Fragen & Antworten

    Häufige Fragen zum Kinderfußball

    Antworten auf 2570 Fragen aus 36 Kategorien

    Technik

    238 Fragen

    Sinnvoll ist ein spielerischer Einstieg, sobald Kinder einen fliegenden Ball bewusst mit den Augen verfolgen können. Starte mit Luftballon oder Beachball, später mit einem Softball. Wichtig: freiwillig, ohne harte Bälle, ohne Kopfballduelle und mit wenigen Wiederholungen pro Einheit.

    Mehr im Artikel: „Kopfball kindgerecht trainieren"

    Am besten eignen sich Luftballons, Beachbälle und Softbälle, weil sie langsam fliegen und keine Angst auslösen. Damit lernen Kinder Treffpunkt (Stirn), Timing und Körperspannung, bevor du überhaupt an „echte“ Flugbälle denkst.

    Mehr im Artikel: „Kopfball kindgerecht trainieren"

    Treffpunkt Stirn (nicht Scheitel), Augen offen, stabiler Rumpf („Bauch fest“), kontrollierter Nacken und ruhige Zuspiele aus kurzer Distanz. Außerdem solltest du Zweikämpfe vermeiden und jedem Kind eine Alternative anbieten, wenn es nicht köpfen möchte.

    Mehr im Artikel: „Kopfball kindgerecht trainieren"

    Meist entscheidet die Technik, nicht die reine Kraft: Ball kontrolliert über den Kopf führen, beide Füße bis zum Abwurf am Boden lassen, Rumpfspannung aufbauen und das Gewicht aktiv nach vorne verlagern. Zielzonen-Übungen helfen zusätzlich, weil sie eine saubere Flugkurve und ein klares Timing erzwingen.

    Mehr im Artikel: „Einwurf weit werfen: 7 Übungen (U10–U15)"

    Ab U12/U13 lohnt sich das gezielte Training häufiger, weil Kinder dann Anschlussaktionen besser planen (Ablagen, Läufe, zweite Bälle) und Standards strukturierter ausführen. In U10/U11 sollte der Fokus vor allem auf regelkonformer Technik und sicherem Einwerfen zum Mitspieler liegen.

    Mehr im Artikel: „Einwurf weit werfen: 7 Übungen (U10–U15)"

    Häufig sind abhebende Füße beim Abwurf, ein seitliches „Schleudern“ statt eines Wurfs über den Kopf und zu wenig Rumpfeinsatz (nur Arme). Korrigiere schrittweise: erst Stand/Regel, dann Ballweg, dann Timing und Dynamik (Anlauf).

    Mehr im Artikel: „Einwurf weit werfen: 7 Übungen (U10–U15)"

    Ausprobieren dürfen Kinder den Außenrist jederzeit, ohne Leistungsdruck. Gezielt üben lohnt sich, wenn Pass und Schuss mit Innenseite und Vollspann schon sicher klappen. Dann zuerst auf sauberen Kontakt achten und erst danach die Zielgenauigkeit steigern.

    Mehr im Artikel: „Außenrist: Effekt-Schuss einfach erklärt"

    Nein. Effet ist nicht Pflicht. Oft geht es darum, schnell aus einer seitlichen Balllage abzuschließen. Wichtig ist ein kontrollierter, platzierter Schuss.

    Mehr im Artikel: „Außenrist: Effekt-Schuss einfach erklärt"

    Angreifen

    234 Fragen

    Starte mit vielen Wiederholungen ohne Gegnerdruck (Pass, Drehung, Schuss) und steigere dann in kleinen Schritten: erst passiver Gegner, danach aktiver 1-gegen-1-Druck. Entscheidend ist der erste Kontakt weg vom Gegner, damit die Drehung nicht zum „Stoppen“ wird.

    Mehr im Artikel: „Abschluss aus der Drehung: Technik und 4 Spiele"

    Die Innenseiten-Drehung ist für Einsteiger meist am leichtesten: halb geöffnet stehen, den Ball mit dem passfernen Fuß leicht in den freien Raum mitnehmen, Körper dazwischen bringen und dann zügig abschließen. Außenrist- oder Sohlendrehungen können später als Erweiterung folgen.

    Mehr im Artikel: „Abschluss aus der Drehung: Technik und 4 Spiele"

    Arbeite mit klaren Regeln: kein Tackling von hinten, Verteidiger darf nur seitlich stören. Zusätzlich hilft eine markierte Abschlusszone, in der der Angreifer geschützt drehen darf, bevor der Verteidiger voll attackiert.

    Mehr im Artikel: „Abschluss aus der Drehung: Technik und 4 Spiele"

    Nutze einen kurzen Merksatz wie „Einer führt, einer breit, einer tief“. Der Ballführende dribbelt an und entscheidet, ein Mitspieler bleibt außen für Breite, der andere startet in die Tiefe Richtung Tor – oder bietet sich leicht hinter dem Ball an, wenn der Verteidiger aggressiv herausrückt. Dazu passt die Regel „Binde erst, dann spiele“: erst andribbeln und den Verteidiger fixieren, dann in den freien Raum passen.

    Mehr im Artikel: „Angreifen im 3 gegen 2: Laufwege & Entscheidungen (U10+)"

    Dribbling ist sinnvoll, wenn noch kein Verteidiger gebunden ist und Passwege leicht zuzustellen sind. Passe, sobald ein Verteidiger klar auf den Ballführenden reagiert und dadurch ein Mitspieler frei wird. Als einfache Entscheidungshilfe: Wenn ein Mitspieler in Richtung Tor frei in den Lauf starten kann, ist der Pass in den Lauf meist die schnellste Lösung.

    Mehr im Artikel: „Angreifen im 3 gegen 2: Laufwege & Entscheidungen (U10+)"

    Häufig laufen alle Kinder zentral auf einer Linie, wodurch das Feld klein wird und die Verteidiger leicht verteidigen. Korrigiere das mit festen Außenkorridoren und der klaren Rollenidee „breit/tief/rückraum“. Ein weiterer Fehler ist falsches Timing (zu früher oder zu später Pass). Hilfreich sind kurze Coaching-Wörter wie „Zieh ihn!“ und Regeln wie „maximal 3 Kontakte, dann Entscheidung“, um Tempo und Klarheit zu fördern.

    Mehr im Artikel: „Angreifen im 3 gegen 2: Laufwege & Entscheidungen (U10+)"

    In der Hallensaison ist eine Einheit pro Woche mit klarem Schwerpunkt auf Abschluss meist ausreichend, wenn die Kinder viele Wiederholungen bekommen. Setze auf kurze Runden (3–5 Minuten), schnelle Ballwechsel und klare Regeln, damit jede Minute echte Schussaktionen erzeugt.

    Mehr im Artikel: „Torschuss in der Halle: 8 Spielformen (U8–U13)"

    Achte auf Sicherheit, Struktur und Ballkontrolle: Schusszonen verhindern Chaos, flache Abschlüsse reduzieren Risiko und passen zur Hallenlogik. Plane genug Bälle ein, trenne Stationen mit Abstand und nutze kurze Coaching-Impulse statt langer Erklärungen.

    Mehr im Artikel: „Torschuss in der Halle: 8 Spielformen (U8–U13)"

    Fußballregeln

    227 Fragen

    Drei einfache Punkte: Du bist in der gegnerischen Hälfte und näher am Tor als der Ball, es zählt der Moment, in dem dein Mitspieler den Ball abspielt, und auf deiner Höhe oder zwischen dir und der Torlinie sind weniger als zwei Gegenspieler. Treffen alle drei zu, stehst du in Abseitsstellung. Gepfiffen wird aber erst, wenn du dann ins Spiel eingreifst. Hände und Arme zählen beim Abseits nicht.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    In der G- und F-Jugend und fast überall auch in der E-Jugend wird ohne Abseits gespielt. In der D-Jugend kommt die Regel meistens dazu, aber nicht überall: Einige Landesverbände spielen auch dort noch ohne Abseits oder mit einer Sonderregel. Ob bei euch gepfiffen wird, entscheidet dein Landesverband oder Kreis, frag am besten deinen Trainer.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    „Passives Abseits“ ist kein Begriff aus den Fußballregeln, sondern Umgangssprache: Du stehst in Abseitsstellung, greifst aber nicht ins Spiel ein. Die Abseitsstellung allein ist kein Vergehen. Gepfiffen wird erst, wenn du den Ball spielst, einen Gegner störst (zum Beispiel dem Torwart die Sicht nimmst) oder aus einem Abpraller Vorteil ziehst. Dann bekommt die andere Mannschaft einen indirekten Freistoß.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    Kein Abseits ist es, wenn du in deiner eigenen Hälfte stehst, wenn du hinter dem Ball oder auf Höhe des Balls bist und wenn du auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler stehst. Außerdem gibt es kein Abseits, wenn du den Ball direkt aus einem Abstoß, Einwurf oder Eckstoß bekommst. Nach einem Freistoß und nach Abschlag oder Abwurf des Torwarts gilt Abseits dagegen ganz normal.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    In Deutschland spielen G-, F- und fast überall auch die E-Jugend ohne Abseits, in der D-Jugend gilt es meist, aber nicht in allen Landesverbänden. In Österreich gibt es von U6 bis U10 kein Abseits, ab U11 gilt die offizielle Regel. In der Schweiz spielen G, F und E ohne Abseits, in der D-Jugend (D-7 und D-9) gilt Abseits ab der Mittellinie. Verbindlich sind die Durchführungsbestimmungen deines Landesverbands oder Kreises.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    Timing und Orientierung: „Warte auf den Pass und starte erst, wenn der Ball gespielt wird.“ Dazu kommt ein kurzer Blick auf Ball und Abwehrlinie, bevor das Kind losläuft. Im Training helfen eine Hütchenlinie als Orientierung und kurze Freeze-Stopps mit drei Fragen.

    Mehr im Artikel: „Abseits einfach erklärt für Kinder"

    Das Großfeldtor misst 7,32 m in der Breite und 2,44 m in der Höhe. Du misst die Breite zwischen den Innenseiten der Pfosten und die Höhe vom Boden bis zur Unterkante der Latte. Nach Regel 1 müssen Pfosten und Latte weiß sowie höchstens 12 cm breit und tief sein.

    Mehr im Artikel: „Fußballtor-Maße: Großfeldtor, Jugend-/Kleinfeldtor, Minitor und Hallentor je Altersklasse"

    Nach § 8a Nr. 2 der DFB-Jugendordnung gelten für die D-Jugend Tore bis zu 5 × 2 m. In den DFB-Sonderspielrunden U12/U13 sind nach Anhang VI maximal 6 × 2 m zulässig. Diese Ausnahme gilt nicht automatisch für jeden D-Jugend-Wettbewerb. In der Halle beträgt die Torgröße ab der D-Jugend 3 × 2 m.

    Mehr im Artikel: „Fußballtor-Maße: Großfeldtor, Jugend-/Kleinfeldtor, Minitor und Hallentor je Altersklasse"

    Athletik & Koordination

    157 Fragen

    Sinnvoll ist es bereits im Grundschulalter, wenn du es als Technik- und Stabilisationstraining aufbaust. Entscheidend ist nicht das Alter allein, sondern ob Kinder Bewegungen wie Kniebeuge, Stütz und Landungen sauber ausführen können. Arbeite mit kurzen Belastungen, vielen Pausen und einfachen Varianten (z. B. Plank 15–20 Sekunden statt 60 Sekunden).

    Mehr im Artikel: „Krafttraining für Kinder ohne Geräte (Halle)"

    Für Anfänger reichen meist 1–2 kurze Athletikblöcke pro Woche, integriert ins Hallentraining (z. B. 15–20 Minuten). Zu häufige oder zu harte Einheiten können müde Beine und schlechtere Technik im Fußballteil verursachen. Achte auf gute Regeneration und darauf, dass Kinder am nächsten Tag normal spielen und toben können.

    Mehr im Artikel: „Krafttraining für Kinder ohne Geräte (Halle)"

    Sehr effektiv sind Unterarmstütz (Plank), Seitstütz, Glute Bridge und kontrollierte Ausfallschritte. Diese Übungen stabilisieren Rumpf und Hüfte – zentrale Bereiche für Richtungswechsel, Abbremsen und Zweikämpfe. Wichtig ist die saubere Ausführung: lieber 15 Sekunden perfekt halten als 45 Sekunden mit Hohlkreuz.

    Mehr im Artikel: „Krafttraining für Kinder ohne Geräte (Halle)"

    1–2 kurze Blöcke pro Woche reichen in der Regel. Für U10–U12 sind 6–10 Minuten Techniktraining ideal, U13–U15 können 10–15 Minuten einbauen. Wichtig ist die Qualität: saubere, leise Landungen, stabile Knieachse und ausreichend Pausen. Wenn die Landungen laut werden oder die Knie nach innen kippen, reduzierst du Intensität und Umfang.

    Mehr im Artikel: „Athletik in der Halle: Sprung & Landung (U10–U15)"

    Typische Warnzeichen sind ein lautes Aufkommen, ein deutliches Einknicken der Knie nach innen (Valgus), ein sehr schmaler Stand sowie fehlende Stabilität nach der Landung (Wackeln, mehrere Ausgleichsschritte). In dem Fall vereinfachst du die Übung: kleinere Sprünge, mehr „Stick“ (2 Sekunden halten), weniger Tempo und klare Cues wie „Knie über Fußspitzen“ und „leise landen“.

    Mehr im Artikel: „Athletik in der Halle: Sprung & Landung (U10–U15)"

    Besonders wirksam sind einfache Übungen mit Körpergewicht, die Rumpf und Beinachse verbinden: rückwärtige Ausfallschritte, einbeinige Mini-Kniebeugen mit kleinem Bewegungsweg und Side Planks (Seitstütz). Kombiniert mit sauberem Landetraining („Knie zeigt zu den Zehen“, „breit stehen“) verbessern Kinder ihre Kontrolle über Hüfte, Knie und Sprunggelenk – eine wichtige Basis für Verletzungsprävention.

    Mehr im Artikel: „Athletik in der Halle: Sprung & Landung (U10–U15)"

    Bei entwicklungsgerechter Dosierung ist das Risiko niedrig. So steht es in der Standortbestimmung zum Krafttraining im Nachwuchsleistungssport von BISp, dvs, DGSP, GOTS und GPS (2010). Vorsicht gilt bei reaktiven, schlagartigen Sprüngen mit hoher Intensität und in Wachstumsschüben. Starte deshalb mit Landetechnik und kleinen Sprüngen, steigere erst bei sauberer Landung und lass Sprünge weg, wenn ein Kind über Schmerzen an Knie oder Ferse klagt.

    Mehr im Artikel: „Athletik in der Halle: Sprung & Landung (U10–U15)"

    Beides ist möglich. Direkt nach dem Spiel eignet sich der Zirkel als strukturiertes Cool-down (20–25 Minuten, sehr geringe Intensität), um den Kreislauf kontrolliert herunterzufahren. Am Folgetag funktioniert er als Regenerationseinheit, besonders wenn viele Spieler schwere Beine haben. Wichtig ist, dass die Intensität niedrig bleibt und keine zusätzlichen Sprints oder Belastungsspitzen eingebaut werden.

    Mehr im Artikel: „Regenerations-Zirkel: Aktive Erholung nach Spielen (U18/U19)"

    Verteidigen

    154 Fragen

    Ja, eine Klärungsaktion ist grundsätzlich erlaubt und in Tornähe unter Druck oft die beste Entscheidung. Manche Verbände schränken aber lange Bälle ein: Im LFV Mecklenburg-Vorpommern darf in F-, E- und D-Jugend kein Verteidiger den Ball aus dem Strafraum direkt über die Mittellinie spielen. Die Klärung zur Seite ist dort weiter möglich.

    Mehr im Artikel: „Klärungsaktion: Ball wegschlagen – wann sinnvoll?"

    Meist nach außen Richtung Seitenlinie oder notfalls ins Seitenaus. Eine Klärung durch die Mitte ist riskant, weil der Ball häufig direkt wieder beim Gegner landet und die Gefahr sofort zurückkommt.

    Mehr im Artikel: „Klärungsaktion: Ball wegschlagen – wann sinnvoll?"

    Mit einfachen Entscheidungsregeln: Druck plus Tornähe bedeutet klären; Zeit plus freie Anspielstation bedeutet passen oder dribbeln. Spielformen mit markierter Gefahrenzone vor dem Tor helfen, diese Entscheidungen zu automatisieren.

    Mehr im Artikel: „Klärungsaktion: Ball wegschlagen – wann sinnvoll?"

