Querlage: Schussart einfach erklärt (Kinder)
Querlage ist die seitliche Körperstellung beim Schuss, die Kindern hilft, stabiler, kräftiger und oft auch genauer abzuschließen. Mit einfachen Bildern und typischen Korrekturen wird die Technik schnell verständlich.
Die Querlage beschreibt beim Schuss im Fußball eine seitliche Körperstellung zum Ball und zum Ziel: Du stehst nicht „frontal“ zum Tor, sondern eher quer, damit du den Ball sauber mit dem Spann oder Innenrist treffen kannst.
Was bedeutet Querlage beim Schuss?
Bei der Schusstechnik Querlage zeigt deine Hüfte und Schulter leicht seitlich am Ball vorbei. Das klingt erstmal kompliziert – ist aber genau die Stellung, die viele Kinder automatisch einnehmen, wenn sie „richtig fest“ schießen wollen. Warum? Weil der Schwung des Schussbeins mehr Platz bekommt und der Fuß den Ball stabiler trifft.
Wichtig ist: Querlage heißt nicht, dass du dich wegdrehst oder „blind“ schießt. Du bleibst im Gleichgewicht und schaust kurz vor dem Schuss auf den Ball.
Woran erkennst du eine gute Querlage?
- Der Standfuß steht seitlich neben dem Ball (nicht hinter dem Ball).
- Der Oberkörper ist leicht seitlich zum Tor gedreht.
- Das Schussbein kann frei nach vorne durchschwingen.
- Der Blick geht: kurz Tor – kurz Ball – Schuss.
Warum ist Querlage für Kinder hilfreich?
Kinder im Grundlagenalter (z. B. U7–U11) brauchen vor allem einfache Bilder: „Stell dich seitlich hin wie beim Kicken gegen eine Wand.“ Die Querlage hilft, weil sie:
- mehr Stabilität gibt (weniger Umfallen beim Schuss)
- den Treffpunkt am Ball leichter macht (Spann/Innenrist)
- die Schusskraft verbessert, ohne „wild“ zu schwingen
Gerade beim Abschluss Technik Kinder ist Querlage ein Schlüssel, um aus dem Dribbling oder nach einem Zuspiel kontrolliert abzuschließen.
Praxisbeispiele aus dem Kinderfußball
1) Torschuss nach Dribbling
Dein Kind dribbelt an, legt sich den Ball leicht vor und schießt. Ohne Querlage passiert oft das: Standfuß zu weit hinten, Körper kippt zurück, der Ball fliegt drüber. Mit Querlage steht der Standfuß neben dem Ball, der Oberkörper bleibt stabil – der Schuss geht flacher und genauer.
Tipp: Kombiniere das mit einfachen Dribbelspielen wie in Dribbeln lernen U7: 8 kindgerechte Spiele.
2) Schuss aus der Bewegung
Viele Tore fallen nicht aus dem Stand. Bei einem Pass in den Lauf hilft Querlage, den Körper schnell „einzudrehen“ und trotzdem sauber zu treffen. Dazu passt der Technikfokus aus Torschuss aus der Bewegung.
3) Hallentraining: Zielen statt „bolzen“
In der Halle lernen Kinder besonders gut, den Körper zu kontrollieren. Zielspiele fördern automatisch eine saubere Querlage, weil Präzision wichtiger wird als Kraft. Ideen findest du in Schusspräzision in der Halle: 8 Zielspiele (U8–U13).
Häufige Fehler bei der Körperstellung (und einfache Korrekturen)
- Standfuß zu weit weg → „Stell den Fuß neben den Ball, als würdest du ihn einrahmen.“
- Oberkörper lehnt zurück → „Nase über den Ball“ (damit der Ball flacher bleibt).
- Zu starkes Wegdrehen → „Quer ja, aber schau den Ball an.“
Verwandte Begriffe
- Standbein/Standfuß: Das Bein, das neben dem Ball steht und Stabilität gibt.
- Durchschwung: Die Bewegung nach dem Ballkontakt – wichtig für Kraft und Richtung.
- Innenristschuss: Präziser Schuss mit der Innenseite des Fußes.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Querlage und „frontal“ schießen?
Frontal bedeutet: Brust und Hüfte zeigen eher direkt zum Tor. Bei der Querlage Fußball drehst du dich seitlich, damit das Schussbein besser schwingen kann und du stabiler triffst.
Müssen Kinder Querlage „perfekt“ können?
Nein. Im Kinderfußball zählt, dass die Grundidee stimmt: Standfuß neben den Ball, Körper stabil, Blick kurz auf den Ball. Perfekte Technik kommt später.
Welche Schussart passt gut zur Querlage?
Am häufigsten der Spannschuss (kräftig) und der Innenristschuss (präzise). Beide profitieren von einer sauberen seitlichen Körperstellung.
Häufig gestellte Fragen
Ähnliche Begriffe im Lexikon
Übungen zu "Querlage: Schussart einfach erklärt (Kinder)"
Diese Übungen wenden den Begriff praktisch an