Ausrüstung

    Minitore für das Kindertraining: Größen, Material und Kippsicherheit

    Welche Minitore passen zur G-, F- oder E-Jugend? Der Ratgeber vergleicht Pop-up-, Kunststoff- und Aluminiumtore und zeigt, worauf du bei Anzahl, Untergrund und Kippsicherung achten solltest.

    fbTobias Brenner · aktualisiert 28. Okt. 2026 · 14 Min.
    KI-generiertes Symbolbild

    Vier Tore stehen bereit, das erste 3-gegen-3 beginnt – und nach zwei Minuten kippt ein Minitor bei einem kräftigen Schuss nach hinten. Genau solche Situationen zeigen: Wer Minitore kaufen möchte, sollte nicht allein auf Größe und Preis schauen. Standfestigkeit, Untergrund, Aufbau und Lagerung gehören genauso auf die Einkaufsliste.

    Für G-, F- und E-Junioren sind kleine Tore besonders interessant, weil sie viele Spielformen mit kurzen Wegen und häufigen Torabschlüssen ermöglichen. Doch welches Maß passt zur Altersklasse? Reicht ein leichtes Pop-up-Tor oder braucht der Verein einen stabileren Rahmen? Die folgenden Kriterien helfen dir, Angebote systematisch zu vergleichen.

    Welche Minitor-Größe für welche Altersklasse?

    Die DFB-Jugendordnung nennt in Anhang IV konkrete Torgrößen und Spielformen. Seit 2024/25 sind sie für G- bis E-Junioren bundesweit verbindlich und liefern deutschen Vereinen eine belastbare Orientierung. Eine Mindestgröße legt die Jugendordnung nicht fest.

    AltersklasseTore laut DFB-JugendordnungMaximale beziehungsweise zulässige Größe
    G-Jugend4 Minitore (optional 2)Minitore maximal 2,0 × 1,2 Meter
    F-Jugend4 Minitore oder 2 KleinfeldtoreMinitore maximal 2,0 × 1,2 Meter; Kleinfeldtore höhenreduziert auf 1,65 Meter
    E-Jugend2 Kleinfeldtore und/oder 4 MinitoreMinitore maximal 2,0 × 1,2 Meter

    In der Halle gelten nach der DFB-Futsal-Ordnung dieselben Grenzen: Bambini spielen auf Tore von höchstens 2 × 1,2 m, F- und E-Jugend bei vier Toren ebenfalls auf höchstens 2 × 1,2 m.

    Österreich und Schweiz: andere Grenzen

    Wer im DACH-Raum einkauft, sollte genau hinschauen, denn die Maße passen nicht überall zusammen:

    Land / VerbandVorgabe für Minitore
    Österreich (ÖFB), U6–U8mindestens 1,20 × 0,75 m, höchstens 2,00 × 1,10 m; alle Tore kippsicher verankert
    Österreich, Tirol, U7/U8Minitore 120 × 75 cm
    Schweiz (SFV), Kategorie GMini-Tore mindestens 1,2 × 0,8 m oder markierte Tore
    Deutschland, Württemberg, BambiniMinitore mindestens 1,5 m breit

    Merke: Ein 2 × 1,2-m-Tor, das in Deutschland gerade noch zulässig ist, ist für den ÖFB-Spielbetrieb zu hoch. Für Vereine in Österreich passt ein Modell bis 2,00 × 1,10 m; im Zweifel kaufst du kleiner.

    Ab der D-Jugend kommen andere Tore zum Einsatz. Die Maße im Überblick findest du unter Spielfeldgrößen nach Altersklasse. Wie ein E-Jugend-Feld mit Kleinfeld- oder Minitoren aufgebaut wird, zeigt der Beitrag E-Jugend Spielfeld: Maße, Tore und Feldaufbau.

    Nicht automatisch das größte Modell wählen

    Die Maximalgröße ist keine Kaufpflicht. Ein kleineres Tor kann für ein 3-gegen-3 sinnvoll sein, weil Kinder genauer abschließen und freie Schusslinien erkennen müssen. Ein größeres Minitor erleichtert Treffer und kann bei Anfängern schnelle Erfolgserlebnisse schaffen.

    Welche Variante passt besser? Das hängt von der geplanten Spielform, der Feldgröße und der Zahl der Kinder ab. Für den kompletten Aufbau mit Bällen, Markierungen und Leibchen findest du weitere Hinweise im Beitrag Funino-Equipment: Das richtige Material für Training & Turnier.