    Der zweite Verteidiger ist der Sicherer: Er steht leicht diagonal hinter dem Störer, schließt Passwege und übernimmt, wenn der Störer ausgespielt wird. Wichtig ist, nicht auf einer Linie zu verteidigen, sondern versetzt, damit immer jemand handlungsfähig bleibt.

    Mehr im Artikel: „Verteidigen im 2-gegen-2: 6 Coachingregeln"

    Nutze wenige, wiederholbare Regeln und kurze Kommandos: „Einer stört, einer sichert“, „Mitte zu – außen lenken“, „Armlänge Abstand“. Stoppe Spielformen nur sehr kurz (5–10 Sekunden), damit Kinder Aktion und Coaching direkt verknüpfen.

    Mehr im Artikel: „Verteidigen im 2-gegen-2: 6 Coachingregeln"

    In der Halle ist das Tempo höher und die Bande kann helfen. Darum ist das Lenken nach außen besonders effektiv: Der Störer stellt den Körper so, dass die Mitte zu bleibt, und drängt den Gegner Richtung Bande/Seitenaus. Nach Ballgewinn zählt schnelles Umschalten, weil sofort Torchancen entstehen.

    Mehr im Artikel: „Verteidigen im 2-gegen-2: 6 Coachingregeln"

    Für viele D- und C-Jugendteams ist mittleres Pressing der beste Einstieg, weil es Struktur gibt und trotzdem Ballgewinne ermöglicht. Hohes Pressing funktioniert, wenn alle nachschieben; tiefes Pressing passt eher gegen sehr starke Gegner. Im Kinderfußball bis zur E-Jugend spielt die Pressinghöhe noch keine Rolle.

    Mehr im Artikel: „Pressinghöhe: hoch, mittel, tief einfach erklärt"

    Einfache Regeln wie „bei unsauberer Annahme sofort Druck“ passen schon in die E-Jugend. Eine bewusst gewählte Pressinghöhe mit Auslösern, Rollen und Absicherung ist ein Thema ab der D-Jugend und wird ab der C-Jugend vertieft, wenn auch positionsspezifisch trainiert werden darf.

    Mehr im Artikel: „Pressinghöhe: hoch, mittel, tief einfach erklärt"

    Ausrüstung

    115 Fragen

    Ja, im Spielbetrieb. Nach Regel 4 der Fußballregeln gehören Schienbeinschoner zur vorgeschriebenen Ausrüstung, auch an Kinderfußball-Spieltagen und im Futsal. Für das Training schreibt die Regel nichts vor; viele Vereine verlangen sie dort trotzdem, sobald Zweikämpfe oder Spielformen anstehen.

    Mehr im Artikel: „Schienbeinschoner Pflicht? Regeln DFB/ÖFB/SFV"

    Das Kind muss nachrüsten, bevor es spielen darf. Je nach Wettbewerb kontrolliert der Schiedsrichter oder die Spielleitung die Ausrüstung. Ohne korrekt getragene Schienbeinschoner (unter den Stutzen) ist ein Einsatz in der Regel nicht erlaubt.

    Mehr im Artikel: „Schienbeinschoner Pflicht? Regeln DFB/ÖFB/SFV"

    Am besten sind Schienbeinschoner, die zur Schienbeinlänge passen, nicht drücken und sicher fixiert sind (z. B. mit Straps oder gut sitzenden Stutzen). Zu große Modelle verrutschen, zu kleine schützen schlechter – deshalb lohnt ein kurzer Passform-Check vor dem ersten Spiel.

    Mehr im Artikel: „Schienbeinschoner Pflicht? Regeln DFB/ÖFB/SFV"

    Ja. Regel 4 gilt für alle Spieler, also auch für den Torwart. Auch seine Schoner müssen vollständig von den Stutzen bedeckt sein.

    Mehr im Artikel: „Schienbeinschoner Pflicht? Regeln DFB/ÖFB/SFV"

    Unverzichtbar sind Trikot (oder komplettes Spielset), passende Fußballschuhe, Schienbeinschoner und eine Trinkflasche. Ergänze je nach Wetter eine Regen-/Trainingsjacke, Wechselkleidung und ggf. Sonnencreme.

    Mehr im Artikel: „Packliste für den Spieltag"

    Am besten packst du am Vorabend. So hast du Zeit, fehlende Ausrüstung zu ersetzen, und dein Kind startet ohne Hektik in den Spieltag.

    Mehr im Artikel: „Packliste für den Spieltag"

    Ideal sind leicht verdauliche Snacks wie Banane, Apfel oder ein einfach belegtes Brot. Sehr fettige oder stark zuckerhaltige Snacks direkt vor dem Spiel können den Magen belasten und die Konzentration stören.

    Mehr im Artikel: „Packliste für den Spieltag"

    Im Kern dasselbe wie am Spieltag, nur ohne Orga-Teile: Kleidung, Schuhe, Schienbeinschoner, Trinkflasche, ein Snack und bei Bedarf das Asthmaspray oder andere Medikamente. Praktisch sind außerdem ein kleines Handtuch und ein Beutel für nasse Sachen; Duschzeug nur, wenn im Verein geduscht wird.

    Mehr im Artikel: „Packliste für den Spieltag"

    Torwarttraining

    115 Fragen

    Am sichersten gelingt der Einstieg über Matten und feste Technikbausteine: erst kontrolliertes Seitfallen (Knie–Hüfte–Schulter), dann Abrollen und erst danach Bälle. So entsteht Vertrauen, und das Verletzungsrisiko sinkt deutlich.

    Mehr im Artikel: „Torwart Hechten lernen: 6 Matten-Drills (U10+)"

    Für viele Kinder ist U10 ein guter Startpunkt, wenn sie koordinativ stabil sind und kontrolliert fallen können. Entscheidend ist weniger das Geburtsjahr als die Fähigkeit, Anweisungen umzusetzen und die Landung sauber zu steuern.

    Mehr im Artikel: „Torwart Hechten lernen: 6 Matten-Drills (U10+)"

    Achte darauf, dass die Hände aktiv vor den Körper gehen und der Ball sofort an den Oberkörper gezogen wird („Ball umarmen“). Flache Zuspiele und kurze Distanzen helfen, bevor du halbhohe Bälle und mehr Tempo einbaust.

    Mehr im Artikel: „Torwart Hechten lernen: 6 Matten-Drills (U10+)"

    Ein U10+-Torwart verkürzt den Winkel am besten kontrolliert über kleine Schritte nach vorne und zur Ballseite, ohne zu sprinten. Entscheidend ist die Orientierung auf der Linie zwischen Ball und Tor-Mitte. Kurz vor dem Schuss sollte der Torwart in die Set-Position gehen (Knie gebeugt, Gewicht vorne, Hände aktiv), damit er nicht „im Laufen“ erwischt wird.

    Mehr im Artikel: „Torwart in der Halle: Stellungsspiel & Winkel (U10+)"

    Sehr häufig kleben Kinder zu nah am Pfosten oder bleiben zu mittig stehen. Kleben sie am Pfosten, wird die lange Ecke zu groß. Stehen sie zu mittig, ist die kurze Ecke offen – und genau dort fallen in der Halle viele Tore. Hilfreich sind klare Coaching-Wörter wie „Ballseite“ und das wiederholte Üben der Ball-Tor-Mitte-Linie.

    Mehr im Artikel: „Torwart in der Halle: Stellungsspiel & Winkel (U10+)"

    Für Einsteiger eignen sich Übungen mit klarem Fokus auf Position und Verschieben: (1) Winkel-Linie ohne Schuss, um Ball-Tor-Mitte-Linie und Set-Position zu automatisieren. (2) Seitlicher Abschluss, um die kurze Ecke zu schließen. (3) Querpass vor dem Tor mit anschließendem Schuss, um Sidesteps, Neu-Orientierung und Set-Position unter Zeitdruck zu trainieren. Wichtig ist eine hohe Wiederholungszahl bei moderatem Tempo.

    Mehr im Artikel: „Torwart in der Halle: Stellungsspiel & Winkel (U10+)"

    Nein. Wenn der Ball sicher zu fangen ist, ist Fangen besser, das betont auch der DFB-Torwartleitfaden. Fausten ist sinnvoll, wenn ein hoher Ball unsicher zu fangen wäre, z. B. bei Gegnerdruck im Pulk oder nassem Ball.

    Mehr im Artikel: „Fausten: Wann der Torwart boxen sollte"

    Idealerweise zur Seite oder über die Seitenlinie. In die Mitte zu fausten ist riskant, weil dort häufig Gegenspieler stehen und direkt nachschießen können.

    Mehr im Artikel: „Fausten: Wann der Torwart boxen sollte"

    Funino & 3v3

    103 Fragen

    Für U11–U13 funktioniert meist ein Feld von etwa 20 x 25 m sehr gut. Für Einsteiger kannst du es etwas verkleinern (z. B. 18 x 22 m), damit die Überzahl klar zu Abschlüssen führt. Wird es zu einfach, vergrößere das Feld oder erhöhe den Zeitdruck.

    Mehr im Artikel: „Funino: Überzahl-Konter 4 gegen 3 auf Minitore (U11–U13)"

    Du siehst Fortschritt, wenn die Angreifer nicht alle zum Ball rennen, sondern Breite und Tiefe besetzen und schneller zu klaren Abschlüssen kommen. Typisch ist auch, dass Pässe häufiger in den Lauf gespielt werden und die Entscheidung „Pass oder Dribbling“ zügiger fällt.

    Mehr im Artikel: „Funino: Überzahl-Konter 4 gegen 3 auf Minitore (U11–U13)"

    Der Fokus liegt darauf, zuerst das Zentrum zu schließen und Zeit zu gewinnen, statt unkontrolliert zu attackieren. Gute Leitlinien sind: Passwege ins Zentrum blocken, nach außen lenken und erst dann Druck auf den Ball machen, wenn Absicherung da ist.

    Mehr im Artikel: „Funino: Überzahl-Konter 4 gegen 3 auf Minitore (U11–U13)"

    Eine Pressing-Falle ist eine geplante Situation, in der dein Team den Gegner bewusst in einen bestimmten Raum lenkt (z. B. Seitenlinie oder Engpass). Dort wird der Druck dann gemeinsam ausgelöst, um den Ball mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erobern. Entscheidend sind klare Rollen (Lenker, Jäger, Sicherer) und ein gutes Timing statt dauerhaftem Hinterherrennen.

    Mehr im Artikel: „Funino: Pressing-Fallen stellen 3 gegen 3 (U10–U13)"

    Halte es extrem simpel: „Wir machen die Mitte zu und lassen außen scheinbar Platz. Wenn der Ball außen ist, greifen wir zu.“ Nutze klare Begriffe wie „Lenken“ und „Jetzt!“ und arbeite mit einer sichtbaren Zone aus Hütchen. Eine einzige Fallen-Seite reicht am Anfang völlig, damit Kinder das Prinzip schnell verstehen.

    Mehr im Artikel: „Funino: Pressing-Fallen stellen 3 gegen 3 (U10–U13)"

    Gute Trigger sind: der Ball ist in der markierten Zone, der Ballführer hat einen schlechten ersten Kontakt, der Kopf geht runter, oder ein Pass kommt in den Engpass. Dann attackiert der Jäger aggressiv, während der Lenker weiter den Weg zurück ins Zentrum schließt und der Sicherer Rückpass und Ausweichweg zustellt.

    Mehr im Artikel: „Funino: Pressing-Fallen stellen 3 gegen 3 (U10–U13)"

    Plane 10–15 Minuten ein. In dieser Zeit bekommen die Kinder viele Ballkontakte und werden wach, ohne dass sie vor dem Anpfiff müde werden. Nach 2–3 sauberen Durchgängen reicht meist eine kurze Trinkpause und der Übergang ins Funino-Spiel.

    Mehr im Artikel: „Funino: Dribbel-Parcours vor dem Spiel (U7–U9)"

    Ja. Halte die Aufgaben bewusst einfach: breiter Slalom, klare Richtungswechsel (Stop-and-Go) und ein Abschluss ohne Zeitdruck. Wichtig ist, dass jedes Kind Erfolgserlebnisse hat und die Wartezeiten kurz bleiben.

    Mehr im Artikel: „Funino: Dribbel-Parcours vor dem Spiel (U7–U9)"

    Coaching & Teamführung

    98 Fragen

    Für Kinder- und Jugendteams sind 60 bis 90 Minuten ideal. So bleibt genug Zeit für Regeln, Werte, Organisation und Fragen, ohne dass die Aufmerksamkeit sinkt oder Diskussionen ausufern. Eine vorab verschickte Agenda hilft, den Zeitrahmen einzuhalten.

    Mehr im Artikel: „Elternabend im Verein: Regeln, Werte & Ablauf"

    Wenige, klare und überprüfbare Regeln funktionieren am besten: pünktlich sein (z. B. 10 Minuten vorher), passende Ausrüstung (Schienbeinschoner, Trinkflasche), respektvoller Umgang, rechtzeitiges Abmelden und eine positive Fehlerkultur. Ergänze kurze, nachvollziehbare Konsequenzen, damit die Regeln verbindlich bleiben.

    Mehr im Artikel: „Elternabend im Verein: Regeln, Werte & Ablauf"

    Lege einen Hauptkanal für Organisation fest (Team-App/WhatsApp) und begrenze ihn auf Infos wie Treffpunkte, Abmeldungen und Fahrdienste. Vereinbare Sprechzeiten oder Termine für Themen wie Einsatzzeiten oder Positionen und vermeide Diskussionen direkt vor oder nach dem Spiel. Klare Absprachen reduzieren Missverständnisse und schützen Kinder vor unnötigem Druck.

    Mehr im Artikel: „Elternabend im Verein: Regeln, Werte & Ablauf"

    Am besten erfolgen Abmeldungen per privater Nachricht an Trainer oder Betreuer. So bleibt der Gruppenchat übersichtlich, es entstehen keine „Abmelde-Ketten“ und sensible Infos (Krankheit, private Gründe) landen nicht in der Öffentlichkeit.

    Mehr im Artikel: „Elternarbeit im Winter: WhatsApp-Regeln & Ton (Vorlage)"

    Setze eine klare Grenze: Orga gehört in die Gruppe, sportliche Entscheidungen und Feedback werden 1:1 besprochen. Verweise freundlich auf die Chat-Regeln und biete einen kurzen Gesprächstermin nach dem Training oder telefonisch an. Wichtig ist, nicht im Gruppenchat zu argumentieren – sonst wird daraus schnell eine Grundsatzdiskussion.

    Mehr im Artikel: „Elternarbeit im Winter: WhatsApp-Regeln & Ton (Vorlage)"

    Im Winter sind vor allem drei Regeln entscheidend: feste Zeiten für Nachrichten (z. B. 08:00–20:00), ein klares Format für kurzfristige Updates (Was/Wann/Wo/Was mitbringen) und eine eindeutige Abmelde-Regel mit Deadline. Dazu kommen Hallen-spezifische Hinweise wie Hallenschuhe, Schmuckverbot und Treffpunkt vor der Halle.

    Mehr im Artikel: „Elternarbeit im Winter: WhatsApp-Regeln & Ton (Vorlage)"

    Beides hat seinen Platz, entscheidend ist die Zuordnung. Der Messenger ist stark bei kurzfristigen, zeitkritischen Infos mit kurzer Halbwertszeit – etwa einem Hallenausfall am Nachmittag. Eine Vereins- oder Team-App lohnt sich für alles Wiederkehrende und Nachschlagbare: Hallenzeiten, Spielplan, Zu- und Absagen. Wenn dein Verein keine App bereitstellt, erfüllen ein angepinnter Termin-Post plus ein E-Mail-Verteiler denselben Zweck. Wichtig ist, dass du die Aufteilung einmal ansagst und dich selbst daran hältst.

    Mehr im Artikel: „Elternarbeit im Winter: WhatsApp-Regeln & Ton (Vorlage)"

    Im Kinderfußball ist der Team-Chat ein Elternkanal – das ist die einfachste und sauberste Lösung. Nach Art. 8 Abs. 1 DSGVO können Kinder in Deutschland erst ab 16 Jahren selbst wirksam in die Datenverarbeitung bei Online-Diensten einwilligen, darunter braucht es die Einwilligung der Sorgeberechtigten (Österreich hat die Grenze in § 4 Abs. 4 DSG auf 14 Jahre gesenkt). Dazu kommt das Mindestalter der Plattform: WhatsApp erlaubt die Nutzung in der EU seit April 2024 ab 13 Jahren und setzt bei Minderjährigen das Einverständnis der Eltern voraus. Ein Team-Chat mit Vereinsbezug ist außerdem keine rein private Angelegenheit mehr, die Ausnahme für persönliche und familiäre Tätigkeiten greift dort nicht.

