Funino & 3v3

    Funino: Dribbel-Parcours vor dem Spiel (U7–U9)

    Dieser Funino-Dribbel-Parcours ist ein simples, ballorientiertes Warm-up für U7–U9. Mit Slalom, Richtungswechseln und Abschluss auf Minitore kommen Kinder schnell in Spielmodus – inklusive Varianten und Coaching-Tipps.

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    21. Jan. 2026
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    Aktualisiert: 20. Juli 2026
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    4 Min. Lesezeit
    Grundaufbau: Runde mit vier Stationen auf 15x20 m — Slalom, zwei Dribbeltore, Richtungswechsel-Quadrat, Abschluss auf zwei Minitore.

    Übungsname & Ziel: Funino-Dribbel-Parcours vor dem Spiel (U7–U9)

    Du willst dein Team vor einem Funino-Spiel schnell „an den Ball“ bringen, ohne lange Erklärungen und Wartezeiten? Dann ist dieser Dribbel-Parcours ideal: Kinder in U7–U9 bekommen viele Ballkontakte, schulen Ballführung und Richtungswechsel und kommen mental in den Wettkampfmodus – ohne Überforderung.

    Der Parcours passt perfekt in die letzten 10–15 Minuten vor dem Anpfiff oder als erster Block im Training. Er verbindet Koordination mit Ball (einfach erklärt: Bewegungen steuern und dabei den Ball kontrollieren) mit kleinen, motivierenden Aufgaben.

    Material, Spieleranzahl, Dauer

    Benötigte Materialien

    • 12–20 Markierungshütchen (für Slalom, Tore, Start/Ziel)
    • 2–4 Stangen oder Hütchen als „Gates“ (kleine Dribbeltore)
    • 4 Funino-Minitore (oder 8 Hütchen als 4 Minitore)
    • 1 Ball pro Kind (wenn möglich), sonst 1 Ball pro 2 Kinder

    Spieleranzahl

    • Min: 2 (ein Kind dribbelt, ein Kind startet versetzt)
    • Max: 12 (danach lieber zweiten Parcours spiegeln)

    Dauer

    • 10–15 Minuten (optimal als Vor-Spiel-Warm-up)

    Aufbau: So steht der Parcours

    Baue auf ca. 15 x 20 Metern vier Stationen in einer Runde auf. Die Kinder starten einzeln im Abstand von 5–8 Sekunden.

    • Station 1: Slalom (5–6 Hütchen in einer Linie)
    • Station 2: Dribbeltore (2 kleine „Gates“ hintereinander)
    • Station 3: Richtungswechsel-Zone (Quadrat aus 4 Hütchen, darin eine klare Aufgabe)
    • Station 4: Abschluss auf Funino-Minitore (2 Minitore nebeneinander, Kind entscheidet)

    Warum Abschluss? Ein Warm-up ohne „Belohnung“ wirkt oft zäh. Ein Torabschluss bringt Fokus und Spaß – und du kannst später nahtlos zu Spielformen überleiten, z. B. über Inhalte aus Torschuss aus der Bewegung.

    Schritt-für-Schritt Anleitung

    1. Kurze Demo (30 Sekunden): Zeig einmal die Runde. Keine langen Erklärungen – Kinder lernen über Vormachen.
    2. Startsignal & Abstand: Kind A startet, nach 5–8 Sekunden Kind B. So vermeidest du Staus.
    3. Station 1 – Slalom: Dribbling mit vielen kleinen Kontakten. Ziel: Ball nah am Fuß.
    4. Station 2 – Dribbeltore: Durch zwei Gates dribbeln. Aufgabe: „Nach jedem Gate kurz Kopf hoch.“
    5. Station 3 – Richtungswechsel-Zone: Im Quadrat eine klare Aktion, z. B. Stop-and-Go (Ball stoppen, explosiv anlaufen) oder Außenrist-Wende.
    6. Station 4 – Funino-Abschluss: Kind dribbelt an, entscheidet sich spontan für eines von zwei Minitoren und schließt ab.
    7. Rückweg außen: Kinder laufen außen zurück zum Start (ohne Ball), Ball holen und wieder einreihen.
    8. 2–3 Durchgänge, dann kurze Trinkpause.

