zu starten.

    Variationen: Verschiebe die Linie nach vorne oder hinten, oder erlaube nur flache Pässe beziehungsweise zwei Kontakte.

    2. 4 gegen 4 plus 2 Anspieler (Starten im richtigen Moment)

    • Zwei neutrale Anspieler stehen außen und spielen immer mit der ballbesitzenden Mannschaft.
    • Ein Tor zählt doppelt, wenn der Stürmer aus der Tiefe startet, also erst mit dem Pass losläuft.

    Coaching-Frage: „Wann musst du loslaufen, damit du nicht zu früh vorne stehst?“

    3. Die Freeze-Methode mit drei Fragen

    Ergänzend zum Freeze-Spiel oben: Stoppe eine Szene für fünf Sekunden und stell nur drei Fragen.

    • „Wo war der Ball beim Pass?“
    • „Wo warst du?“
    • „Wo war der vorletzte Verteidiger?“

    Danach sofort weiterspielen. Kurz, klar und ohne Belehrung – so bleibt der Spielfluss erhalten.

    Umgang mit Elternrufen: So bleibt es kindgerecht

    Abseits ist emotional, gerade am Spielfeldrand. Für Kinder ist es aber Gift, wenn sie ständig widersprüchliche Signale hören. Ein typisches Bild am Samstagvormittag: Von draußen ruft jemand „Abseits!“, das Kind bleibt stehen – und der Schiedsrichter lässt weiterlaufen.

    Drei Leitlinien helfen allen Beteiligten:

    • Kinder: Nur auf den Pfiff achten, nicht auf Zurufe von außen.
    • Eltern: Die Bitte an alle am Rand lautet: nicht reinrufen, wenn es um Abseits geht.
    • Trainer: Vor der Saison kurz erklären, dass Abseits im Kinderfußball je nach Altersklasse, Verband und Spielform anders gehandhabt wird.

    Für die Kinder selbst reichen drei kurze Coaching-Sätze:

    • „Warte auf den Pass!“ (Timing)
    • „Schau: Ball – Abwehrlinie – dann starten!“ (Orientierung)
    • „Spiel weiter, bis der Pfiff kommt!“ (Wettkampfverhalten)

    Wer Regeln grundsätzlich kindgerecht erklären will, findet ähnliche Hilfen für Standardsituationen im Beitrag Freistoß – Regeln und Arten im Kinderfußball und bei den Aufgaben der Abwehr in Eckball verteidigen: einfache Regeln & Aufgaben (U10+).

    Verwandte Begriffe im Kinderfußball

    • Abseitsfalle: Wenn die Verteidiger absichtlich gemeinsam nach vorne rücken, damit der Stürmer beim Pass plötzlich im Abseits steht. Riskant, aber clever!
    • Abseitsstellung (oft auch Abseitsposition): Allein dort zu stehen ist noch nicht verboten – erst wenn du nach dem Abspiel eines Mitspielers den Ball spielst oder sonst ins Spiel eingreifst, wird es zum Fehler.
    • Kalibrierte Linie: Die computergenaue Abseitslinie, die der Video-Schiedsrichter bei den Profis über das Spielfeld legt.
    • Vorletzter Gegenspieler: Der Bezugspunkt der Abseitsregel – meist der letzte Verteidiger vor dem Torwart.
    910
    Abb. 3 · Die Abseitsfalle: Kurz vor dem Pass von Spieler 10 rückt die Abwehrkette gemeinsam vom Tor weg — Stürmer 9 steht beim Abspiel plötzlich hinter dem vorletzten Gegenspieler und damit im Abseits.

    Häufig gestellte Fragen

    Drei einfache Punkte: Du bist in der gegnerischen Hälfte und näher am Tor als der Ball, es zählt der Moment, in dem dein Mitspieler den Ball abspielt, und auf deiner Höhe oder zwischen dir und der Torlinie sind weniger als zwei Gegenspieler. Treffen alle drei zu, stehst du in Abseitsstellung. Gepfiffen wird aber erst, wenn du dann ins Spiel eingreifst. Hände und Arme zählen beim Abseits nicht.

    In der G- und F-Jugend und fast überall auch in der E-Jugend wird ohne Abseits gespielt. In der D-Jugend kommt die Regel meistens dazu, aber nicht überall: Einige Landesverbände spielen auch dort noch ohne Abseits oder mit einer Sonderregel. Ob bei euch gepfiffen wird, entscheidet dein Landesverband oder Kreis, frag am besten deinen Trainer.

    „Passives Abseits“ ist kein Begriff aus den Fußballregeln, sondern Umgangssprache: Du stehst in Abseitsstellung, greifst aber nicht ins Spiel ein. Die Abseitsstellung allein ist kein Vergehen. Gepfiffen wird erst, wenn du den Ball spielst, einen Gegner störst (zum Beispiel dem Torwart die Sicht nimmst) oder aus einem Abpraller Vorteil ziehst. Dann bekommt die andere Mannschaft einen indirekten Freistoß.

    Kein Abseits ist es, wenn du in deiner eigenen Hälfte stehst, wenn du hinter dem Ball oder auf Höhe des Balls bist und wenn du auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler stehst. Außerdem gibt es kein Abseits, wenn du den Ball direkt aus einem Abstoß, Einwurf oder Eckstoß bekommst. Nach einem Freistoß und nach Abschlag oder Abwurf des Torwarts gilt Abseits dagegen ganz normal.

    In Deutschland spielen G-, F- und fast überall auch die E-Jugend ohne Abseits, in der D-Jugend gilt es meist, aber nicht in allen Landesverbänden. In Österreich gibt es von U6 bis U10 kein Abseits, ab U11 gilt die offizielle Regel. In der Schweiz spielen G, F und E ohne Abseits, in der D-Jugend (D-7 und D-9) gilt Abseits ab der Mittellinie. Verbindlich sind die Durchführungsbestimmungen deines Landesverbands oder Kreises.

    Timing und Orientierung: „Warte auf den Pass und starte erst, wenn der Ball gespielt wird.“ Dazu kommt ein kurzer Blick auf Ball und Abwehrlinie, bevor das Kind losläuft. Im Training helfen eine Hütchenlinie als Orientierung und kurze Freeze-Stopps mit drei Fragen.

    Ähnliche Begriffe im Lexikon

    Übungen zu "Abseits einfach erklärt für Kinder"

    Diese Übungen wenden den Begriff praktisch an

    abseits kinderfußball
    abseits einfach erklärt
    fußballregeln kinder
    was ist abseits
    fußball für anfänger