    Mehr im Artikel: „Elternarbeit im Winter: WhatsApp-Regeln & Ton (Vorlage)"

    Umschalten

    86 Fragen

    Gegenpressing bedeutet, dass dein Team direkt nach einem Ballverlust Druck auf den Ballführenden macht. Ziel ist, den Ball schnell zurückzuerobern oder den Gegner zu einem ungenauen Pass zu zwingen, bevor er sich sortieren kann.

    Mehr im Artikel: „Gegenpressing kindgerecht erklärt (U10+)"

    Als einfache Teamregel ab der E-Jugend (U10). Ein Praxisbeitrag vom BDFL-Trainerkongress 2014 empfiehlt eine Gegenpressing-Basisübung bereits ab den E-Junioren. In der G- und F-Jugend reicht es, die schnelle Reaktion nach Ballverlust zu loben, ohne Rollen vorzugeben. Gezielt als Mannschaftstaktik geschult wird das Umschalten laut DFB erst mit dem Übergang auf größere Felder.

    Mehr im Artikel: „Gegenpressing kindgerecht erklärt (U10+)"

    Der häufigste Fehler ist das unkoordinierte Hinterherlaufen: Alle stürmen zum Ball und öffnen Passwege. Besser ist eine einfache Aufgabenverteilung: Der Nächste attackiert, ein Mitspieler schließt den wichtigsten Passweg, ein weiterer sichert dahinter ab.

    Mehr im Artikel: „Gegenpressing kindgerecht erklärt (U10+)"

    MD-2 liegt nah genug am Spiel, um Wettkampfspannung und Spielrhythmus aufzubauen, aber weit genug weg, um keine schwere Ermüdung am Spieltag zu riskieren. Mit kurzen Intervallen, klaren Pausen und spielnahen Regeln trainieren U18/U19 vor allem Entscheidungsgeschwindigkeit und Umschalten, ohne unnötig viel Laufumfang zu sammeln.

    Mehr im Artikel: „Wettkampf-Simulation: Matchday Minus 2 Training (U18/U19)"

    Nutze kurze Spielblöcke (3 × 5 Minuten), feste Pausen von 2 Minuten und Coaching-Stopps nur zwischen den Durchgängen. Sinkt das Tempo im letzten Durchgang deutlich, verkürze ihn, statt ihn durchzuziehen. Bei Bedarf hilft ein längeres Zeitfenster nach Ballgewinn (z. B. 10 Sekunden), damit die Aktionen weniger sprintlastig werden. Spieler mit 90 Minuten am letzten Spieltag übernehmen eine reduzierte Rolle, etwa als neutraler Anspieler.

    Mehr im Artikel: „Wettkampf-Simulation: Matchday Minus 2 Training (U18/U19)"

    Mit 10–12 Spielern spielst du 5 gegen 5 oder 6 gegen 6 inklusive Torhüter und verkleinerst das Feld auf etwa 35 x 25 m. Die Umschaltzone bleibt als zentrales Element bestehen, damit der Trainingszweck erhalten bleibt. Bei ungerader Zahl spielt ein neutraler Spieler immer mit dem Team in Ballbesitz; das stabilisiert Ballbesitzphasen, ohne die Intensität zu stark zu senken.

    Mehr im Artikel: „Wettkampf-Simulation: Matchday Minus 2 Training (U18/U19)"

    Nachrücken bedeutet, hinter dem Ball aufzuschließen und Unterstützung herzustellen. Pressing ist das aktive Anlaufen, um den Gegner unter Druck zu setzen und den Ball zu erobern. Häufig rückt das Team nach und kann dadurch überhaupt erst wirksam pressen.

    Mehr im Artikel: „Nachrücken im Fußball: Bedeutung & Beispiele"

    Einfache Nachrück-Regeln funktionieren bereits ab U7/U8, zum Beispiel: „Spielst du nach vorne, gehst du mit.“ Feste Staffelungen und das gemeinsame Herausschieben der hinteren Reihe (Restverteidigung) sind erst ab der D-Jugend ein Thema, weil im Kinderfußball bis zur E-Jugend jedes Kind auf jeder Position spielt.

    Mehr im Artikel: „Nachrücken im Fußball: Bedeutung & Beispiele"

    Altersklassen & Spielbetrieb

    82 Fragen

    In vielen jungen Altersklassen sind freie oder unbegrenzte Wechsel üblich, damit alle Kinder regelmäßig spielen können. Es gibt aber Ausnahmen: Manche Ligen oder Turniere nutzen feste Wechselregeln oder ein Wechselkontingent. Entscheidend sind die Durchführungsbestimmungen deines Verbands und die Turnier-/Liga-Ausschreibung.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Beim fliegenden Wechsel wird in der Regel über eine Wechselzone gewechselt: Das auszuwechselnde Kind verlässt das Spielfeld zuerst, danach betritt das neue Kind das Feld – so bleibt die Spielerzahl korrekt. Trainer sollten klare Ansagen nutzen und darauf achten, dass der Wechsel wirklich in der vorgesehenen Zone passiert.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Am besten sprichst du das Thema ruhig und konkret nach dem Spiel oder Training an: Wie ist die Wechselidee, und welche Ziele verfolgt das Team? In vielen Kinderbereichen steht Entwicklung vor Ergebnis, deshalb sind faire Einsatzzeiten ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Oft lässt sich mit klarer Planung (z. B. Wechselrhythmus) schnell eine gute Lösung finden.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Wiedereinwechseln heißt, dass ein bereits ausgewechseltes Kind später wieder aufs Feld darf (Rückwechsel). In vielen Kinderfußball-Formaten ist das ausdrücklich erlaubt und unterstützt faire Einsatzzeiten. In manchen leistungsorientierten oder älteren Spielklassen kann Wiedereinwechseln ausgeschlossen sein – dann bleibt ein ausgewechselter Spieler draußen.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Eine einheitliche Zahl gibt es nicht. In älteren Jugendklassen kann die Zahl der Auswechslungen je nach Landesverband und Liga begrenzt sein, andere Wettbewerbe erlauben weiterhin flexible Wechsel. Maßgeblich sind die Durchführungsbestimmungen deines Kreises oder Verbands – dort steht auch, ob Wiedereinwechseln erlaubt ist und ob nur bei Spielunterbrechung gewechselt wird.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    In der Halle ist die Wechselzone meist klar markiert, oft direkt vor der Bank, und Wechsel sind häufig fliegend. Wichtig sind die Reihenfolge „raus vor rein“ und der Wechsel innerhalb der Zone, weil Verstöße je nach Turnier zu Zeitstrafen oder Korrekturen durch den Spielleiter führen können.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Das legt jeder Landesverband selbst fest. Drei Beispiele aus der Saison 2026/27: In Baden dürfen in der D-Jugend bei 7er-Mannschaften höchstens zwölf Spieler eingesetzt werden, bis zu fünf davon können mehrmals aus- und eingewechselt werden. In Südbaden spielt die D-Jugend je nach Bezirk im 7 gegen 7 oder im 9 gegen 9, jeweils mit bis zu fünf Auswechselspielern. In Schleswig-Holstein sind bei 7er-Teams der A- bis C-Jugend höchstens zwölf Spieler pro Spiel erlaubt. Die genaue Zahl für dein Team steht in der Jugendordnung oder den Durchführungsbestimmungen deines Verbands.

    Mehr im Artikel: „Auswechslungen im Kinderfußball"

    Der DFB-Rahmen erlaubt in der E-Jugend 4 gegen 4, 5 gegen 5, 6 gegen 6 oder 7 gegen 7; am häufigsten sind 5 gegen 5 und 7 gegen 7. Beim 7 gegen 7 stehen sechs Feldspieler*innen und ein Torwart pro Mannschaft auf dem Feld. Welche Form angesetzt wird und wie viele Auswechselspieler erlaubt sind, legt der Landesverband fest; im SWFV etwa sind bis zu sechs Auswechselspieler*innen mit Rückwechsel erlaubt.

    Mehr im Artikel: „E-Jugend-Regeln im Überblick: Spielform, Spielzeit, Ballgröße, Abseits & Sonderregeln (U10/U11)"

    Taktik-Grundlagen & Standards

    81 Fragen

    Gute Pressing-Auslöser (Trigger) sind Momente, in denen der Gegner verwundbar ist: Rückpass, schlechter erster Kontakt, Zuspiel an die Seitenlinie oder eine geschlossene Körperstellung. Arbeite mit maximal 1–2 Triggern, damit alle Spieler gleichzeitig reagieren und im Verbund nachschieben.

    Mehr im Artikel: „11 gegen 11 Taktikspiel: Pressing vs. Ballbesitz (U18/U19)"

    Reduziere den Druck über einfache Stellschrauben: Begrenze die Anzahl der Pressing-Spieler in der Aufbauzone, vergrößere das Feld leicht oder gib dem Ballbesitz-Team eine klare Strukturvorgabe (z. B. 6er immer anspielbar). Coache zusätzlich Körperstellung und Dreiecksbildung, damit Lösungen unter Druck entstehen.

    Mehr im Artikel: „11 gegen 11 Taktikspiel: Pressing vs. Ballbesitz (U18/U19)"

    Spiele in kurzen Blöcken (etwa 6 Minuten mit Rollentausch), arbeite mit klaren Punktregeln (z. B. Abschluss innerhalb von 8 Sekunden nach Ballgewinn) und halte die Anzahl der Regeln klein. Kurze, präzise Coaching-Stopps nach wenigen Angriffen helfen, Ordnung und Intensität gleichzeitig zu sichern.

    Mehr im Artikel: „11 gegen 11 Taktikspiel: Pressing vs. Ballbesitz (U18/U19)"

    Breite bedeutet: Ein paar Kinder gehen nach rechts und links, statt alle in der Mitte zu stehen. So wird das Feld „groß“, der Gegner kann nicht alles zustellen und der Ballführende hat mehr Pass- und Dribbelwege.

    Mehr im Artikel: „Raumaufteilung: Breite & Tiefe kindgerecht erklären"

    Tiefe heißt: Es gibt Anspielstationen vor und hinter dem Ball. Ein Kind bietet sich vorne an, um Richtung Tor zu spielen, und ein anderes bleibt als sichere Rückpass-Option zur Absicherung.

    Mehr im Artikel: „Raumaufteilung: Breite & Tiefe kindgerecht erklären"

    Hilfreich ist die Regel: „Einer am Ball – zwei machen das Feld groß.“ Kombiniert mit „Einer kommt kurz, einer geht tief“ entsteht automatisch mehr Breite und Tiefe, ohne dass du komplizierte Taktik erklären musst.

    Mehr im Artikel: „Raumaufteilung: Breite & Tiefe kindgerecht erklären"

    Beides ergänzt sich. Ballnahe Spieler unterstützen direkt am Ball (Anspielstation, Zweikampf, Gegenpressing), ballferne Spieler sorgen für Breite, Tiefe und Absicherung. Erst die Mischung schafft gute Lösungen.

    Mehr im Artikel: „Ballnah vs. ballfern: so positionierst du dich"

    Nutze klare Bilder: Ballnah = „Helfer am Ball“, ballfern = „Raumöffner“ oder „Sicherheitsnetz“. Gib eine einfache Regel: Einer hilft kurz, einer bleibt breit, einer sichert hinter dem Ball.

    Mehr im Artikel: „Ballnah vs. ballfern: so positionierst du dich"

    Methodik & methodische Reihen

    74 Fragen

    Sinnvoll ist es bereits ab U10, wenn du es spielnah und ohne Überforderung aufbaust. Kinder können in diesem Alter Grundstellung, Abstand und Lenken gut lernen – am besten in kurzen Duellen mit klaren Regeln. Ab U12/U13 kannst du stärker mit Timing, Umschalten und ersten Teamprinzipien wie Doppeln und Absichern arbeiten.

    Mehr im Artikel: „Methodische Reihe 1-gegen-1 defensiv: Vom Stellungsspiel zum erfolgreichen Ballgewinn (U10–U13)"

    Der Schlüssel ist Timing statt Aktionismus. Kinder sollten zuerst lernen, den Angreifer zu bremsen und zu lenken. Der Ballgewinn klappt am besten, wenn der Angreifer den Ball zu weit vorlegt oder beim Richtungswechsel kurz die Kontrolle verliert. In Übungen hilft die Regel „erst stoppen, dann stechen“ sowie ein klarer Fokus auf Ballgewinn mit dem vorderen Fuß ohne Grätschen.

    Mehr im Artikel: „Methodische Reihe 1-gegen-1 defensiv: Vom Stellungsspiel zum erfolgreichen Ballgewinn (U10–U13)"

    Häufig sind: zu frontal anlaufen, zu nah stehen, unkontrolliert tackeln oder zu passiv bleiben. Korrigieren kannst du das über einfache Stellschrauben: Seitliche Stellung vorgeben, Startabstand markieren (z. B. mit einer Linie), Lenk-Zonen einbauen und mit Zeitlimits arbeiten. Außerdem helfen kurze Coaching-Wörter wie „seitlich“, „bremse“, „lenk“ und „jetzt“, damit Kinder im Duell handlungsfähig bleiben.

    Mehr im Artikel: „Methodische Reihe 1-gegen-1 defensiv: Vom Stellungsspiel zum erfolgreichen Ballgewinn (U10–U13)"

    Am meisten profitieren Kinder meist ab U9 bis U12, weil sie in diesem Alter Technik sehr gut aufnehmen und schon längere Übungsphasen schaffen. In U6–U8 ist Individualtraining nur sinnvoll, wenn es extrem spielerisch, kurz und ohne Leistungsdruck gestaltet wird. Entscheidend ist weniger das Alter als die Motivation des Kindes und die Qualität der Betreuung.

    Mehr im Artikel: „Individualtraining für junge Talente"

    Für Einsteiger reicht in der Regel eine zusätzliche Einheit pro Woche (30–60 Minuten) neben dem Mannschaftstraining und freiem Spielen. Mehr Einheiten können funktionieren, wenn das Kind es wirklich will und die Gesamtbelastung passt. Achte auf Anzeichen von Überlastung wie Schmerzen, Müdigkeit oder sinkende Lust – dann lieber reduzieren.

    Mehr im Artikel: „Individualtraining für junge Talente"

    Im Fokus stehen Grundlagen: Ballgefühl, Dribbling, erster Kontakt (An- und Mitnahme), Passformen, Koordination und ein spielnaher Torschuss. Wichtig ist eine Struktur aus Aktivierung, Technikteil, Abschluss und kleinen Spielsituationen (z. B. 1:1), damit das Kind nicht nur „Übungen kann“, sondern Lösungen im Spiel findet.

    Mehr im Artikel: „Individualtraining für junge Talente"

    Einzeltraining meint meist die reine 1:1-Betreuung: ein Trainer, ein Kind. Individualtraining ist der weitere Begriff und umfasst auch das Training zu zweit, in dem echte 1-gegen-1-Duelle möglich sind. Beide Formen ergänzen das Mannschaftstraining im Verein, ersetzen es aber nicht.

    Mehr im Artikel: „Individualtraining für junge Talente"

    Indem es neben der Technik auch Wahrnehmen und Entscheiden schult. Das Spielkompetenzmodell des DFB beschreibt jede Spielhandlung als Kreislauf aus Wahrnehmen, Entscheiden und Umsetzen. Im Individualtraining gelingt das zum Beispiel mit einem Schulterblick vor der Ballannahme oder einem 1 gegen 1 auf zwei Minitore, bei dem das Kind immer das freie Tor angreifen muss.

