Trainingsplanung & Stundenbilder

    Stundenbild U11: 75 Min Technik & Spielformen

    Dieses Stundenbild für die U11 liefert dir eine komplette 75-Minuten-Trainingseinheit mit Technikfokus und spielnahen Spielformen. Mit Aufbau, Coachingpunkten und einfachen Varianten für Beginner.

    fbTobias Brenner · aktualisiert 26. Okt. 2026 · 14 Min.
    KI-generiertes Symbolbild

    Kinder in der U11 (E-Jugend) wollen vor allem eins: Fußball spielen. Gleichzeitig ist genau dieses Alter ideal, um Technik-Basics zu festigen – ohne Druck, aber mit vielen Ballaktionen. Ein gutes Stundenbild für die U11 verbindet deshalb kurze, klare Übungsformen mit spielnahen Aufgaben und vielen Entscheidungen. Klingt simpel? Ist es auch – wenn du die Einheit sauber strukturierst und die Intensität über Spielformen steuerst.

    Dieses 75-Minuten-Stundenbild ist bewusst einsteigerfreundlich aufgebaut: wenig Wartezeiten, einfache Regeln, viel Dribbling, Passen, Ballmitnahme und Abschluss. Du bekommst konkrete Feldgrößen, Coachingpunkte und Varianten – damit dein Fußballtraining in der U11 sofort auf dem Platz funktioniert.

    Überblick: Stundenbild U11 (75 Minuten)

    Ziele der Einheit (Technik & Spielformen):

    • Dribbling mit Richtungswechsel und Tempo
    • Ballmitnahme (offen/geschlossen) und erster Kontakt
    • Passspiel über kurze Distanzen mit Anschlussaktion
    • Torschuss nach Aktion (Dribbling oder Pass)
    • Viele 1-gegen-1- und 3-gegen-3/4-gegen-4-Momente

    Material:

    • 12–20 Hütchen
    • 6–10 Markierungsteller
    • 4–6 Minitore für die 1-gegen-1-Felder (alternativ Hütchentore), dazu 2 Jugendtore oder 2 weitere Minitore für Block 4
    • Leibchen (2–3 Farben)
    • Bälle: ideal 1 Ball pro Kind

    Organisationstipp: Baue die Felder so auf, dass du nur „umklappen“ musst: Ein Dribbelquadrat wird später zum 1-gegen-1-Feld, dann zum Kleinfeldspiel. So sparst du Zeit und hältst die Kinder in Bewegung.

    Ablaufplan auf einen Blick – und wie du ihn auf 60 oder 90 Minuten anpasst

    Nicht jeder Verein hat einen 75-Minuten-Slot. Damit du das Stundenbild nicht jedes Mal neu rechnen musst, hier die fünf Blöcke mit den Zeiten für drei typische Trainingslängen:

    Block75 Min (Standard)60 Min90 Min
    1) Ankommen & Aktivierung („Ballmagnet“)10 Min8 Min12 Min
    2) Technikteil: Pass – Mitnahme – Dribbling15 Min12 Min18 Min
    3) Spielform 1: 1 gegen 1 auf zwei Minitore15 Min12 Min18 Min
    4) Spielform 2: 3 gegen 3 / 4 gegen 420 Min18 Min25 Min
    5) Abschluss: Zielschießen als Wettkampf10 Min7 Min12 Min
    Trinkpausen & Umbau (fest eingeplant)5 Min3 Min5 Min

    So liest du die Tabelle:

    • Bei 60 Minuten kürzt du zuerst Aktivierung und Technikteil – nicht die Spielformen. Die beiden Spielblöcke bleiben das Herzstück, weil dort die meisten Ballaktionen unter Entscheidungsdruck entstehen.
    • Bei 90 Minuten verlängerst du nicht alle Blöcke gleichmäßig, sondern gibst den beiden Spielformen den größten Zuschlag. Der Technikteil bleibt bewusst unter 20 Minuten – länger hält die Konzentration in der U11 bei isolierten Aufgaben selten.
    • Trinkpausen planst du fest ein (nach Block 2 und nach Block 4), statt sie „irgendwann“ einzuschieben. Kurze Pausen an festen Stellen beruhigen die Gruppe und sind gleichzeitig deine Umbau-Zeit fürs nächste Feld.