    Variationen (U7 bis U9)

    Variation für U7 (noch einfacher)

    • Slalom breiter stellen, weniger Hütchen (4 statt 6)
    • In Station 3 nur „Ball stoppen – weiterdribbeln“
    • Abschluss ohne Zeitdruck: Hauptsache Treffen & Freude

    Variation für U8 (mehr Wahrnehmung)

    • Vor Station 4 rufst du eine Farbe/Zahl (Hütchenfarben am Tor): Kind muss das passende Tor wählen
    • In Station 2: „Durch Gate 1 mit rechts, Gate 2 mit links“ (wenn es klappt)

    Variation für U9 (kleiner Wettkampf)

    • Zeit-Challenge: Wer schafft eine saubere Runde in 25–30 Sekunden?
    • Punktesystem: Tor links = 1 Punkt, Tor rechts = 2 Punkte (fördert Entscheidung)
    • Extra-Aufgabe: Nach dem Schuss sofort Ball sichern und zurückdribbeln bis zur Linie (Umschalt-Impuls, ohne es zu kompliziert zu machen)

    Coaching-Tipps (so bleibt es „beginner“-freundlich)

    • Weniger reden, mehr laufen lassen: Ein Warm-up lebt von Rhythmus.
    • Fokus-Sätze, die Kinder verstehen:
      • „Kleine Kontakte!“ (Ball bleibt kontrollierbar)
      • „Kopf hoch vorm Tor!“ (Wahrnehmung/Entscheidung)
      • „Erst langsam sauber, dann schneller!“
    • Achte auf Wartezeiten: Lieber zwei identische Parcours aufbauen, wenn viele Kinder da sind.
    • Verknüpfe den Parcours mit dem Spiel: „Im Funino brauchst du oft schnelle Richtungswechsel – genau das übst du hier.“

    Praktischer Extra-Hinweis für Spieltage

    Viele Kinder kommen mit unterschiedlichem Energielevel an. Ein kurzes, ballorientiertes Warm-up hilft, alle einzusammeln. Wenn zusätzlich das Thema Ernährung relevant ist (Turniertag, mehrere Spiele), kann ein Blick auf Nachmittags-Snacks: Energie vor dem Training sinnvoll sein.

    Anschluss: Wie geht’s nach dem Parcours weiter?

    Nach 10–15 Minuten kannst du direkt in Funino 3-gegen-3 oder 2-gegen-2 übergehen. Alternativ passt eine kurze Abschlussform mit Zielschüssen – Ideen findest du auch in Schusspräzision in der Halle: 8 Zielspiele (U8–U13) (draußen einfach mit Minitoren/Hütchentoren übertragen).

    Mehr Ballführung-Übungen

    Mehr Übungen für die Bambini (U7)

    Häufig gestellte Fragen

    Plane 10–15 Minuten ein. In dieser Zeit bekommen die Kinder viele Ballkontakte und werden wach, ohne dass sie vor dem Anpfiff müde werden. Nach 2–3 sauberen Durchgängen reicht meist eine kurze Trinkpause und der Übergang ins Funino-Spiel.

    Ja. Halte die Aufgaben bewusst einfach: breiter Slalom, klare Richtungswechsel (Stop-and-Go) und ein Abschluss ohne Zeitdruck. Wichtig ist, dass jedes Kind Erfolgserlebnisse hat und die Wartezeiten kurz bleiben.

    Nutze kleine Wettkampf-Elemente, ohne die Technik zu zerstören: Zeit-Challenge mit sauberer Ausführung, Punktesystem bei zwei Minitoren oder Entscheidungsaufgaben (Trainer ruft Farbe/Zahl). So trainieren die Kinder zusätzlich Wahrnehmung und schnelle Entscheidungen.