    Mehr im Artikel: „Individualtraining für junge Talente"

    Trainingsplanung & Stundenbilder

    70 Fragen

    So detailliert wie nötig, aber so einfach wie möglich. Für die meisten Teams reicht eine Saisonplanung light: Saison grob in Phasen einteilen (Einstieg, Aufbau, Wettkampf, Übergang), pro Monat einen Schwerpunkt definieren und pro Woche ein Mini-Ziel festlegen. Wichtig ist, dass die Inhalte altersgerecht bleiben und du flexibel auf Ferien, Turniere und Leistungsunterschiede reagieren kannst.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    In U7 bis U11 stehen technische Grundlagen und Spielfreude im Mittelpunkt: viele Ballkontakte, Dribbling, 1-gegen-1, erster Kontakt, einfache Passlösungen und ein kindgerechter Torschuss. Taktische Inhalte sollten nur als sehr einfache Prinzipien vorkommen (z. B. „breit machen“ oder „nach Ballverlust sofort zurück“), am besten über Spielformen statt über lange Erklärungen.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    Spielprinzipien wie Umschalten und Raumaufteilung werden ab der D-Jugend (U12/U13) wichtiger, weil das Spiel komplexer wird. In der C-Jugend (U14/U15) kommen Technik unter Druck und Athletik-Basics dazu. In der B- und A-Jugend (U16–U19) gewinnen Mannschaftstaktik, Standardsituationen und Belastungssteuerung deutlich an Bedeutung – idealerweise ohne die technische Qualität zu vernachlässigen.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    In Deutschland läuft das Spieljahr der Junioren vom 1. Juli bis zum 30. Juni; Meisterschafts- und Pokalrunden müssen bis dahin abgeschlossen sein (z. B. Jugendordnung des Hessischen Fußball-Verbands, § 22). Die Pflichtspiele starten meist erst nach den Sommerferien, in den Schulferien wird in der Regel nicht gespielt, und zwischen Dezember und Februar liegt die Hallenphase. Die Altersklasse richtet sich nach dem Jahrgang mit Stichtag 1. Januar des Jahres, in dem das Spieljahr beginnt (DFB-Jugendordnung § 5).

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    Der DFB empfiehlt, dass jede Nachwuchsmannschaft mindestens zweimal pro Woche trainiert und jedes Kind bis einschließlich U16 mindestens 48 Minuten netto pro Woche in kleinen Spielformen spielt. In der Praxis reicht bei Bambini oft eine Einheit von 45–60 Minuten, ab der E-Jugend sind zwei Einheiten von 60–75 Minuten üblich, ab der C-Jugend zwei bis drei Einheiten von 90 Minuten. Wichtiger als die Dauer ist die Nettospielzeit ohne lange Erklärungen und Wartezeiten.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    Nein. Eine einfache Tabelle mit zwölf Monatsspalten genügt: Zuerst trägst du die Fixpunkte ein (Ferien, Spieltage oder Festivals, Hallenrunde, Turniere), dann legst du die Phasen darüber, vergibst pro Monat einen Schwerpunkt und pro Woche ein Mini-Ziel. Zwei bis drei Pufferwochen pro Halbserie und eine kurze Auswertung nach der Hinrunde machen den Plan alltagstauglich.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    Nutze die Winterpause für einen kurzen Zwischen-Check: Schwerpunkte der Hinrunde abhaken, zwei bis drei Baustellen auswählen, die im Spiel am häufigsten fehlen, und die neuen Fixpunkte (Hallenturniere, Ferien, Spieltage oder Festivals) eintragen. Erst danach verteilst du die Monatsschwerpunkte der Rückrunde neu. Technik im engen Raum passt in die Hallenzeit, Inhalte mit viel Raum wie Breite, Tiefe und Umschalten legst du in die Wochen draußen.

    Mehr im Artikel: „Saisonplanung light: Bambini bis A-Jugend Überblick"

    Zum Minimum zählen ein vollständiges Erste-Hilfe-Set (inklusive Einmalhandschuhe und Kühlmöglichkeit), ein geladenes Handy, eine aktuelle Teilnehmerliste mit Notfallkontakten sowie gesicherte, kippsichere Tore. Zusätzlich sollten Bälle zur Altersklasse passen und Trainingsmaterial (Hütchen, Stangen, Leitern) ohne Defekte oder scharfe Kanten sein.

    Mehr im Artikel: „Sicherheits-Checkliste für Trainer"

    Hallentraining & Winterpause

    60 Fragen

    Eine pauschale Gradzahl eignet sich nicht als allgemeine Absagegrenze. Prüfe stattdessen Boden, Wind, Nässe, Beleuchtung und den Zustand der Kinder. Vereisung, Eisregen, Sturm, eine Platzsperre oder eine nicht ausreichend beleuchtete Fläche sprechen für eine Absage oder Verlegung.

    Mehr im Artikel: „Fußballtraining bei Kälte: Draußen trainieren oder absagen?"

    Asthma rechtfertigt laut Deutscher Atemwegsliga in den meisten Fällen keine generelle Befreiung vom Sport. Kalte Luft kann bei Anstrengungsasthma jedoch nachteilig sein. Plane eine ausreichende Aufwärmphase und kläre mit den Eltern, welche individuellen Absprachen gelten und ob ein verordnetes Notfallspray griffbereit sein muss.

    Mehr im Artikel: „Fußballtraining bei Kälte: Draußen trainieren oder absagen?"

    Beginne direkt mit einer bewegungsreichen Ballaufgabe und vermeide Warteschlangen, lange Ansprachen und Pausen im Stehen. Kleine Spielformen mit vielen Ballkontakten halten Kinder besser in Bewegung. Passende Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, Mütze und Handschuhe ergänzen die Trainingsorganisation.

    Mehr im Artikel: „Fußballtraining bei Kälte: Draußen trainieren oder absagen?"

    Leichter Schnee auf Kunstrasen führt nicht automatisch zur Absage. Die Fläche muss griffig, eben und frei von verstecktem Eis sein. Farbige Hütchen, helle oder orange Bälle und gut sichtbare Leibchen verbessern die Orientierung. Bleiben Zweifel an der Sicherheit, wird nicht trainiert.

    Mehr im Artikel: „Fußballtraining bei Kälte: Draußen trainieren oder absagen?"

    Optimal sind 10 bis 14 Kinder, weil du dann 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 mit Wechselspielern gut organisieren kannst. Bei mehr Kindern helfen zwei Parallelfelder oder doppelte Stationen, damit die Wartezeiten kurz bleiben und alle viele Ballkontakte bekommen.

    Mehr im Artikel: „Stundenbild Halle: 60 Min U10–U13 (Plan + Tipps)"

    Sehr geeignet ist 3 gegen 3 oder 4 gegen 4 auf zwei Minitore pro Seite. Die Kinder haben viele 1 gegen 1- und Passsituationen, lernen schnelles Umschalten und bleiben ständig eingebunden. Mit einer einfachen Zusatzregel wie „Tor zählt nur nach mindestens einem Pass“ steuerst du den Fokus ohne die Spielfreude zu bremsen.

    Mehr im Artikel: „Stundenbild Halle: 60 Min U10–U13 (Plan + Tipps)"

    Halte die Übungen technisch einfach, aber baue Wettbewerb ein: Zeitlimits, Punkte für Zielzonen oder kurze „King of the Court“-Runden. So bleibt die Einheit leicht verständlich, aber intensiv. Wichtig ist außerdem, Stationen doppelt aufzubauen und Regeln minimal zu halten, damit die Kinder möglichst viel spielen statt zuzuhören.

    Mehr im Artikel: „Stundenbild Halle: 60 Min U10–U13 (Plan + Tipps)"

    Bei typischen Spielzeiten von 8–10 Minuten sind Wechsel alle 2–3 Minuten sehr praktikabel. Du hältst die Intensität hoch, gibst allen Kindern Einsatzzeit und vermeidest hektische „Not-Wechsel“. Wichtig ist, feste Wechselzeitpunkte zu definieren (z. B. nach 2 Minuten, nach 5 Minuten, nach 8 Minuten) und diese konsequent einzuhalten.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Coaching: Rotation & Einsatzzeiten (U7–U13)"

    Organisation & Struktur

    57 Fragen

    Am effektivsten ist ein kurzer, professioneller Erstkontakt per E-Mail an Schulleitung oder Ganztagskoordination – mit einem einseitigen Kurzkonzept (Zielgruppe, Umfang, Inhalte, Personal). Danach solltest du ein persönliches Gespräch anbieten, um Bedarf und Rahmenbedingungen abzugleichen. Schulen reagieren besonders positiv, wenn du Zuverlässigkeit und einfache Abläufe betonst.

    Mehr im Artikel: „Kooperation mit Schulen: Win-Win für beide Seiten"

    Das hängt vom Modell ab und muss schriftlich geklärt werden. In vielen Ganztagssettings übernimmt die Schule die organisatorische Verantwortung, während der Trainer die sportliche Durchführung leitet. Wichtig sind klare Regeln zu Übergaben (Beginn/Ende), Anwesenheitslisten, Abholung und Notfällen. Kläre außerdem Versicherung und Haftung mit Schule und Verein.

    Mehr im Artikel: „Kooperation mit Schulen: Win-Win für beide Seiten"

    Setze auf spielorientiertes Training, kleine Teams und wechselnde Rollen. Vermeide Aussortieren oder starre Leistungsgruppen. Gib Kindern viele Erfolgserlebnisse (z. B. durch Zielspiele, kleine Aufgaben, Lob für Einsatz). Kommuniziere gegenüber Eltern und Schule klar: Es geht um Bewegung, Spaß und Entwicklung – nicht um Ergebnisse.

    Mehr im Artikel: „Kooperation mit Schulen: Win-Win für beide Seiten"

    In Deutschland ja, wenn das Angebot im organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule liegt: Dann sind die Kinder über die gesetzliche Schülerunfallversicherung geschützt (§ 2 Abs. 1 Nr. 8b SGB VII), und die Schule erstellt die Unfallanzeige. Nehmen Kinder dagegen ohne Wissen der Schule an einem Zusatzangebot des Vereins teil, greift dieser Schutz nicht. Sind sie dabei keine Vereinsmitglieder, deckt sie in der Regel auch die Sportversicherung des Landessportbunds nicht ab, außer der Verein hat eine Nichtmitgliederversicherung. Haltet die Zuständigkeiten deshalb im Kooperationsvertrag fest und fragt im Zweifel bei der Unfallkasse nach.

    Mehr im Artikel: „Kooperation mit Schulen: Win-Win für beide Seiten"

    Seit dem 1. August 2026 haben Erstklässler in Deutschland einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung von acht Stunden an fünf Tagen pro Woche, bis zum Schuljahr 2029/30 kommen Jahr für Jahr die Klassen 2 bis 4 dazu. Viele Grundschulen brauchen dadurch zusätzliche verlässliche Nachmittagsangebote, auch im Sport. Für Vereine ist das eine Chance, über eine Ganztags-AG Kinder zu erreichen, die nachmittags länger in der Schule sind.

    Mehr im Artikel: „Kooperation mit Schulen: Win-Win für beide Seiten"

    Starte mit zwei leicht kontrollierbaren Standards: Jedes Kind bringt eine eigene Trinkflasche mit, und nach jeder Einheit gibt es einen kurzen Platz-Check (2 Minuten Müll einsammeln, Material zählen). Danach kannst du Schritt für Schritt Fahrgemeinschaften, Müllstationen oder eine Tauschbörse ergänzen. So bleibt der Aufwand klein und die Wirkung sichtbar.

    Mehr im Artikel: „Nachhaltigkeit im Sportverein: Praktische Tipps für Jugendabteilungen"

    In vielen Vereinen liegt der größte Hebel bei der Mobilität: weniger Einzelanfahrten, mehr Fahrgemeinschaften, mehr Anreise per Rad/zu Fuß. Zusätzlich wirken Mehrweg statt Einweg (Getränke/Snacks), konsequente Mülltrennung und langlebige, reparierbare Ausrüstung stark. Diese Bereiche lassen sich schnell verbessern und reduzieren dauerhaft Kosten und Abfall.

    Mehr im Artikel: „Nachhaltigkeit im Sportverein: Praktische Tipps für Jugendabteilungen"

    Setze auf klare, positive Regeln statt Moral: „Auffüllen statt kaufen“, „Wir hinterlassen den Platz sauber“. Gib Kindern altersgerechte Rollen (Leibchen-Manager, Material-Check) und biete Eltern praktische Hilfen wie Mitfahrlisten oder einen Tauschabend für Ausrüstung. Team-Challenges (z. B. Punkte für Rad-Anreise) erhöhen die Motivation ohne Druck.

    Mehr im Artikel: „Nachhaltigkeit im Sportverein: Praktische Tipps für Jugendabteilungen"

    Altersgerechtes Training

    52 Fragen

    Für U8/U9 sind 60 Minuten meist ideal. So bleibt die Konzentration hoch und du kannst Dribbling, 1-gegen-1 und Spielformen unterbringen, ohne dass die Qualität abfällt. Bei sehr jungen oder neuen Gruppen können auch 45–55 Minuten sinnvoll sein.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    2 gegen 2 auf vier Tore ist eine der besten Anfänger-Spielformen. Kinder bekommen viele Ballkontakte, müssen Entscheidungen treffen (dribbeln, passen, abschließen) und erleben viele Erfolgsmomente. Außerdem kannst du das Feld leicht anpassen: kleiner für mehr Zweikämpfe, größer für mehr Dribbelräume.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    Feste Positionen sind in der F-Jugend nicht notwendig und bremsen oft die Entwicklung. Sinnvoller ist es, alle Kinder in vielen Rollen spielen zu lassen, damit sie dribbeln, verteidigen und abschließen lernen. Einfache Orientierung wie „breit machen“ oder „nicht alle zum Ball“ reicht völlig aus.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    Nutze mehrere Minitore, Abschlusszonen oder parallel laufende Felder. Statt einer einzigen Schussreihe spielst du z. B. 3 gegen 3 mit der Regel, dass Tore nur aus einer markierten Zone zählen. So schießen Kinder unter Gegnerdruck und in realistischen Situationen – mit deutlich mehr Wiederholungen.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    Der DFB wünscht sich in seiner Trainingsphilosophie Deutschland, dass jedes Kind mindestens zweimal pro Woche trainiert. Noch wichtiger ist die Nettospielzeit: Ab der U8 soll jedes Kind pro Woche mindestens 48 Minuten tatsächlich in kleinen Spielformen spielen – ohne Pausen, Warte- und Umbauzeiten.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    Beide Jahrgänge gehören zur F-Jugend: U8 ist der jüngere, U9 der ältere Jahrgang (Saison 2026/27: Jahrgänge 2019 und 2018, Stichtag 1. Januar). Im Training zählt laut DFB der Entwicklungsstand mehr als das Alter. Teile Felder und Teams deshalb nach Niveau ein. Für den Spieltag empfiehlt der DFB Anfängern das 3 gegen 3 und Fortgeschrittenen 3 plus Torwart gegen 3 plus Torwart oder 5 gegen 5.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    Am besten kleine Spielformen mit Gegner und Toren, zum Beispiel 2 gegen 2 auf vier Tore, 3 gegen 3 mit Joker, ein Dribbel-Tore-Spiel oder 1-gegen-1-Duelle. Sie verbinden Dribbling, Torschuss und Entscheidungen in einer Übung. Was in Spielformen zu selten vorkommt, etwa viele Torschüsse hintereinander, übst du kompakt in einem kurzen Zwischenblock.

    Mehr im Artikel: „F-Jugend Training: Schwerpunkte & Spielformen (U8/U9)"

    In sechs Schritten: einen einzigen Schwerpunkt festlegen, ihn gegen die Altersstufe prüfen, passende Spielformen auswählen (und erst danach die Übungsform), ein Zeitgerüst aus Blöcken bauen, Material und Feldaufbau notieren und für jede Spielform eine kleinere und größere Variante als Plan B mitnehmen. Aufgeschrieben passt eine fertige Einheit auf eine Karteikarte: Schwerpunkt, Blöcke mit Zeiten, Materialliste.

    Mehr im Artikel: „Altersgerechtes Training planen"

    Einstieg & Orientierung

    49 Fragen

    Funino ist eine Minifußball-Spielform nach Horst Wein: 3 gegen 3 auf vier kleine Tore ohne Torwart, Tore zählen nur aus der Schusszone. Das 3 gegen 3 im DFB-Kinderfußball ist daran angelehnt, hat aber eigene Maße und Rotationsregeln.

    Mehr im Artikel: „Begriffe im Kinderfußball: Minifußball-Glossar"

    Die Coachingzone ist ein markierter Bereich am Spielfeldrand, aus dem die Trainer coachen. Nach den Fair-Play-Regeln stehen die Trainer beider Teams gemeinsam darin und geben nur die nötigsten Anweisungen, damit die Kinder selbst Lösungen finden.

    Mehr im Artikel: „Begriffe im Kinderfußball: Minifußball-Glossar"

    Damit alle Kinder viel spielen und vielseitig lernen. Rotation heißt im Minifußball zweierlei: der festgelegte Spielerwechsel, im 2 gegen 2 und 3 gegen 3 nach jedem Tor, und der regelmäßige Wechsel der Positionen, damit kein Kind früh auf eine Rolle festgelegt wird.