    1) Ankommen & Aktivierung (10 Minuten): „Ballmagnet“ im Quadrat

    Aufbau

    • Feld: 20 x 20 m (je nach Gruppe)
    • Jeder Spieler hat einen Ball
    • Optional: 2 „Fänger“ ohne Ball

    Ablauf

    • Alle dribbeln frei im Feld.
    • Auf Trainerkommando Aufgaben einbauen:
      • „Rechter Fuß / linker Fuß“
      • „Sohle“ (kurz stoppen und wieder anlaufen)
      • „Richtungswechsel“ (Außenrist/Innenseite)
      • „Tempo!“ (3 Sekunden Vollgas)
    • Optional mit Fängern: Wer gefangen wird, macht 3 schnelle Ballkontakte (z. B. Tippen) und ist wieder frei.

    Coachingpunkte (kurz & kindgerecht)

    • Kopf hoch: „Siehst du freie Räume?“
    • Viele kleine Kontakte bei engem Verkehr
    • Großer Kontakt beim Tempo

    Varianten

    • Nur mit schwachem Fuß dribbeln (kurzzeitig, 30–60 Sekunden)
    • „Ampel-Spiel“: Rot = Stop (Sohle), Gelb = langsam, Grün = schnell

    2) Technikteil (15 Minuten): Pass – Mitnahme – Dribbling durch Tore

    Aufbau

    • 4–6 kleine Hütchentore (je 1,5–2 m breit) im Feld verteilt
    • Paare bilden, pro Paar ein Ball
    • Feld: 25 x 20 m

    Ablauf

    • Paar passt sich den Ball zu und bewegt sich frei.
    • Aufgabe: Nach jedem Pass durch ein Hütchentor freilaufen und dort anspielbar sein.
    • Annahme/ Mitnahme so, dass der nächste Pass vorbereitet wird: erster Kontakt in Laufrichtung, zwei, drei Dribbelkontakte, dann der nächste Pass.
    • Zielbedingung: Ein Punkt zählt, wenn das Kind hinter dem Hütchentor angespielt wird und den Ball kontrolliert mitnimmt. Dasselbe Tor darf nicht zweimal hintereinander genutzt werden.
    • Belastung: 3 Runden à 3–4 Minuten, dazwischen 1 Minute Pause mit kurzem Coachingpunkt.
    123
    Schritt 0 / 3
    Abb. 1 · Technikteil, Pass – Mitnahme – Dribbling: Ein Paar passt sich den Ball zu (1), der Passgeber läuft durch ein freies Hütchentor (2) und wird dahinter angespielt (3) — die Hütchentore stehen verteilt im Feld, jedes Paar sucht sich ein freies.
    Eigenes TeamBallPassLaufwegSchritt-Reihenfolge

    Warum diese Form im E-Jugend-Training so gut funktioniert

    Kinder lernen hier „nebenbei“ das, was später im Spiel zählt: erster Kontakt in den Raum, Anbieten, Pass scharf genug, nicht stehen bleiben.

    Coachingpunkte

    • Offene Stellung (seitlich zum Ball stehen, Blick ins Feld)
    • Mitnahme in die Laufrichtung: „Nimm den Ball gleich mit, nicht stoppen!“
    • Passqualität: flach, zum Fuß, nicht zu hart

    Varianten (einsteigertauglich)

    • Nur Innenseitpass
    • Tor zählt nur, wenn nach der Annahme mindestens 2 Dribbelkontakte folgen
    • Wettbewerb: „Wie viele Tore schafft ihr als Paar in 60 Sekunden?“

    3) Spielform 1 (15 Minuten): 1 gegen 1 auf zwei Minitore

    Aufbau

    • 2–3 Felder parallel (je nach Gruppengröße)
    • Feldgröße pro Feld: 12 x 18 m
    • An jeder Grundlinie ein Minitor (oder Hütchentor)
    • Pro Feld 4 Kinder, je 2 an jeder Grundlinie; Ballvorrat neben jedem Minitor