    Pop-up, Kunststoff oder Aluminium: Vor- und Nachteile

    Materialbezeichnungen allein sagen noch nicht, wie standsicher oder langlebig ein Tor tatsächlich ist. Vergleiche deshalb immer das Gesamtgewicht, die Rahmenkonstruktion, das Netz, die Verbindungen und die vorgesehene Verankerung.

    BauartTypischer VorteilMöglicher NachteilDarauf solltest du beim Kauf achten
    Pop-upSchnell auf- und abzubauen, häufig kompakt zu verstauenFaltmechanismus und Rahmen müssen regelmäßig kontrolliert werdenGewicht, Faltmaß, Aufbauanleitung, Befestigungsmöglichkeiten und Ersatzteile
    KunststoffJe nach Konstruktion leicht zu transportieren; Stecksysteme lassen sich zerlegenVerbindungen können bei häufigem Auf- und Abbau stärker beansprucht werdenArt der Steckverbindungen, Netzbefestigung, Standfüße und verfügbare Ersatzteile
    AluminiumFester Rahmen und klare TorformTransport und Lagerung können je nach Modell mehr Platz verlangenGesamtgewicht, Kanten, Schweiß- oder Schraubverbindungen, Bodenauflage und Verankerung

    Gewicht und Aufbauzeit praktisch testen

    Ein niedriges Gewicht erleichtert den Transport. Gleichzeitig darf ein leichtes Tor niemals ungesichert genutzt werden. Lass dir vor dem Kauf zeigen, wie das Modell befestigt wird und welche Sicherung für Rasen, Kunstrasen oder Hallenboden vorgesehen ist.

    Auch die Aufbauzeit gehört in den Vergleich. Muss ein Trainer acht Tore aus dem Materialraum holen, montieren und sichern, macht schon ein umständlicher Einzelschritt einen spürbaren Unterschied. Am besten testet eine Person den vollständigen Aufbau genau so, wie er später vor dem Training ablaufen soll.

    Haltbarkeit und Preisbereich vergleichen

    Pauschale Preisangaben helfen wenig, weil sich Modelle, Größen und Lieferumfänge stark unterscheiden. Vergleiche Angebote deshalb nach identischen Kriterien:

    • Preis pro Tor oder Set
    • enthaltenes Netz
    • Standfüße oder Bodenrahmen
    • Transporttasche
    • mitgelieferte Erdanker oder Ballastlösungen
    • Ersatznetze und Ersatzverbindungen
    • Lieferkosten
    • Garantie- und Reparaturbedingungen

    Der niedrigste Stückpreis ist nicht automatisch das günstigste Angebot. Fehlen Netz, Sicherungsmaterial oder Ersatzteile, entstehen weitere Anschaffungen. Für Vereine funktioniert ein schriftlicher Vergleich über drei konkrete Angebote besser als eine pauschale Einteilung in billig, mittel und teuer.

    Sicherheit: Kippschutz und Verankerung

    Umkippende Tore sind ein bekanntes Unfallrisiko: Hangeln an der Querlatte und Klettern auf beweglichen Toren gehören zu den Ursachen schwerer bis tödlicher Unfälle, die Verletzungen liegen meist im Kopf-, Hals- oder Brustbereich. Deshalb gilt eine klare Regel: Tore nie ungesichert stehen lassen. Kinder dürfen sich weder an den Querrahmen hängen noch auf Netze oder Gestänge klettern.

    Die DFB-Jugendordnung verlangt, Kleinfeldtore so zu sichern, dass ein Umstürzen in jedem Fall ausgeschlossen ist. Für Minitore verlangt die Norm laut DFB keine Kippsicherung, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt aber ausdrücklich, auch Leichtgewicht-Tore von 2 bis 10 kg gegen Kippen zu sichern. Für dein Training heißt das, gerade bei Wind: beschweren oder verankern. Welche Lösung passt, hängt vom Modell und Untergrund ab.

    Merke: Vor jeder Nutzung prüfst du als Trainer, ob die Tore sicher stehen, und sperrst ein Tor, das wackelt. Tore werden mindestens zu zweit versetzt, und Kinder bewegen Tore nie allein.