    Mehr im Artikel: „Begriffe im Kinderfußball: Minifußball-Glossar"

    Ein markierter Bereich vor den Minitoren, im DFB-Spielbetrieb meist 6 m tief. Nur Schüsse aus dieser Zone zählen als Tor; so lohnen sich Dribbling und Zusammenspiel bis vor das Tor.

    Mehr im Artikel: „Begriffe im Kinderfußball: Minifußball-Glossar"

    Die meisten Vereine in Deutschland, Österreich und der Schweiz starten mit der G-Jugend (Bambini) ab etwa 4 Jahren. Einige bieten schon einen Fußballkindergarten für Dreijährige an. In Deutschland geht es dann in Zweijahresschritten weiter: F-Jugend (U8/U9), E-Jugend (U10/U11) und so fort bis zur A-Jugend (U18/U19). Österreich zählt dagegen in einjährigen U-Spielklassen (U6 bis U19), die Schweiz nutzt eigene Kategorien mit anderen Altersgrenzen.

    Mehr im Artikel: „Ab welchem Alter sollte mein Kind Fußball spielen?"

    Nicht unbedingt. Wenn dein Kind sicher läuft, gern einem Ball hinterherjagt und sich kurz auf eine Aufgabe konzentrieren kann, ist ein Schnuppertraining sinnvoll. Erwarte aber kein echtes Fußballtraining - in diesem Alter zählen Bewegungsfreude, Koordination und Spaß, nicht Technik oder Taktik.

    Mehr im Artikel: „Ab welchem Alter sollte mein Kind Fußball spielen?"

    Nein. Für den Start reichen normale Turnschuhe und bequeme Sportkleidung völlig aus. Fußballschuhe mit Stollen werden erst später und meist erst für das Spiel auf Naturrasen nötig. Nutze die ersten Wochen, um zu sehen, ob dein Kind dabeibleiben will, bevor du in Ausrüstung investierst.

    Mehr im Artikel: „Ab welchem Alter sollte mein Kind Fußball spielen?"

    Achte auf vier Signale: Interesse am Ball (sucht es den Ball von selbst?), eine Konzentrationsspanne von 15 bis 20 Minuten, langsam wachsende soziale Reife (es akzeptiert andere Kinder) und dass es ohne Trennungsangst bei der Gruppe bleiben kann. Ein kostenloses Probetraining zeigt dir schnell, ob der Zeitpunkt passt.

    Mehr im Artikel: „Ab welchem Alter sollte mein Kind Fußball spielen?"

    Kinderschutz & Vielfalt

    46 Fragen

    Der Verein sollte den Kodex verbindlich für alle Trainer, Betreuer und weiteren Mitarbeitenden festlegen, die regelmäßig Kontakt zu Kindern haben. Die Unterschrift dokumentiert, dass die Person die Regeln kennt und anerkennt. Neue Mitarbeitende sollten den Kodex vor ihrem ersten Einsatz erhalten.

    Mehr im Artikel: „Verhaltenskodex für Trainer im Kinderfußball: Regeln für Nähe und Distanz (mit Vorlage)"

    Private 1:1-Chats mit Kindern sollten vermieden werden. Organisatorische Informationen gehören in vereinbarte Mannschaftsgruppen, transparente Vereinskanäle oder in die Kommunikation mit den Eltern. So bleiben Absprachen nachvollziehbar und persönliche Grenzen gewahrt.

    Mehr im Artikel: „Verhaltenskodex für Trainer im Kinderfußball: Regeln für Nähe und Distanz (mit Vorlage)"

    Nein. Sachlicher Körperkontakt kann bei einer sportlichen Hilfestellung, einer Verletzung oder beim Trösten angemessen sein. Der Trainer sollte die Berührung vorher erklären, sie auf das notwendige Maß begrenzen und ein Nein oder erkennbare Ablehnung sofort respektieren.

    Mehr im Artikel: „Verhaltenskodex für Trainer im Kinderfußball: Regeln für Nähe und Distanz (mit Vorlage)"

    Nein. Der Kodex ist ein Bestandteil des Schutzkonzepts. Ein vollständiges Konzept enthält unter anderem eine Risikoanalyse, benannte Ansprechpersonen, Regeln zur Eignung von Mitarbeitenden, Beschwerdewege und einen Interventionsplan für Meldungen oder Verdachtsfälle.

    Mehr im Artikel: „Verhaltenskodex für Trainer im Kinderfußball: Regeln für Nähe und Distanz (mit Vorlage)"

    Ja, wenn es für eine ehrenamtliche Tätigkeit bei einer gemeinnützigen Einrichtung benötigt wird. Die gesetzliche Gebührenbefreiung muss mit einer entsprechenden Bestätigung des Vereins nachgewiesen werden. Ohne Befreiung beträgt die Gebühr nach dem Merkblatt des Bundesamts für Justiz mit Stand Juli 2025 13 Euro. Hauptamtlich oder gegen Vergütung Tätige zahlen die Gebühr.

    Mehr im Artikel: „Erweitertes Führungszeugnis im Verein: Wer es braucht, wie es beantragt wird, was der Verein dokumentiert"

    Nein. Der Verein darf keine Kopie anfertigen und muss das Original nach der Einsichtnahme zurückgeben. Gespeichert werden dürfen nur der Umstand der Einsichtnahme, das Datum des Führungszeugnisses und die Information, ob eine einschlägige Verurteilung vorliegt.

    Mehr im Artikel: „Erweitertes Führungszeugnis im Verein: Wer es braucht, wie es beantragt wird, was der Verein dokumentiert"

    Das Gesetz selbst schreibt keinen festen Rhythmus vor. Die Deutsche Sportjugend empfiehlt, das erweiterte Führungszeugnis spätestens nach fünf Jahren erneut vorlegen zu lassen; bei der Einsichtnahme sollte es höchstens drei Monate alt sein. Legt euren Rhythmus schriftlich fest und beachtet bestehende Vereinbarungen mit dem Jugendamt.

    Mehr im Artikel: „Erweitertes Führungszeugnis im Verein: Wer es braucht, wie es beantragt wird, was der Verein dokumentiert"

    Das hängt von Art, Intensität und Dauer des Kontakts zu Minderjährigen ab. Regelmäßige Fahrdienste, eigenständige Betreuung oder Übernachtungen wiegen anders als eine einmalige Hilfe. Auch jugendliche Co-Trainer ab 14 Jahren sollten anhand dieses Prüfschemas bewertet werden.

    Mehr im Artikel: „Erweitertes Führungszeugnis im Verein: Wer es braucht, wie es beantragt wird, was der Verein dokumentiert"

    Hallen- & Futsalregeln

    46 Fragen

    Futsal hat ein festes FIFA-Regelwerk: keine Bande, Handballtore, Einkick statt Einwurf, Torabwurf statt Abstoß, kumulierte Fouls und ab der D-Jugend die 4-Sekunden-Regel. Der Ball ist kleiner und sprungreduziert. Klassischer Hallenfußball mit Bande folgt dagegen den Richtlinien des Landesverbands oder des Turnierveranstalters.

    Mehr im Artikel: „Futsal-Glossar: Regeln, Positionen, Taktikbegriffe"

    Nur vereinfacht. Für Bambini bis E-Jugend sieht die DFB-Futsal-Ordnung keine 4-Sekunden-Regel, keine Torspieler-Regeln, keine Time-outs, keine kumulierten Fouls und keine persönlichen Strafen vor; Schiedsrichter sind dort nicht vorgesehen. Die vollen FIFA-Futsal-Regeln gelten ab der D-Jugend. Einzelne Landesverbände weichen ab.

    Mehr im Artikel: „Futsal-Glossar: Regeln, Positionen, Taktikbegriffe"

    Der Pivot ist der vorderste Spieler und dient als Anspielstation unter Druck. Er schirmt den Ball ab, lässt klatschen (kurzer Rückpass) oder dreht auf, um selbst zum Abschluss zu kommen. Gleichzeitig bindet er Gegenspieler und öffnet Räume für nachrückende Mitspieler.

    Mehr im Artikel: „Futsal-Glossar: Regeln, Positionen, Taktikbegriffe"

    Powerplay wird meist bei Rückstand eingesetzt, um mit einem zusätzlichen Feldspieler Überzahl zu erzeugen. Es lohnt sich nur mit klaren Passwegen, Geduld im Ballbesitz und einer guten Absicherung, weil Ballverluste schnell zu Gegentoren ins leere Tor führen können.

    Mehr im Artikel: „Futsal-Glossar: Regeln, Positionen, Taktikbegriffe"

    Nein. Futsal kennt kein Abseits, und auch die Hallenregeln der Landesverbände (z. B. SWFV oder OÖFV in Oberösterreich) heben die Abseitsregel auf. Maßgeblich bleibt die Turnierordnung des Veranstalters.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Regeln für Kinder erklärt"

    Das Spiel wird unterbrochen. Nach den Futsal-Regeln bekommt der Gegner des Teams, das den Ball zuletzt berührt hat, einen Einkick an der Seitenlinie, möglichst nahe der Stelle unter dem Deckenkontakt. Manche Hallenregelwerke sehen stattdessen einen Schiedsrichterball vor – maßgeblich ist die Turnierordnung des Veranstalters.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Regeln für Kinder erklärt"

    Fliegende Wechsel halten das Spieltempo hoch und sind bei kurzen Spielzeiten und vielen Partien pro Team besonders praktisch. Für Bambini bis E-Jugend schreibt der DFB-Rahmen vor, spätestens nach 3 Minuten zu wechseln – so kommen alle Kinder regelmäßig zum Einsatz.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Regeln für Kinder erklärt"

    Bei Verbandswettbewerben der Bambini bis E-Jugend sieht die DFB-Futsal-Ordnung weder Schiedsrichter noch Zeitnehmer vor, es gilt das Fair-Play-Prinzip. Ab der D-Jugend leitet mindestens ein Schiedsrichter. Bei Vereinsturnieren legt der Veranstalter die Spielleitung fest.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Regeln für Kinder erklärt"

    Motivation & Psyche

    44 Fragen

    Schüchterne Kinder profitieren von festen Ritualen und kleinen Partneraufgaben. Wenn sie regelmäßig in Zweier-Teams arbeiten (z. B. Zuspiel + Abschluss) und du Kooperation sichtbar lobst, entstehen Kontakte ohne großen sozialen Druck. Ein Buddy-System mit festem Trainingspartner erleichtert zusätzlich das Ankommen.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Trenne Verhalten von der Person: nicht „Du bist unfair“, sondern „Das war gerade unfair“. Unterbrich kurz, benenne das Gefühl („Du bist wütend, weil…“) und biete eine Mini-Lösung an (Entschuldigung, Wiederholung, kurzer Wechsel, klare Regel). Danach schnell zurück ins Spiel. Bei wiederkehrenden Mustern hilft ein ruhiges Gespräch mit den Eltern mit Fokus auf Unterstützung.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Im Anfängerbereich ist das normal. Nutze Bonus-Regeln: Tore zählen nur nach einem Pass oder zählen doppelt, wenn mehrere Kinder beteiligt waren. Ergänze Teamziele wie „Jeder bekommt heute ein Zuspiel“ und stelle kurze Coaching-Fragen („Wen kannst du anspielen?“, „Wie zeigst du dich anspielbar?“). So lernen Kinder, dass Zusammenspiel Erfolg bringt.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Ordne die Lage zuerst ein: Wer neu dazustößt, braucht oft einige Wochen, bis er ankommt – das allein ist kein Alarmsignal. Genauer hinschauen solltest du, wenn dein Kind beim Teams-Bilden regelmäßig übrig bleibt, im Spiel systematisch nicht angespielt wird oder plötzlich ohne Begründung nicht mehr zum Training will. Hilfreich sind dann Kontakte außerhalb des Platzes (Fahrgemeinschaft, gemeinsamer Heimweg) und ein sachliches, frühes Gespräch mit dem Trainer – mit konkreten Bitten wie Teams öfter mischen oder ein Buddy-System einführen. Sag deinem Kind vorher, dass du dieses Gespräch führst.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Mobbing gilt im Sport als Form psychischer Gewalt. Eine gängige Abgrenzung: Eine Person wird wiederholt und absichtlich schikaniert, gedemütigt oder ausgegrenzt. Entscheidend sind Wiederholung und Absicht – ein einzelner blöder Spruch ist noch kein Mobbing, dasselbe Muster über Wochen hinweg schon. Dann ist es keine reine Elternaufgabe mehr: Viele Vereine haben im Rahmen ihres Kinderschutzkonzepts eine benannte Ansprechperson, die bei Konflikten, Verdachtsfällen und Verstößen gegen den Verhaltenskodex informiert wird und fachliche Unterstützung hinzuzieht. Fehlen solche Strukturen, unterstützen Landessportbund, Landessportjugend und die Deutsche Sportjugend den Verein beim Aufbau.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Bei Bambini geht es laut Kindertraining-Lehrbrief des Südwestdeutschen Fußballverbandes zunächst darum, Kontakte zu Gleichaltrigen zu knüpfen, sich von den Eltern zu lösen und sich in einer Gruppe zurechtzufinden – feste Freundespaare sind noch selten. F-Junioren denken noch überwiegend ich-bezogen und erkennen den Sinn von Teamwork kaum. Ab der E-Jugend (etwa 9 bis 10 Jahre) gewinnt die soziale Komponente deutlich an Bedeutung: Freundschaften werden wichtiger, das Verständnis für Teamdynamik wächst. Das ist auch die Phase, in der du als Trainer Grüppchenbildung und Ausgrenzung im Blick behalten solltest.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Es gibt deutliche Hinweise, aber keinen Kausalnachweis; die Zahlen gelten zudem sportartübergreifend, nicht speziell für Fußball. Das Forschungsprojekt MOVE FOR HEALTH der Deutschen Sportjugend (Universität Münster, Humboldt-Universität zu Berlin, TU Dortmund) hat 2023 und 2024 jeweils über 2.000 Eltern von 5- bis 12-Jährigen und rund 2.000 Jugendliche befragt. Ergebnis: Sportlich aktive junge Menschen berichten von weniger Einsamkeitsgefühlen und mehr Lebenszufriedenheit, und „Freunde treffen“ gewann als Freizeitbeschäftigung zwischen den beiden Befragungen deutlich an Bedeutung (von 36 auf 50 Prozent). Die begutachtete Auswertung der Jugendbefragung (Henning et al. 2024) findet zwischen Sport und mentaler Gesundheit allerdings nur schwache Zusammenhänge; ob der Verein die Ursache ist, bleibt offen.

    Mehr im Artikel: „Fußball und Freunde: Soziale Entwicklung fördern"

    Angst vor schnellen oder unberechenbaren Bällen ist bei jüngeren Kindern nichts Ungewöhnliches. Auch ein schmerzhafter Treffer kann verunsichern. Das bedeutet nicht, dass dein Kind für Fußball ungeeignet ist. Beobachte, welche Situationen Angst auslösen, und ermögliche einfache, freiwillige Ballspiele. Wenn die Belastung anhält oder dein Kind auch außerhalb des Fußballs starke Ängste zeigt, kann ein Gespräch in der Kinderarztpraxis helfen.

    Mehr im Artikel: „Mein Kind hat Angst vor dem Ball: Woher das kommt und was wirklich hilft"

    Futsal & Hallenfußball

    42 Fragen

    Nach den Futsal-Regeln ruht der Ball auf der Seitenlinie, der Einkick muss innerhalb von 4 Sekunden ausgeführt werden, und die Gegner halten mindestens 5 m Abstand. Ein Tor direkt aus dem Einkick zählt nicht, und der Schütze darf den Ball erst wieder spielen, wenn ein anderer Spieler ihn berührt hat. Bei Hallenturnieren mit eigenen Regeln kläre vorher ab, ob eingekickt oder eingeworfen wird.

    Mehr im Artikel: „3 Einkick-Spielzüge für Kinder (E–C-Jugend)"

    „Klatschen & Tief“ ist für Anfänger-Teams meist am leichtesten: kurzer Pass zum Anspieler, direkter Rückpass (Klatschen) und dann ein Pass in die Tiefe. Der Ablauf ist klar, risikoarm und erzeugt trotzdem schnell eine Torchance.

    Mehr im Artikel: „3 Einkick-Spielzüge für Kinder (E–C-Jugend)"

    2–3 feste Einkick-Spielzüge reichen in der Regel völlig. Kinder profitieren von Wiederholung, festen Rollen und einfachen Triggern (z. B. „kurz – klatsch – tief“). Erst wenn die Ausführung unter Druck stabil ist, lohnt sich eine Erweiterung.