    Ablauf

    • Ein Kind passt von seiner Grundlinie zum Gegenüber und verteidigt sofort.
    • Der Angreifer greift das Minitor des Verteidigers an; erobert der Verteidiger den Ball, kontert er auf das andere Tor.
    • Zielbedingung: Tor = 1 Punkt, egal ob für Angreifer oder Verteidiger.
    • Nach Tor, Aus oder etwa 15 Sekunden starten die beiden Wartenden; danach wechseln die Rollen.
    • Nach jeweils 4 Minuten rotieren die Kinder auf ein anderes Feld und bekommen neue Gegner.

    Coachingpunkte

    • Mutig andribbeln: „Erst Tempo, dann Entscheidung!“
    • Finten simpel halten: Körpertäuschung, Richtungswechsel
    • Abschluss suchen, sobald Platz da ist

    Einfache Progression

    • Leichter: Der Verteidiger startet erst, wenn der Angreifer den Ball angenommen hat.
    • Schwerer: „Torzonen“: Abschluss erst ab einer markierten Linie erlaubt (fördert Dribbling in die Tiefe)

    Wenn du den Abschluss nach Dribbling weiter schulen willst, passt das super zu unserem Beitrag über Torschuss aus der Bewegung – ideal als Anschlussidee für kommende Einheiten.

    4) Spielform 2 (20 Minuten): 3 gegen 3 / 4 gegen 4 – „Technikpunkte“ im Spiel

    Aufbau

    • Feld: 30 x 22 m (für 4 gegen 4), bei 3 gegen 3 etwas kleiner
    • 2 Tore mit Torhütern oder Minitore
    • Teams mit Leibchen

    Ablauf

    Freies Spiel, aber mit Bonusregeln, die Technik belohnen:

    • +1 Punkt, wenn ein Tor nach Ballmitnahme in den freien Raum vorbereitet wurde (Trainer entscheidet schnell und großzügig)
    • +1 Punkt, wenn ein Spieler einen Gegner im Dribbling klar ausspielt (1 gegen 1 gewinnen)
    • Optional: Max. 3 Kontakte für 2 Minuten als „Power-Phase“ (nur wenn es nicht chaotisch wird)

    Warum Bonusregeln?

    Kinder spielen gerne „einfach drauf“. Bonuspunkte lenken den Fokus, ohne das Spiel kaputt zu coachen. So trainieren die Kinder Technik automatisch im echten Entscheidungskontext.

    Coachingpunkte

    • Breite geben: Außen anspielbar sein
    • Nach Pass nachgehen: nicht stehen bleiben
    • Umschalten: Nach Ballverlust sofort den Ball zurückerobern wollen (kurz, klar)

    Tipp zur Steuerung

    Wenn du merkst, dass das Spiel zu wild wird: Feld minimal verkleinern und eine Regel streichen. Weniger ist oft mehr.

    5) Abschlussteil (10 Minuten): Zielschießen als Cooldown-Wettkampf

    Aufbau

    • 1–2 Tore oder 4–6 Hütchenziele an der Wand/ Bande (Halle)
    • Schusszone markieren (z. B. 8–12 m)
    • 3–4 Schussstationen parallel, höchstens 3 Kinder pro Station, jedes Kind mit eigenem Ball

    Ablauf

    • Die Kinder schießen im Wechsel an ihrer Station und holen ihren Ball selbst zurück.
    • Punkte je nach Ziel (z. B. 1–3 Punkte); nach 3 Minuten wechseln die Gruppen die Station.
    • Fokus: sauberer Innenseitstoß oder Spannstoß – je nach Level.

    Coachingpunkte

    • Standbein neben den Ball
    • Fußgelenk fest
    • Blick kurz zum Ziel, dann zum Ball

    Für noch mehr Ideen (auch für die Halle) sind die Schusspräzision in der Halle: 8 Zielspiele (U8–U13) eine starke Ergänzung.