    Kippt trotz aller Vorsicht ein Tor auf ein Kind, leistest du sofort Erste Hilfe und wählst bei Verletzungen an Kopf, Hals oder Brust den Notruf 112 (in Österreich und der Schweiz erreichst du den Rettungsdienst auch unter 144). Das Tor bleibt danach gesperrt, bis die Ursache geklärt ist.

    Ballast und Erdanker richtig einplanen

    Für die Kaufentscheidung solltest du prüfen, ob der Hersteller eine geeignete Sicherung vorsieht:

    • Erdanker kommen nur auf Rasen infrage. Der DFB stuft Spiral- und Erdanker bei mobilen Toren als „kritische Variante“ ein, weil sie aus dem Boden gezogen werden können.
    • Ballastlösungen müssen zum Tor und zum vorgesehenen Befestigungspunkt passen. Lose Sandsäcke hält der DFB für ungeeignet, um Tore dauerhaft gegen Umkippen zu sichern; bevorzugt sind fest in den Bodenrahmen integrierte Gegengewichte im Rückraum, nicht im Netzraum. Für Minitore bietet der Handel passende Zusatzgewichte an.
    • Die Sicherung darf keine zusätzliche Stolperstelle im Spielfeld erzeugen.
    • Nach dem Aufbau folgt immer ein Standtest durch einen Erwachsenen.
    • Bei auffälligem Wind oder lockerem Boden wird die Sicherung erneut kontrolliert.

    Ein klassischer Trainerfehler ist, leichte Tore während einer Trinkpause ungesichert am Feldrand stehen zu lassen. Auch unbespielte Tore müssen gesichert oder außerhalb des zugänglichen Bereichs gelagert werden.

    Was sagt DIN EN 16579?

    Die DIN EN 16579 gilt für ortsveränderliche Tore aller Art mit einem Gesamtgewicht von mehr als 10 Kilogramm. Ausgenommen sind Tore in den Größen 5 × 2 Meter und 7,32 × 2,44 Meter mit einem Gewicht über 42 Kilogramm; diese fallen unter DIN EN 748.

    Leichte Minitore unter 10 Kilogramm liegen damit nicht im Anwendungsbereich der DIN EN 16579. Für sie gibt es die eigene Norm DIN EN 16664 (Leichtgewicht-Tore für Training und Freizeit). Wenn ein Hersteller sie angibt, ist das ein gutes Kaufargument; eine Pflicht zur Normprüfung von Minitoren besteht laut DFB-Broschüre zur Torsicherheit nicht, sie ordnet Minitore als „unproblematisch“ ein. Unabhängig davon bleibt die praktische Pflicht bestehen, jedes Tor standsicher aufzustellen und Kinder vor dem Umkippen zu schützen.

    Wie viele Tore braucht ein Team?

    Für Funino werden vier Tore pro Feld benötigt. Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung:

    • 1 Feld = 4 Minitore
    • 2 Felder = 8 Minitore
    • 3 Felder = 12 Minitore

    Trainieren beispielsweise zwölf Kinder gleichzeitig im 3-gegen-3, lassen sich zwei Felder mit jeweils sechs Kindern aufbauen. Dafür braucht dein Team acht Minitore. Bei 18 Kindern und drei parallelen Feldern werden zwölf Tore benötigt.

    Ein einzelnes Set mit zwei Toren reicht dagegen für Spielformen mit zwei Zieltoren. Es deckt aber kein vollständiges Funino-Feld mit vier Toren ab. Für konkrete Varianten bietet die Spielform 3 gegen 3 mit Minitoren einen direkten Praxisbezug. Weitere Spielideen liefern die Mini-Tore-Turnierformen.

    Plane vor dem Kauf auch die Trainingsorganisation: Wie viele Kinder sind normalerweise anwesend? Wie viele Trainer betreuen die Gruppen? Und passen zwei oder drei Spielfelder überhaupt auf eure verfügbare Fläche? Mehr Tore helfen wenig, wenn sie im Materialraum bleiben.

    Minitore richtig aufstellen: Position im Feld

    Gekauft ist nur die halbe Miete, entscheidend ist, wo die Tore stehen. Für den Spielbetrieb in Deutschland gibt der DFB eine klare Linie vor: Im Leitfaden zu den neuen Wettbewerbsformen U6–U11 stehen Minitore 2 m von der Seitenlinie eingerückt, Kleinfeldtore dagegen mittig. Auf jeder Grundlinie stehen also zwei Minitore, eines links und eines rechts.