    Mehr im Artikel: „3 Einkick-Spielzüge für Kinder (E–C-Jugend)"

    Pressing ist ab U10 sinnvoll, wenn du es als Sicherheits-Pressing vermittelst: kompakt stehen, die Mitte schließen und nur in klaren Momenten attackieren. Hochpressing mit dauerhaftem Druck passt meist erst ab U15/U16, weil dafür Absicherung, Kommunikation und sauberes Umschalten stabil sein müssen.

    Mehr im Artikel: „Pressing im Futsal: 3 einfache Stufen (U10–U19)"

    Kompaktheit ist der Schlüssel: Kleine Abstände (je nach Alter meist 2–4 Meter) verhindern, dass ein Pass mehrere Spieler überspielt. Danach kommt der Anlaufwinkel: Seitlich anlaufen und den Gegner nach außen lenken, damit die Mitte geschützt bleibt und du leichter doppeln kannst.

    Mehr im Artikel: „Pressing im Futsal: 3 einfache Stufen (U10–U19)"

    Für Anfänger-Teams eignet sich Stufe 1 (Sicherheits-Pressing) am besten, weil sie Ordnung und klare Zonen schafft. Sobald das Team kompakt bleibt, ist Stufe 2 (Trigger-Pressing) der nächste Schritt: gepresst wird nur bei Auslösern wie schlechtem ersten Kontakt, Pass zur Seite oder Rückpass – so bleibt Pressing kontrolliert und effektiv.

    Mehr im Artikel: „Pressing im Futsal: 3 einfache Stufen (U10–U19)"

    Für U8–U11 hat sich ein Feld von etwa 15 x 20 m bewährt. In kleineren Hallen kannst du auf ca. 14 x 18 m reduzieren. Entscheidend ist, dass es genug Raum für Dribblings und Passwinkel gibt, ohne dass Kinder permanent im Gedränge stehen.

    Mehr im Artikel: „3 gegen 3 Futsal-Spielformen für U8–U11"

    Ein Futsalball ist empfehlenswert, weil er weniger springt und flaches Kombinationsspiel erleichtert. Wenn keiner verfügbar ist, funktioniert ein Hallenball ebenfalls. Dann solltest du das flache Passspiel aktiv einfordern und bei der Ballannahme mehr Zeit einplanen.

    Mehr im Artikel: „3 gegen 3 Futsal-Spielformen für U8–U11"

    Organisation & Alltag

    39 Fragen

    Am besten planst du Fahrgemeinschaften 48 Stunden vor dem Termin, spätestens aber 24 Stunden vorher. So bleibt genug Zeit, um bei Ausfällen Ersatz zu organisieren, ohne dass am Spieltag Stress entsteht.

    Mehr im Artikel: „Fahrgemeinschaften organisieren: Apps und Regeln"

    Jedes Kind braucht einen eigenen Sitzplatz mit Gurt; im Auto dürfen nie mehr Personen sitzen als Plätze mit Sicherheitsgurt vorhanden sind. In Deutschland gilt zusätzlich: Kinder bis zum 12. Geburtstag, die kleiner als 150 cm sind, fahren nur in einem zugelassenen Kindersitz oder auf einer Sitzerhöhung mit (§ 21 StVO), auch bei Fahrgemeinschaften. Praktisch ist eine Teamregel, dass Eltern den passenden Sitz mitgeben und keine Fahrt startet, bevor alle korrekt angeschnallt sind.

    Mehr im Artikel: „Fahrgemeinschaften organisieren: Apps und Regeln"

    Eine Messenger-Gruppe ist schnell eingerichtet, braucht aber strikte Regeln (nur Fahrthemen, feste Vorlagen, klare Fristen), damit sie nicht im Chaos endet. Eine Team-App ist oft nachhaltiger, weil Termine, Zu-/Absagen und Rollen sauber getrennt werden und Datenschutz häufig strukturierter umgesetzt ist.

    Mehr im Artikel: „Fahrgemeinschaften organisieren: Apps und Regeln"

    Das hängt von der Ausschreibung ab. Einige Fußballcamps heißen Anfänger ausdrücklich willkommen, andere richten sich an leistungsorientierte Vereinsspieler. Frage vor der Buchung, ob Erfahrung vorausgesetzt wird, wie Anfänger integriert werden und ob die Kinder nach Alter oder Leistungsstand eingeteilt werden.

    Mehr im Artikel: „Fußballcamp für Kinder: Formate, Kosten und woran Eltern ein gutes Camp erkennen"

    Das Vorgehen legt der jeweilige Veranstalter fest. Ein guter Anbieter erklärt bereits vor der Buchung, ob bei Regen draußen trainiert wird, ob geschützte Räume oder ein Ersatzprogramm vorhanden sind und wie Eltern über Änderungen informiert werden. Passende Regen- und Wechselkleidung sollte auf der Packliste stehen.

    Mehr im Artikel: „Fußballcamp für Kinder: Formate, Kosten und woran Eltern ein gutes Camp erkennen"

    Ein Tagescamp von etwa 8 bis 17 Uhr passt gut, wenn dein Kind abends zu Hause schlafen möchte oder du eine Betreuung während der Ferien brauchst. Ein Übernachtungscamp über 5 bis 7 Tage eignet sich eher für Kinder, die gern mehrere Nächte ohne Eltern verbringen und ein intensiveres Gruppenerlebnis suchen. Entscheidend sind Alter, Selbstständigkeit und die Wünsche deines Kindes.

    Mehr im Artikel: „Fußballcamp für Kinder: Formate, Kosten und woran Eltern ein gutes Camp erkennen"

    Tagescamps kosten in der Regel etwa 230 bis 270 Euro pro Woche. Für Camps mit Übernachtung liegt die typische Spanne je nach Programm bei ungefähr 300 bis 700 Euro. Beim BFV kosten Ferien-Fußballschulen beispielsweise 169 Euro für drei Tage oder 229 Euro für fünf Tage; Übernachtungscamps werden dort ab etwa 239 bis 439 Euro angeboten.

    Mehr im Artikel: „Fußballcamp für Kinder: Formate, Kosten und woran Eltern ein gutes Camp erkennen"

    Viele Tagescamps starten bei 6 Jahren, einzelne Anbieter nehmen Kinder ab 5 Jahren auf. Übernachtungscamps richten sich meist an Kinder ab 8 oder 9 Jahren. Entscheidend ist, ob es für die Jüngsten eine eigene Gruppe mit kurzen Einheiten und ausreichend Pausen gibt.

    Mehr im Artikel: „Fußballcamp für Kinder: Formate, Kosten und woran Eltern ein gutes Camp erkennen"

    Gesundheit & Ernährung

    32 Fragen

    Für Kinder reichen meist 10–15 Minuten. Wichtig ist eine spielerische Mischung aus lockerem Laufen, Koordinationsaufgaben (Richtungswechsel, Stop-and-Go), dynamischer Beweglichkeit und ersten Ballaktionen. Eine systematische Erwärmung brauchen Kinder bis etwa 12 Jahre laut DFB-Trainerportal noch nicht, vor Spielen sollte das Aufwärmen höchstens ein Viertel der Spielzeit dauern.

    Mehr im Artikel: „Verletzungen vorbeugen: Was Eltern wissen sollten"

    Typische Warnzeichen sind wiederkehrende Schmerzen nach dem Training, Humpeln oder Schonhaltungen, ungewöhnliche Müdigkeit, Schlafprobleme, Gereiztheit oder sinkende Konzentration. Wenn Beschwerden öfter auftreten oder länger anhalten, solltest du die Belastung reduzieren und das ärztlich abklären lassen.

    Mehr im Artikel: „Verletzungen vorbeugen: Was Eltern wissen sollten"

    Am wichtigsten sind gut sitzende Schienbeinschoner und passende Fußballschuhe für den jeweiligen Untergrund. Schoner dürfen nicht rutschen oder drücken. Schuhe sollten nicht zu groß sein und eine geeignete Sohle haben (z. B. FG/AG für Rasen/Kunstrasen, IN für Halle), damit dein Kind stabil steht und weniger leicht umknickt.

    Mehr im Artikel: „Verletzungen vorbeugen: Was Eltern wissen sollten"

    Wiederkehrende Schmerzen an der Ferse oder unterhalb der Kniescheibe sollten ärztlich abgeklärt werden, häufig steckt eine Reizung der Wachstumsfuge dahinter (Morbus Sever bzw. Osgood-Schlatter). Ein komplettes Sportverbot ist dabei meist nicht nötig. Die Belastung wird nach dem Schmerz dosiert: Ein leichtes Ziehen, das nach dem Training schnell abklingt, ist vertretbar, Hinken oder Ruheschmerz sind ein Zeichen, kürzerzutreten. Durch Schmerzen hindurchspielen soll dein Kind nicht.

    Mehr im Artikel: „Verletzungen vorbeugen: Was Eltern wissen sollten"

    Direkt vor dem Spiel sollte dein Kind nur sehr wenig essen – und nur, wenn es wirklich Hunger hat. Gut geeignet sind kleine, leicht verdauliche Portionen wie ein paar Bissen Banane oder ein wenig Apfelmus. Große oder fettige Snacks können im Magen liegen und zu Bauchweh führen.

    Mehr im Artikel: „Ernährung am Spieltag: Kinderfußball-Guide"

    Für ein Hallenturnier funktionieren Snacks, die schnell Energie liefern und den Magen nicht belasten: Banane, Trauben, Apfelstücke, Reiswaffeln, Toast/helles Brötchen mit Honig oder Marmelade sowie (wenn möglich gekühlt) Naturjoghurt. Süßigkeiten sollten eher eine kleine Ausnahme nach dem letzten Spiel bleiben.

    Mehr im Artikel: „Ernährung am Spieltag: Kinderfußball-Guide"

    Über den Spieltag verteilt regelmäßig kleine Schlucke, ohne Zwang zu großen Mengen. Als Orientierung nennt die Amerikanische Akademie für Kinderheilkunde (AAP) für 9- bis 12-Jährige 100–250 ml alle 20 Minuten während der Belastung. Wasser ist die beste Basis; bei langen Turnieren ist eine Saftschorle aus 1 Teil Saft und 3 Teilen Wasser in Ordnung (DGE). Energydrinks sind für Kinder ungeeignet.

    Mehr im Artikel: „Ernährung am Spieltag: Kinderfußball-Guide"

    Typisch sind Kombinationen aus anhaltender Müdigkeit, Leistungsabfall, weniger Spaß am Training, Reizbarkeit, Schlafproblemen, häufigen Infekten und wiederkehrenden kleinen Schmerzen. Einzelne schlechte Tage sind normal – kritisch wird es, wenn mehrere Anzeichen über mindestens 1–2 Wochen auftreten. Dann helfen Entlastung, zusätzliche Ruhetage und ein Gespräch zwischen Eltern und Trainer über Trainingsumfang, Schule und weitere Belastungen.

    Mehr im Artikel: „Schlaf & Regeneration: Leistung ohne Übertraining"

    Finanzen, Recht & Versicherung

    31 Fragen

    Sobald Kinder auf dem Mannschaftsfoto erkennbar sind und das Bild veröffentlicht oder geteilt wird (z. B. Website, Instagram, Vereinsheft, offene Gruppe), holst du eine schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten ein. Der LfDI Baden-Württemberg verlangt sie bei Mannschaftsfotos Minderjähriger ausdrücklich, andere Behörden ähnlich; nur das BayLDA sieht es großzügiger. Mit der Einwilligung bist du überall auf der sicheren Seite. Bleibt das Foto rein privat auf dem Handy, ist die Lage weniger streng, in der Vereinsrealität geht es aber fast immer um Veröffentlichung.

    Mehr im Artikel: „Mannschaftsfotos und Social Media: Rechtliches"

    Eltern dürfen ihr eigenes Kind fotografieren, aber auf Spiel- und Teamfotos sind fast immer andere Kinder erkennbar. Sind die Bilder in sozialen Medien für jedermann zugänglich, greift die private Haushaltsausnahme der DSGVO nach herrschender Meinung nicht mehr; dann braucht es die Zustimmung der Sorgeberechtigten der abgebildeten Kinder. Als Verein kommunizierst du deshalb eine klare Teamregel: private Fotos ok, aber keine Veröffentlichung ohne vorherige Zustimmung – und keine Klarnamen oder Standortdaten.

    Mehr im Artikel: „Mannschaftsfotos und Social Media: Rechtliches"

    Ein Widerruf ist jederzeit möglich und wirkt für die Zukunft. Der Verein muss das Foto dann unverzüglich von Website und Social-Media-Kanälen löschen (Art. 17 DSGVO) und darf es nicht mehr verwenden. Bereits gedruckte Vereinshefte oder Screenshots lassen sich nicht zurückholen. Deshalb lohnt es sich, intern zu dokumentieren, wo welches Bild veröffentlicht wurde, um schnell reagieren zu können.

    Mehr im Artikel: „Mannschaftsfotos und Social Media: Rechtliches"

    Eine feste Altersgrenze gibt es in Deutschland nicht, maßgeblich ist die Einsichtsfähigkeit. Bei Kindern unter 13 Jahren geht der LfDI Baden-Württemberg regelmäßig davon aus, dass die Eltern einwilligen; das Muster des LSB Sachsen empfiehlt die Mitunterschrift des Kindes ab 14 Jahren. In Österreich gilt laut Sport Austria im Regelfall ab etwa 14 Jahren auch die Einwilligung des Kindes. Unabhängig davon solltest du jüngere Kinder fragen und ihr „Nein“ respektieren.

    Mehr im Artikel: „Mannschaftsfotos und Social Media: Rechtliches"

    Das hängt stark von Region, Reichweite und Laufzeit ab. Für kleine Vereine sind grob 900–1.800 € pro Saison für ein Trikot-Logo realistisch, wenn du zusätzlich Sichtbarkeit über Banner, Website und Social Media lieferst. Biete am besten mehrere Stufen an (z. B. Bronze/Silber/Gold), damit auch kleinere Betriebe einsteigen können. Wichtig ist eine klare Leistungsbeschreibung: Wo erscheint das Logo, wie lange und welche Zusatzleistungen (z. B. 4 Social-Posts/Jahr) sind enthalten?

    Mehr im Artikel: „Sponsoren finden für kleine Fußballvereine: Praxisleitfaden"

    Halte die Mail auf eine Bildschirmseite und baue sie in vier Schritten: Wer ihr seid (Verein, Teams, Kinderzahl), welchen Nutzen der Sponsor hat (Familien aus der Region an jedem Spieltag und online), welches konkrete Projekt Geld braucht (z. B. 1.200 € für Trainingsanzüge der U10) und was das Paket kostet. Zum Schluss ein klarer nächster Schritt: ein angekündigter Anruf in der Folgewoche. Das Mediakit gehört als PDF in den Anhang, nicht in den Fließtext.

    Mehr im Artikel: „Sponsoren finden für kleine Fußballvereine: Praxisleitfaden"

    Für gemeinnützige Vereine in Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2026 eine Freigrenze von 50.000 € Einnahmen pro Jahr inklusive Umsatzsteuer im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (vorher 45.000 €). Darunter fallen keine Körperschaft- und Gewerbesteuer an. Wichtig: Es ist eine Freigrenze, kein Freibetrag – bei Überschreitung sind die Einnahmen ab dem ersten Euro steuerpflichtig, und alle wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe werden zusammengerechnet. Nicht verwechseln mit der Zweckbetriebsgrenze für sportliche Veranstaltungen (§ 67a AO, ebenfalls 50.000 €): Werbung gehört dort ausdrücklich nicht dazu. Die Einordnung eines konkreten Vertrags gehört zum Kassenwart oder Steuerberater.

    Mehr im Artikel: „Sponsoren finden für kleine Fußballvereine: Praxisleitfaden"

    Bei einer Spende gibt es keine Gegenleistung – der Unterstützer erhält höchstens einen Dank, aber keine Werbeleistung. Beim Sponsoring bekommt das Unternehmen eine konkrete Gegenleistung (z. B. Logo auf Trikot, Banner, Social-Media-Erwähnungen). Das ist wichtig für Quittungen, Buchhaltung und Steuern: Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) darf der Verein nur bei einer echten Spende ausstellen. Kläre das vorab mit dem Vorstand/Kassenwart und dokumentiere schriftlich, welche Leistungen vereinbart sind.