    Warum die U11 anders tickt als die F-Jugend – und was das fürs Stundenbild heißt

    Der DFB beschreibt die E-Junioren auf seinem Trainerportal (training-service.fussball.de) als Übergang vom Spiel- zum Lernalter: Die Kinder sind neugierig auf alles, was auf sie zukommt, die Vermittlung der fußballerischen Grundlagen rückt in den Mittelpunkt – und trotzdem dominiert weiter das freie Spiel in kleinen Gruppen. In der F-Jugend stehen laut DFB Dribbling und Torschuss klar vor dem Passspiel; erst in der E-Jugend werden Pass und Mitnahme zu einem eigenen Schwerpunkt.

    Für dein Stundenbild in der U11 bedeutet das konkret:

    • Der Technikteil darf jetzt 15 Minuten tragen. U11-Kinder halten kurze, klare Wiederholungsaufgaben aus – vorausgesetzt, die Form hat ein Ziel (Hütchentore, Wettbewerb) und niemand steht in der Schlange.
    • Spielformen bleiben trotzdem der größte Block. In dieser Einheit sind es 35 von 75 Minuten plus das Zielschießen – das Lernalter beginnt, aber Fußball lernen Kinder weiterhin vor allem im Spiel.
    • Entscheidungen statt Drill. 1 gegen 1 und Bonusregeln sorgen dafür, dass die Technik sofort unter leichtem Gegnerdruck abgerufen wird. Reine Passreihen ohne Gegner kannst du als Einstieg nutzen, aber nicht als Hauptteil.

    Häufige Fehler im U11-Training – und wie du sie vermeidest

    • Zu lange Erklärungen: Kinder lernen durch Wiederholung. Erkläre maximal 20–30 Sekunden, dann starten.
    • Zu große Felder: Dann entstehen lange Dribblings ohne Gegnerdruck. Lieber kleiner, dafür mehr Duelle.
    • Wartezeiten: Baue parallel mehrere Felder auf oder arbeite in Stationen.
    • Zu viele Korrekturen: Setze pro Teil nur 1–2 Coachingpunkte. Was soll heute wirklich hängen bleiben?

    Anpassungen für unterschiedliche Leistungsstände

    Wenn dein Team noch sehr neu ist

    • Dribbling-Teil länger, 1 gegen 1 kürzer
    • Im Spiel: ohne Kontaktbegrenzung, dafür Bonuspunkte für Pässe

    Wenn dein Team schon sicherer ist

    • 1 gegen 1 mit „Sofort-Regel“: Nach einem Tor spielt das nächste Paar sofort mit neuem Ball, hoher Rhythmus
    • Im Spiel: kurze Power-Phasen mit 2–3 Kontakten

    Aus dem Stundenbild eine Technik-Reihe machen: vier Wochen, vier Schwerpunkte

    Eine einzelne Einheit bringt Kinder weiter – eine Reihe bringt sie voran. Der Trick: Das Grundgerüst aus fünf Blöcken bleibt über vier Wochen gleich, nur der Schwerpunkt im Technikteil und die Bonusregel im Spiel wechseln. Die Kinder erkennen den Aufbau wieder, du sparst jede Woche Erklärzeit, und die Technik bekommt genug Wiederholungen.

    WocheSchwerpunkt in Block 2 (Technikteil)Bonusregel in Block 4 (Spielform)
    1Dribbling & Richtungswechsel (Hütchentore als Dribbeltore)+1 Punkt für ein gewonnenes 1 gegen 1
    2Pass & Mitnahme (genau diese Einheit)+1 Punkt für ein Tor nach Mitnahme in den freien Raum
    3Torschuss nach Aktion (Pass oder Dribbling vor dem Abschluss)Tor zählt doppelt nach Abschluss aus der Bewegung
    4Freie Woche: Kinder wählen den Schwerpunkt, Turnierform im SpielKeine Bonusregel – du beobachtest, was hängen geblieben ist

    Zwei Regeln machen die Reihe erfolgreich: Steigere pro Woche nur eine Stellschraube (mehr Gegnerdruck oder kleineres Feld, nie beides) – warum das so wichtig ist, liest du in Vom Einfachen zum Komplexen: Trainingsprinzipien für Jugendtrainer. Und plane die Reihe als Block in deine Saison ein, statt jede Woche neu zu überlegen – wie du solche Themenblöcke über die Saison legst, zeigt Altersgerechtes Training planen.