    Die Feldgröße richtet sich nach der Spielform (DFB-Jugendordnung, Anhang IV):

    SpielformFeldgröße (ca.)Wo Tore zählen
    2 gegen 2 (G-Jugend)16 × 20 merst ab der Mittellinie
    3 gegen 3 (G- und F-Jugend)25 × 20 mnur aus der 6-m-Schusszone
    4 gegen 4 / 5 gegen 5 mit Minitoren (F- und E-Jugend)40 × 25 mnur aus der 6-m-Schusszone

    So baust du ein Feld mit vier Minitoren auf:

    1. Feld nach der Tabelle abstecken.
    2. Auf jeder Grundlinie zwei Tore aufstellen, jeweils 2 m von der Seitenlinie nach innen gerückt.
    3. Die Schusszone 6 m vor jeder Grundlinie mit Hütchen oder Markierungstellern kennzeichnen.
    4. Jedes Tor sichern und einen Standtest machen (siehe Abschnitt Sicherheit).

    Wie weit die beiden Tore einer Grundlinie auseinanderstehen, legt der DFB nicht eigens fest; der Abstand ergibt sich aus Feldbreite und Einrückung. Zum Vergleich: In Horst Weins ursprünglichem FUNiño stehen die Tore (2 × 1 m) je Grundlinie 12 m auseinander, das Feld ist 20 bis 25 m breit (FUNiño-Programmbroschüre). Die weit auseinanderstehenden Tore bringen laut Wein von Anfang an Breite ins Spiel und verhindern das typische Knäuel um den Ball.

    Merke: Zwei Minitore je Grundlinie, 2 m von der Seitenlinie eingerückt, davor eine 6-m-Schusszone: So entsteht das Feld für das 3 gegen 3 nach DFB-Vorgabe.

    Halle, Kunstrasen, Rasen: Worauf achten

    Ein Tor sollte zum häufigsten Einsatzort passen. Die Sicherung auf Naturrasen unterscheidet sich deutlich von einer Lösung für die Sporthalle.

    Naturrasen

    Auf Rasen können geeignete Erdanker eine Option sein. Prüfe vor jedem Einsatz den Boden und den festen Sitz. Ein Anker, der sich im lockeren Untergrund bewegt, bietet keine verlässliche Sicherung. Freiliegende oder ungünstig platzierte Teile dürfen keine Gefahr für laufende Kinder bilden.

    Kunstrasen

    Auf Kunstrasen sind Erdanker in der Regel keine frei wählbare Lösung, weil der Platzaufbau nicht beschädigt werden darf. Nutze eine zum Tor passende Ballastierung und beachte die Vorgaben des Platzbetreibers. Kontrolliere auch, ob Standfüße oder Rahmenkanten den Belag belasten.

    Sporthalle

    In der Halle brauchst du eine Sicherung ohne Bodeneingriff. Gleichzeitig sollte die Auflagefläche den Hallenboden schützen. Achte beim Einkauf auf geeignete Standfüße, Bodenschoner und Ballastpunkte. Klebende Eigenkonstruktionen oder scharfkantige Gewichte sind keine saubere Lösung. Für Ballspieltore in Sporthallen nennt die DGUV außerdem Prüfpunkte, die auch beim Minitor-Kauf helfen: Öffnungen an den Netzbefestigungen höchstens 5 mm, keine offenen Netzhaken aus Stahl, ein Warnhinweis gegen Klettern und eine Sicherung gegen Umstürzen im Spiel und bei der Lagerung.

    Nach einer Halleneinheit werden die Tore vollständig aus dem Spielfeld entfernt und sicher verstaut.

    Aufbewahrung und Pflege

    Selbst ein geeignetes Tor verliert seinen Nutzen, wenn Rahmen, Netz oder Befestigung beschädigt sind. Eine kurze Kontrolle vor und nach jeder Nutzung spart später Aufwand.

    Achte besonders auf:

    • lockere Schrauben und Steckverbindungen
    • beschädigte Netze
    • verbogene Rahmenbereiche
    • scharfe Kanten
    • verschlissene Faltmechanismen
    • fehlende Anker oder Ballastsäcke
    • verschmutzte oder nasse Transporttaschen

    Lagere die Tore so, dass Kinder sie nicht unbeaufsichtigt herausziehen oder umwerfen können. Nasse und verschmutzte Teile sollten vor der geschlossenen Lagerung gereinigt und getrocknet werden. Sicherungsmaterial gehört fest zum jeweiligen Torset, damit beim Aufbau kein Anker oder Sandsack fehlt.