    Mehr im Artikel: „Sponsoren finden für kleine Fußballvereine: Praxisleitfaden"

    Turnierformen & Festivals

    30 Fragen

    Der Gewinner eines Durchgangs steigt ein Feld auf, der Verlierer ein Feld ab. Der Gewinner auf dem höchsten Feld und der Verlierer auf dem niedrigsten Feld bleiben stehen. Durch die Wechsel entstehen die nächsten Begegnungen. Voraussetzung ist, dass du die Felder eindeutig vom niedrigsten bis zum höchsten nummerierst.

    Mehr im Artikel: „Champions-League-Modus beim Funino-Festival: So funktionieren Auf- und Abstieg zwischen den Feldern"

    Nach dem DFB-Leitfaden für die Wettbewerbsformen U6–U11 und den Vorgaben von NFV und Bremer FV gewinnt das Team, das das letzte Tor erzielt hat. Bei einem 0:0 entscheiden die Kinder mit „Schere, Stein, Papier“. Im Fußball-Verband Mittelrhein entscheidet bei Gleichstand direkt „Schere, Stein, Papier“. Frag deshalb beim Ausrichter nach, welche Regel gilt.

    Mehr im Artikel: „Champions-League-Modus beim Funino-Festival: So funktionieren Auf- und Abstieg zwischen den Feldern"

    Das Ergebnis eines einzelnen Spiels bestimmt lediglich, wo die Teams im nächsten Durchgang spielen. Nach dem NFV-Modell werden die Ergebnisse nicht festgehalten und nicht zu einer Tabelle zusammengeführt. So bleibt der unmittelbare Wettbewerb erhalten, während der Leistungsdruck einer Meisterschaftswertung vermieden werden soll.

    Mehr im Artikel: „Champions-League-Modus beim Funino-Festival: So funktionieren Auf- und Abstieg zwischen den Feldern"

    Der NFV nennt sechs bis acht Durchgänge und begrenzt die Gesamtspielzeit in G- und F-Jugend auf 40 bis 50 Minuten je Festival, empfohlen sind 7 × 7 Minuten. Die DFB-Jugendordnung erlaubt in der G-Jugend im 3 gegen 3 bis zu 7 × 7 Minuten. Für acht Durchgänge musst du die einzelnen Spiele also verkürzen. Plane Wechselzeiten, Begrüßung und Pausen zusätzlich ein.

    Mehr im Artikel: „Champions-League-Modus beim Funino-Festival: So funktionieren Auf- und Abstieg zwischen den Feldern"

    Nein. Der Modus beschreibt die Organisation der Begegnungen durch Auf- und Abstieg. Der NFV nennt dafür 2 gegen 2, 3 gegen 3 und 3+1 gegen 3+1; Mischformen sind ebenfalls möglich. Funino beschreibt dagegen eine konkrete Spielform, im VNG-Beispiel das 3 gegen 3 auf vier Tore ohne Torspieler. Die geltenden Details solltest du beim Verband, Kreis oder Ausrichter erfragen.

    Mehr im Artikel: „Champions-League-Modus beim Funino-Festival: So funktionieren Auf- und Abstieg zwischen den Feldern"

    Als Richtwert passen für U8/U9 etwa 12x18 m, für U10/U11 ca. 15x20 m und für U12/U13 eher 18x25 m. Entscheidend ist die Balance: genug Druck für viele 1-gegen-1-Situationen, aber auch genug Raum, damit Kinder Pässe und Seitenwechsel wahrnehmen.

    Mehr im Artikel: „Mini-Tore-Turnierformen: 9 Spielideen (U8–U13)"

    Am einfachsten ist die klassische Form (3 gegen 3 auf 4 Mini-Tore) mit der Regel „jedes Tor zählt 1“. Spiele kurz (3 Minuten) und rotiere häufig. Wenn das gut läuft, bring als nächste Stufe „Tor nach Pass = 2 Punkte“ ein, damit das Zusammenspiel automatisch zunimmt.

    Mehr im Artikel: „Mini-Tore-Turnierformen: 9 Spielideen (U8–U13)"

    Nutze Ausgleichsregeln statt ständig neu zu mischen: ein Joker, der immer mit dem ballbesitzenden Team spielt (Überzahl im Angriff), Bonuspunkte für das schwächere Team oder ein Kontaktlimit nur für das stärkere Team. So bleiben Spiele eng, und alle Kinder trauen sich weiter ins Dribbling und in den Abschluss.

    Mehr im Artikel: „Mini-Tore-Turnierformen: 9 Spielideen (U8–U13)"

    Elternarbeit & Kommunikation

    29 Fragen

    Der beste erste Schritt ist, das Problem konkret zu beschreiben, ohne Schuld zuzuweisen: Beobachtung statt Bewertung. Bitte zeitnah um ein 1:1 Gespräch (nicht im Gruppenchat, nicht direkt nach dem Spiel) und kläre, worum es genau geht: Spielzeit, Umgangston, Kommunikation oder Regeln. So verhinderst du, dass sich Lager bilden und der Konflikt unnötig eskaliert.

    Mehr im Artikel: „Konflikte im Verein lösen: Zwischen Trainern, Eltern und Vorstand"

    Im Kinderfußball ist die Spielzeit keine reine Trainerentscheidung: Die DFB-Trainingsphilosophie empfiehlt mindestens 75 Prozent Spielzeit für jedes Kind, und viele Landesverbände schreiben für G bis E eine feste Rotation vor. Kläre beim Elternabend, welche Regel in eurem Verband gilt. Ab der D-Jugend hilft es, die Gewichtung von Trainingsbeteiligung, Teamverhalten und Leistung vor der Saison offen zu erklären. Im Gespräch geht es dann um die Entwicklung des Kindes, nicht um Vergleiche mit anderen.

    Mehr im Artikel: „Konflikte im Verein lösen: Zwischen Trainern, Eltern und Vorstand"

    Mediation ist sinnvoll, wenn direkte Gespräche festgefahren sind, Vertrauen beschädigt ist oder der Konflikt bereits das Teamklima belastet (z. B. Lagerbildung unter Eltern, Rücktrittsdrohungen, wiederholte Vorwürfe). Ein neutraler Dritter strukturiert dann den Prozess, sorgt für Gesprächsregeln und hilft, eine schriftliche Vereinbarung mit Follow-up zu erarbeiten.

    Mehr im Artikel: „Konflikte im Verein lösen: Zwischen Trainern, Eltern und Vorstand"

    Geht es um einen Verdacht auf Grenzverletzung, Gewalt oder sexualisierte Übergriffe gegen ein Kind, ist das kein Fall für Mediation oder ein Elterngespräch. Der Verdacht geht direkt an die Kinderschutz-Ansprechperson des Vereins und wird nach dem Interventionsplan behandelt. Die DFB-Richtlinien sehen vor, dann die Ansprechperson des DFB oder des Landesverbands einzubeziehen. Bei akuter Gefahr rufst du die Polizei.

    Mehr im Artikel: „Konflikte im Verein lösen: Zwischen Trainern, Eltern und Vorstand"

    Dann sollte jemand übernehmen, den beide Seiten als neutral akzeptieren: ein vorher benanntes Vorstandsmitglied oder eine externe Person, zum Beispiel aus dem Kreis oder Landessportbund. Lege diese Vertretung fest, bevor der erste Fall eintritt, am besten zusammen mit einem schriftlichen Beschwerdeweg.

    Mehr im Artikel: „Konflikte im Verein lösen: Zwischen Trainern, Eltern und Vorstand"

    Für die meisten Amateurvereine besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht, einen eigenen Beschwerdeweg für Eltern einzurichten. Die Pflicht zu einer internen Meldestelle nach § 12 Hinweisgeberschutzgesetz betrifft Beschäftigungsgeber mit in der Regel mindestens 50 Beschäftigten. Ein Eltern-Beschwerdeverfahren ist für die meisten Vereine daher eine freiwillige Qualitätsmaßnahme.

    Mehr im Artikel: „Beschwerdemanagement in der Jugendabteilung: Ein fairer Weg für Elternbeschwerden (mit Ablaufplan)"

    Für allgemeine Anliegen eignet sich die Reihenfolge Trainer, Jugendkoordination und Jugendleitung. Der Trainer bearbeitet mannschaftsbezogene Themen zuerst. Die Jugendkoordination übernimmt ungelöste oder trainerbezogene Fälle, während die Jugendleitung grundsätzliche und wiederkehrende Probleme behandelt. Verdachtsfälle zu Grenzverletzung oder Gewalt laufen getrennt über die Kinderschutz-Ansprechpersonen.

    Mehr im Artikel: „Beschwerdemanagement in der Jugendabteilung: Ein fairer Weg für Elternbeschwerden (mit Ablaufplan)"

    Der Verein sollte eigene, realistisch einhaltbare Fristen festlegen und veröffentlichen. Als internes Muster sind eine Eingangsbestätigung innerhalb von 3 Werktagen und eine erste inhaltliche Rückmeldung innerhalb von 10 Werktagen denkbar. Diese Zeiträume sind Beispiele und keine gesetzlichen Vorgaben. Dauert die Prüfung länger, sollte ein Zwischenstand folgen.

    Mehr im Artikel: „Beschwerdemanagement in der Jugendabteilung: Ein fairer Weg für Elternbeschwerden (mit Ablaufplan)"

    Spielfeldrand & Verhalten

    29 Fragen

    So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Ein kurzer, positiver Impuls in einer passenden Situation reicht oft völlig. Dauerndes Reinrufen überfordert viele Kinder, weil sie gleichzeitig spielen, wahrnehmen und entscheiden müssen. Besser: gezielt ermutigen („Kopf hoch – nächster Ball!“) und danach wieder Ruhe geben.

    Mehr im Artikel: „Eltern am Spielfeldrand: 15 Sätze, die helfen"

    Am besten wirken Sätze, die Druck rausnehmen und den Blick nach vorn lenken: „Kopf hoch – nächster Ball!“, „Fehler gehören dazu – bleib dran!“ oder „Super Idee – probier’s nochmal!“. Damit lernt dein Kind, dass Fehler normal sind und es sich weiter trauen darf.

    Mehr im Artikel: „Eltern am Spielfeldrand: 15 Sätze, die helfen"

    Im Kinderfußball eher nicht. Taktische Kommandos nehmen Kindern oft die Eigenentscheidung und können Stress auslösen. Besser sind offene, einfache Hinweise, die Wahrnehmung fördern: „Schau kurz hoch!“, „Zeig dich – biet dich an!“ oder „Gute Position – bleib dran!“. So unterstützt du Lernen, ohne den Trainer zu ersetzen.

    Mehr im Artikel: „Eltern am Spielfeldrand: 15 Sätze, die helfen"

    Meist ja, wenn es seitlich passiert, beide Kinder in die gleiche Richtung laufen und der Kontakt kontrolliert ist. Sobald ein Kind mit Armen schubst, von hinten stößt oder ohne realistische Ballchance „reinläuft“, wird daraus schnell ein Foul. Für Anfänger gilt: lieber sauber zum Ball arbeiten als über Körperkraft lösen.

    Mehr im Artikel: „Verhalten von Kindern bei Fouls: was ist erlaubt?"

    Die wichtigste Regel lautet: Kein Pfiff bedeutet weiterspielen. Dein Kind sollte nicht stehen bleiben, nicht diskutieren und keine Racheaktion starten, sondern sofort umschalten und die Emotion mit einem tiefen Atemzug runterregeln. Ausnahme ist ein Schlag gegen den Kopf: Wirkt das Kind danach benommen oder klagt über Beschwerden, muss es sofort raus.

    Mehr im Artikel: „Verhalten von Kindern bei Fouls: was ist erlaubt?"

    Nein. Die Fußballregeln verbieten die Grätsche nicht, sie wird aber als Foul bestraft, wenn sie fahrlässig, rücksichtslos oder übermäßig hart ist. Einzelne Verbände und Kreise verbieten sie trotzdem, im Kinderfußball zum Beispiel der Kreis Aachen, in der Halle etwa Hamburg und Thüringen. Wo sie erlaubt ist, gilt: seitlich, klar zum Ball und ohne gestrecktes Bein in die Beine des Gegners.

    Mehr im Artikel: „Verhalten von Kindern bei Fouls: was ist erlaubt?"

    Kinder verarbeiten Informationen noch nicht so schnell wie Erwachsene und orientieren sich stark an Bezugspersonen. Wenn Eltern taktische Anweisungen rufen, entsteht häufig Verwirrung: Trainer sagt A, Eltern sagen B. Das erhöht Druck, hemmt Eigenentscheidungen und kann die Freude am Spiel mindern. Anfeuern und positives Bestärken unterstützen dagegen Selbstvertrauen und Lernbereitschaft.

    Mehr im Artikel: „Eltern-Kodex im Kinderfußball: 10 Regeln"

    Im Sinne von Fair Play solltest du darauf verzichten. Kinder übernehmen das Verhalten der Erwachsenen und lernen sonst schnell, Schuld bei anderen zu suchen. Respektvoller Umgang mit Schiedsrichtern gehört zu den wichtigsten Werten im Kinder- und Jugendfußball – auch wenn Entscheidungen manchmal falsch sind.

    Mehr im Artikel: „Eltern-Kodex im Kinderfußball: 10 Regeln"

    Ehrenamt & Mitarbeiter

    25 Fragen

    Nach der DFB-Schiedsrichterordnung vom 1. Juli 2026 liegt das Mindestalter bei zwölf Jahren. In einigen Landesverbänden ist der Einstieg erst ab 14 möglich. Württemberg nennt für seine Neulingskurse beispielsweise 14 Jahre; Berlin ermöglicht Ausnahmen ab zwölf Jahren. Kläre vor der Anmeldung die aktuellen Vorgaben deines Landesverbands und bei Minderjährigen das Einverständnis der Erziehungsberechtigten.

    Mehr im Artikel: „Schiedsrichter gewinnen und halten: Was Vereine für ihren Schiri-Nachwuchs tun können"

    Der Einstieg erfolgt über einen Neulingslehrgang beim Landesverband. Laut DFB endet er mit einem Regeltest aus 30 Fragen und einer Laufprüfung; die konkreten Prüfungsanforderungen unterscheiden sich je Verband. Auch Umfang und Kosten variieren: Württemberg nennt 16 bis 18 Unterrichtseinheiten an 6 bis 8 Tagen und 20 Euro Unkostenbeitrag. Im Rheinland kostet der Lehrgang mit zwei Präsenz-Samstagen und einem Online-Teil 100 Euro. Vereinbare vorab, welche Kosten dein Verein übernimmt.

    Mehr im Artikel: „Schiedsrichter gewinnen und halten: Was Vereine für ihren Schiri-Nachwuchs tun können"

    Eine bestandene Prüfung allein garantiert keine dauerhafte Anrechnung. Die zuständigen Verbände beziehungsweise Kreise legen fest, welche laufenden Leistungen erforderlich sind. In Bayern gehören nach der Ordnung ab 1. Juli 2026 grundsätzlich mindestens vier Veranstaltungen und zwölf Spielleitungen im Kalenderjahr dazu, darunter fünf Jugendspiele; alternative Tätigkeiten berücksichtigt die Ordnung ebenfalls. Prüfe für deinen Verein immer die eigenen aktuellen Bestimmungen.

    Mehr im Artikel: „Schiedsrichter gewinnen und halten: Was Vereine für ihren Schiri-Nachwuchs tun können"

    Organisiere schon vor den ersten Einsätzen eine feste Ansprechperson, eine abgestimmte Patenschaft und Unterstützung bei Anreise und Ausstattung. Frage nach den Spielen aktiv nach Unsicherheiten und Konfliktsorgen. Das DFB-Patensystem sieht Hilfe bei organisatorischen Aufgaben sowie Feedback vor. Berlin verlangt beispielsweise eine Begleitung bei mindestens drei der ersten fünf Spiele, darunter zwingend beim ersten. Sichtbare Wertschätzung und die Einbindung ins Vereinsleben ergänzen diese fachliche Begleitung.

    Mehr im Artikel: „Schiedsrichter gewinnen und halten: Was Vereine für ihren Schiri-Nachwuchs tun können"

    Setze auf gezielte Ansprache und klar definierte Mini-Rollen statt allgemeiner Aufrufe. Wenn du z. B. konkret um 10 Minuten Aufwärmen, Hilfe beim Aufbau oder die Organisation der Anwesenheit bittest, wirkt das machbar. Eine Probephase von vier bis sechs Wochen und ein Mentor im Hintergrund machen die Zusage leichter, weil niemand sofort allein ein Team übernehmen muss.