    Fazit: So wird dein U11-Stundenbild spielnah und effektiv

    Ein gutes Stundenbild für die U11 muss nicht kompliziert sein: Starte mit aktivierendem Dribbling, festige im Technikteil Pass und Ballmitnahme, steigere die Intensität über 1 gegen 1 und beende alles mit einem spielnahen Wettkampf. Wichtig ist, dass jedes Kind viele Ballaktionen bekommt und du die Einheit über kleine Regeln steuerst – nicht über lange Ansagen.

    Wenn du die Schwerpunkte regelmäßig variierst (mal mehr Dribbling, mal mehr Passspiel, mal mehr Abschluss), entwickelst du Schritt für Schritt ein rundes E-Jugend-Training, das Kinder motiviert und technisch besser macht.

    Als nächstes Thema für deine Saisonplanung kann auch ein Regelthema spannend sein – zum Beispiel Abseits einfach erklärt für Kinder, damit Kinder Spielsituationen noch besser verstehen.

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    Häufig gestellte Fragen

    Für U11-Kinder funktionieren kompakte Felder am besten, weil sie viele Aktionen und echte Zweikämpfe erzeugen. Als Orientierung: Dribbling/Technik 20x20 bis 25x20 m, 1-gegen-1 etwa 12x18 m, 3-gegen-3/4-gegen-4 etwa 30x22 m (je nach Spielerzahl und Niveau). Wenn zu wenig Duelle entstehen, verkleinerst du das Feld; wenn es zu eng und chaotisch wird, vergrößerst du leicht.

    In der U11 sollte Technik in fast jedem Teil der Einheit vorkommen – idealerweise zuerst isoliert-spielnah (z. B. Pass & Mitnahme mit Aufgaben) und danach in Spielformen, in denen Kinder Entscheidungen treffen müssen. Ein guter Richtwert ist: 20–30 Minuten technikorientierte Aufgaben plus 30–40 Minuten Spielformen, die Technik belohnen (Bonusregeln, 1 gegen 1, kleine Teams).

    Dribbling ist in der U11 normal und wichtig. Damit Passspiel trotzdem wächst, helfen einfache Anreize statt ständiger Ermahnungen: Bonuspunkte für Tore nach Passfolge, klare Breiten-Regel (Außenspieler bleiben breit), kurze Aufgaben wie „Pass durch ein Hütchentor“ oder 2-Minuten-Phasen mit Kontaktbegrenzung. Wichtig: Passen entsteht, wenn Kinder freie Mitspieler sehen – also Feldbreite, Anbieten und Orientierung aktiv coachen.

    Kürze oder verlängere nie alle Blöcke gleichmäßig. Bei 60 Minuten nimmst du die Zeit aus Aktivierung (8 statt 10 Min) und Technikteil (12 statt 15 Min) und lässt die beiden Spielformen fast unverändert (12 und 18 Min). Bei 90 Minuten bekommen die Spielformen den größten Zuschlag (18 und 25 Min), der Technikteil bleibt unter 20 Minuten, und du planst eine zusätzliche kurze Trinkpause (z. B. nach Block 3) fest ein. Die Spielformen sind immer der Teil, den du zuletzt antastest.

    Ideal sind 8 bis 12 Kinder: Dann reichen zwei parallele 1-gegen-1-Felder und ein 3-gegen-3- oder 4-gegen-4-Spiel ohne lange Wartezeiten. Bei 13 bis 16 Kindern baust du ein drittes 1-gegen-1-Feld auf und spielst Block 4 auf zwei Feldern parallel (z. B. 4 gegen 4 und 3 gegen 3), mit Rotation nach jeder Runde. Sind weniger als 8 Kinder da, wird aus Block 4 ein 3 gegen 3 oder ein 2 gegen 2 auf Minitore – das Grundgerüst bleibt gleich.

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