    Hilfreich ist eine einfache Nummerierung: Tor 1 bis 8, dazu passend gekennzeichnete Taschen und Sicherungen. So fällt sofort auf, wenn ein Teil nicht vollständig zurückkommt.

    Checkliste vor dem Kauf

    • Maße passen zur Altersklasse und zum Verband (DFB höchstens 2,0 × 1,2 m, ÖFB höchstens 2,00 × 1,10 m)
    • Gewicht und Norm angegeben (Minitore: DIN EN 16664)
    • Sicherung für euren Untergrund dabei (Zusatzgewichte, Erdanker nur für Rasen)
    • Netzbefestigung ohne offene Haken, Öffnungen höchstens 5 mm
    • Warnhinweis gegen Klettern am Tor
    • Anzahl reicht für eure Felder (4 Tore je Funino-Feld)
    • Ersatznetze und Ersatzverbindungen lieferbar
    • Lagerplatz, an dem die Tore gesichert stehen

    Wie du die Felder für die Tore mit Tellern und Kegeln absteckst, zeigt Hütchen, Markierungsteller und Stangen. Eine allgemeine Prüfliste für Platz und Material bietet die Sicherheits-Checkliste für Trainer.

    Fazit: Minitore nach Einsatz statt nur nach Preis kaufen

    Wenn du Minitore kaufen möchtest, beginne mit drei Fragen: Welche Altersklasse nutzt sie, wie viele Felder sollen gleichzeitig entstehen und auf welchem Untergrund wird gespielt? Danach vergleichst du Größe, Gewicht, Aufbau, Lieferumfang, Lagerbedarf und Sicherungsmöglichkeiten.

    Für G-, F- und E-Junioren nennt die DFB-Jugendordnung Minitore bis maximal 2,0 × 1,2 Meter. Funino benötigt vier Tore je Feld. Die wichtigste Kaufregel bleibt jedoch unabhängig von Material und Preis gleich: Kein Tor wird ungesichert benutzt oder stehen gelassen.

    Häufig gestellte Fragen

    Nach Anhang IV der DFB-Jugendordnung dürfen Minitore in der G-, F- und E-Jugend maximal 2,0 × 1,2 Meter groß sein. Das ist eine Höchstgrenze, keine vorgeschriebene Einheitsgröße; eine Mindestgröße nennt die Jugendordnung nicht. In Österreich sind für U6 bis U8 höchstens 2,00 × 1,10 m erlaubt, in der Schweiz mindestens 1,2 × 0,8 m.

    Für ein Funino-Feld brauchst du vier Minitore. Zwei parallele Felder benötigen acht, drei Felder zwölf Tore. Berechne die benötigte Menge anhand der üblichen Kinderzahl, der verfügbaren Fläche und der Zahl der betreuten Gruppen.

    Nach dem DFB-Leitfaden zu den Wettbewerbsformen stehen auf jeder Grundlinie zwei Minitore, jeweils 2 m von der Seitenlinie eingerückt. Im 3 gegen 3 und im 4 gegen 4/5 gegen 5 mit Minitoren liegt davor eine 6-m-Schusszone: Tore zählen nur aus dieser Zone. Das Feld ist im 3 gegen 3 etwa 25 × 20 m groß, im 4 gegen 4/5 gegen 5 etwa 40 × 25 m.

    Nein, eine Pflicht zur Normprüfung besteht für Minitore nicht. DIN EN 16579 gilt erst für ortsveränderliche Tore ab 10 Kilogramm, große Tore fallen unter DIN EN 748. Für leichte Tore gibt es die DIN EN 16664; gibt der Hersteller sie an, ist das ein Pluspunkt. Sichern solltest du Minitore trotzdem immer: Die DGUV empfiehlt ausdrücklich, auch Leichtgewicht-Tore gegen Kippen zu sichern.

    Am besten mit der Sicherung, die der Hersteller für das Modell vorsieht, etwa passenden Zusatzgewichten. Erdanker kommen nur auf Rasen infrage und gelten beim DFB als kritische Variante, lose Sandsäcke hält er als dauerhafte Torsicherung für ungeeignet. Entscheidend ist, dass das Tor nicht kippen kann und die Sicherung selbst keine Stolperstelle bildet. Bei Wind kontrollierst du die Befestigung erneut.

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