    Mehr im Artikel: „Trainer-Nachwuchs aufbauen: So gelingt Nachfolge"

    Der beste Einstieg ist fast immer die Co-Trainer-Rolle mit Begleitung. Neue Trainer können erst mitlaufen, dann einzelne Bausteine übernehmen (Aufwärmen, eine Spielform, Station). Eine feste Trainings-Schablone (Ankommen – Aufwärmen – Schwerpunkt – Spielform – Abschluss) gibt Sicherheit und verhindert Überforderung.

    Mehr im Artikel: „Trainer-Nachwuchs aufbauen: So gelingt Nachfolge"

    Trainer bleiben eher, wenn das Ehrenamt planbar und unterstützt ist: Aufgaben aufteilen, feste Zeitmodelle anbieten, Fortbildungen ermöglichen, Material und Trainingsideen bereitstellen und regelmäßige kurze Check-ins etablieren. Sichtbare Anerkennung (Trainerabend, Dank, kleine Benefits) stärkt zusätzlich die Bindung.

    Mehr im Artikel: „Trainer-Nachwuchs aufbauen: So gelingt Nachfolge"

    Für die Rolle als Helfer oder Co-Trainer keine. Wer ein Team eigenständig leiten soll, startet in Deutschland am besten mit dem Kindertrainer*in-Zertifikat des DFB (20 Lerneinheiten, 2 Präsenztage plus 3 Onlinephasen, Anmeldung über den Landesverband) oder dem DFB-Basis-Coach (40 Lerneinheiten, erster Baustein der C-Lizenz). In Österreich bieten die Landesverbände das ÖFB-D-Diplom an (früher Kindertrainerdiplom, 40 Unterrichtseinheiten, ab 16 Jahren), in der Schweiz führt der Weg über das D-Diplom mit Jugend+Sport (ab 17 Jahren). Jugendliche ab 15 können in Deutschland den DFB-Junior-Coach über die Schule machen.

    Mehr im Artikel: „Trainer-Nachwuchs aufbauen: So gelingt Nachfolge"

    Aufwärmen

    22 Fragen

    Aktivieren holt Kinder aus dem Alltag ins Training: Sie sind wach, haben den Ball schon oft berührt und starten mit Tempo in die Spielformen. Als Verletzungsschutz ist klassisches Warmlaufen bei 6- bis 12-Jährigen laut DFB-Trainerportal nicht nötig.

    Mehr im Artikel: „Aufwärmspiel: Was heißt „aktivieren“ im Fußball?"

    In der „besten Trainingseinheit“ des DFB (90 Minuten) dauert die Aktivierung 15 Minuten. Bei kürzeren Kindertrainings reicht entsprechend weniger, gern in mehreren kurzen Spielen von 3–6 Minuten. Vor einem Spiel gilt als Faustformel: höchstens ein Viertel der Spielzeit.

    Mehr im Artikel: „Aufwärmspiel: Was heißt „aktivieren“ im Fußball?"

    Fangspiele mit Ballkontakt, Dribbel-Chaos im Feld und kurze 1-gegen-1-Duelle sind ideal. Sie sind leicht zu erklären, machen Spaß und aktivieren gleichzeitig Reaktion, Richtungswechsel und Ballgefühl.

    Mehr im Artikel: „Aufwärmspiel: Was heißt „aktivieren“ im Fußball?"

    Ideal sind 10–15 Minuten inklusive kurzer Pausen. Spiele mehrere kurze Runden (2–3 Minuten), damit die Intensität hoch bleibt und du schnell Variationen einbauen kannst.

    Mehr im Artikel: „Fangspiele zum Aufwärmen"

    Ja. Eine Runde ohne Ball ist besonders für jüngere Kinder sinnvoll, um Regeln, Raumgefühl und Richtungswechsel zu schulen. Danach wird das Spiel mit Ball deutlich fußballspezifischer, weil Ballkontrolle unter Druck hinzukommt.

    Mehr im Artikel: „Fangspiele zum Aufwärmen"

    Passe die Regeln an, damit Erfolgserlebnisse entstehen: Nutze Sicherheitsinseln (max. 3 Sekunden), gib kurzzeitigen Schutz (z. B. 10 Sekunden nicht fangbar) oder wähle Fänger so, dass das Niveau passt. Zusätzlich hilft ein etwas größeres Feld, damit mehr Ausweichmöglichkeiten entstehen.

    Mehr im Artikel: „Fangspiele zum Aufwärmen"

    Für U7–U11 sind 12–18 Minuten meist optimal. Plane mehrere kurze Aufwärmspiele (je 3–4 Minuten) mit schnellen Wechseln, damit Intensität und Aufmerksamkeit hoch bleiben.

    Mehr im Artikel: „Hallen-Aufwärmspiele: 10 Ideen (U7–U11)"

    Sehr gut funktionieren Spiele, die Hallenlinien nutzen: Linien-Fangen, Nummern-Rennen oder Ampel-Dribbling. Wenn ein Ball pro Kind da ist, kannst du zusätzlich Ball-Stop-Challenges oder Spiegel-Dribbling einsetzen.

    Mehr im Artikel: „Hallen-Aufwärmspiele: 10 Ideen (U7–U11)"

    Trainerschein, Lizenzen & Fortbildung

    21 Fragen

    Schau in der Ausschreibung nach der Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) und nach dem Hinweis „anerkannt für Lizenzverlängerung“ bzw. für welche Lizenzstufe (z. B. C- oder B-Lizenz) die Fortbildung gilt. Wichtig ist außerdem die Zielgruppe: Manche Termine sind nur für bestimmte Profile (z. B. Kinderfußball) freigegeben. Wenn Angaben fehlen, frag vor der Anmeldung beim Verband oder Ausrichter nach, damit du keine UE „verlierst“.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    Das hängt vom Ziel ab. Präsenzfortbildungen sind ideal, wenn du Demo-Training, Coachingbilder und Korrekturen live sehen willst – besonders hilfreich im Kinderfußball, weil Methodik und Organisation eine große Rolle spielen. Online-Fortbildungen eignen sich gut für Theorie, Spielprinzipien, Videoanalyse und sind zeitsparend. Optimal ist oft eine Kombination: Theorie online, Praxis auf dem Platz.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    Sehr sinnvoll sind Fortbildungen zu altersgerechtem Coaching, Technik in Spielformen (Dribbling, Pass, Torschuss ohne lange Wartezeiten), kleinen Spielformen (z. B. 3-gegen-3) und kindgerechter Regelvermittlung. Achte darauf, dass der Kurs ausdrücklich den Grundlagenbereich adressiert, damit Inhalte und Sprache wirklich zu Kindern passen.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    In Deutschland beim Landesverband: Das Kindertrainer*in-Zertifikat des DFB (20 Lerneinheiten, 2 Präsenztage plus 3 Onlinephasen) wird dezentral in den Kreisen ausgeschrieben, der DFB-Basis-Coach (40 Lerneinheiten) ist der erste Baustein der C-Lizenz. In Österreich bieten die Landesverbände das ÖFB-D-Diplom (früher Kindertrainerdiplom) mit 40 Unterrichtseinheiten plus sechs Monaten Praxis an, Mindestalter 16. In der Schweiz führt der Weg über das sechstägige D-Diplom ab 17 Jahren, das der SFV gemeinsam mit Jugend+Sport und den Regionalverbänden anbietet.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    Die C-Lizenz gilt ab dem Erwerb jeweils drei Jahre. Zur Verlängerung musst du innerhalb dieses Zeitraums 20 Lerneinheiten Fortbildung nachweisen, zum Beispiel über Fortbildungen deines Landesverbands. Vorarbeiten geht nicht: Pro Verlängerungszeitraum werden nur die erforderlichen 20 Lerneinheiten anerkannt, überschüssige Stunden verfallen für die nächste Periode.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    Sie ist nicht endgültig verloren. Laut DFB-Ausbildungsordnung (Stand 1. Juli 2026, § 27 Nr. 4) wird eine ungültige Lizenz wieder gültig, wenn du die Weiterbildungen auch für die Zeit der Ungültigkeit nachweist, höchstens aber 80 Lerneinheiten. Wer erst nach Ablauf verlängert, zahlt laut § 27 Nr. 3 die doppelte Lizenzgebühr.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    In Österreich schreibt die ÖFB-Trainerordnung mit ÖFB-D-Lizenz mindestens 8 und ab UEFA-C-Lizenz mindestens 15 Unterrichtseinheiten innerhalb von 3 Jahren vor; jede anerkannte Fortbildung verlängert die Lizenz um 36 Monate. In der Schweiz müssen J+S-Leiterinnen und -Leiter alle 2 Jahre ein Modul aus der J+S-Weiterbildung besuchen, sonst entfällt die Leiteranerkennung.

    Mehr im Artikel: „DFB/ÖFB/SFV Fortbildungen finden: so geht's"

    Nein. Für Bambini bis E-Jugend reicht das DFB-Kindertrainer-Zertifikat (Kiz) mit rund 20 Lerneinheiten völlig aus. Die C-Lizenz (ca. 120 LE) lohnt sich erst, wenn du ältere Jahrgänge trainieren oder ambitionierter einsteigen möchtest. Für den Einstieg an der Seitenlinie bist du mit dem Kiz bestens gerüstet.

    Mehr im Artikel: „Trainerschein im Kinderfußball - Alle Infos"

    Kommunikation & Verein

    20 Fragen

    Setze am Spielfeldrand eine kurze, ruhige Grenze, etwa: „Bitte keine Anweisungen an mein Kind.“ Beginne dort keine längere Diskussion und beziehe dein Kind nicht als Vermittler ein. Sprich den anderen Elternteil später unter vier Augen an und informiere den Trainer, wenn sich die Kritik wiederholt oder dein Kind belastet.

    Mehr im Artikel: „Ärger mit anderen Eltern im Team: So schützt du dein Kind, ohne die Mannschaft zu spalten"

    Der Verein sollte eingeschaltet werden, wenn der Konflikt den Spiel- oder Trainingsbetrieb betrifft, Kinder angegriffen werden oder ein Verhalten trotz direkter Ansprache weitergeht. Der übliche Weg führt vom Trainer zur Jugendleitung. Nach § 9a der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung sind Vereine für das Verhalten ihrer Zuschauer und Anhänger verantwortlich.

    Mehr im Artikel: „Ärger mit anderen Eltern im Team: So schützt du dein Kind, ohne die Mannschaft zu spalten"

    Informiere zunächst Trainer und Jugendleitung, sofern das in der Situation sicher möglich ist. Die Landesverbände verfügen über Anlaufstellen für Gewalt- und Diskriminierungsvorfälle. Sie beraten betroffenenzentriert und können an passende Stellen weiterverweisen. Eine Kontaktaufnahme führt nicht automatisch zu einem Sportgerichtsverfahren.

    Mehr im Artikel: „Ärger mit anderen Eltern im Team: So schützt du dein Kind, ohne die Mannschaft zu spalten"

    Ein großer Teamchat ist dafür meist ungeeignet. Kurze Texte werden leicht missverstanden, weitere Eltern mischen sich ein und der Konflikt breitet sich auf die Mannschaft aus. Bitte besser um ein persönliches Gespräch zu einem ruhigen Zeitpunkt. Organisatorische Ergebnisse kannst du anschließend knapp und neutral im Chat festhalten.

    Mehr im Artikel: „Ärger mit anderen Eltern im Team: So schützt du dein Kind, ohne die Mannschaft zu spalten"

    Sind andere Kinder erkennbar, solltest du das Foto nicht ungefragt teilen. Nach § 22 KUG dürfen Bildnisse in Deutschland grundsätzlich nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet werden. Bei Minderjährigen entscheiden die Erziehungsberechtigten; mit wachsender Einsichtsfähigkeit muss auch das Kind einverstanden sein, eine feste Altersgrenze gibt es dafür nicht. Die Haushaltsausnahme der DSGVO kann in einer geschlossenen Elterngruppe greifen, bei öffentlichen Posts nicht. Die sichere Praxis lautet: Einwilligung einholen und im Zweifel auf das Teilen verzichten.

    Mehr im Artikel: „Die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft: So schreibst du als Elternteil fair, knapp und datenschutzsicher"

    Antworte nicht im ersten Ärger öffentlich. Sichere einen Screenshot und kontaktiere die betreffende Person direkt. Bitte darum, die Nachricht zu löschen, und mache klar, dass Bewertungen deines Kindes nicht in den Gruppenchat gehören. Wiederholen sich Spott, Mobbing oder andere Grenzverletzungen, schaltest du Trainer, Jugendleitung oder die zuständige Ansprechperson des Vereins ein.

    Mehr im Artikel: „Die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft: So schreibst du als Elternteil fair, knapp und datenschutzsicher"

    Nein. Fragen zu Position, Aufstellung und Einsatzzeit solltest du direkt und in ruhiger Atmosphäre mit dem Trainerteam klären. Eine öffentliche Diskussion setzt Trainer und Kinder unter Druck und lädt andere Eltern zu Vergleichen ein. Bitte stattdessen knapp um einen Gesprächstermin und schildere dort deine Beobachtung, ohne andere Kinder abzuwerten.

    Mehr im Artikel: „Die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft: So schreibst du als Elternteil fair, knapp und datenschutzsicher"

    WhatsApp hat das Mindestalter in Europa 2024 von 16 auf 13 Jahre gesenkt; für Jüngere sehen die aktuellen EU-Bedingungen höchstens ein von den Eltern verwaltetes Konto vor, sofern es angeboten wird. Kinder der G- bis E-Jugend sind daher in der Regel nicht selbst Mitglied. In diesen Altersklassen ist die Gruppe ein Organisationskanal für Eltern. Auch dann gehören Bewertungen einzelner Kinder oder vertrauliche Informationen nicht in den Chat.

    Mehr im Artikel: „Die WhatsApp-Gruppe der Mannschaft: So schreibst du als Elternteil fair, knapp und datenschutzsicher"

    Spielformen

    18 Fragen

    Für Anfänger eignen sich vor allem kleine, regelarme Spiele mit vielen Ballkontakten: Linien-Tore (2 gegen 2/3 gegen 3), Funino light (3 gegen 3 auf 4 Mini-Tore), 1 gegen 1 in Zonen und Zahlenfußball. Diese Formate sind schnell erklärt, reduzieren Wartezeiten und fördern grundlegende Fähigkeiten wie Dribbling, Ballan- und -mitnahme sowie einfache Entscheidungen im Spiel.

    Mehr im Artikel: „Hallentraining: 8 Spielformen ohne großes Setup"

    In vielen Fällen reichen 8–12 Markierungen (Hütchen oder flache Teller), optional Leibchen und ein Netz Bälle. Beim Aufbau sparst du, nicht bei den Bällen: Für Spielformen genügt ein Ball pro Feld plus Reserve, für Dribbel- und Schussformen sollte jedes Kind einen eigenen Ball haben. Hallenlinien ersetzen Tore und Feldgrenzen, so laufen Linien-Tore oder Vier Ecken praktisch ohne zusätzliches Material.

    Mehr im Artikel: „Hallentraining: 8 Spielformen ohne großes Setup"

    Teile die Gruppe in mehrere kleine Felder und spiele parallel, zum Beispiel zwei 2 gegen 2- oder 3-gegen-3-Felder statt ein großes Spiel. Arbeite mit kurzen Durchgängen (3–4 Minuten) und schnellen Rotationen. So bleibt die Intensität hoch, jedes Kind hat mehr Aktionen, und du vermeidest lange Wartezeiten – ein Schlüssel für gutes Hallentraining im Kinderfußball.

    Mehr im Artikel: „Hallentraining: 8 Spielformen ohne großes Setup"

    Setze auf Stationen mit je einer Regel und einer klaren Spielaufgabe. Erkläre pro Station nur einen Satz („Nach dem Aus legst du den Ball auf die Linie und dribbelst ein“) und lass sofort spielen. Trainiere dabei die Regeln, die am Spieltag gelten: In der G- und F-Jugend gibt es Eindribbeln oder Einpassen statt Einwurf. Korrigiere kurz während des Spiels oder bei der Rotation, damit der Spielfluss erhalten bleibt.

    Mehr im Artikel: „Regeln spielerisch erklären: 12 Mini-Games (U7–U11)"

    Am besten wirken Fairplay-Punkte: Ein Team kann pro Runde einen Zusatzpunkt bekommen, wenn es eine faire Aktion zeigt (z. B. Ball zurückgeben nach Unterbrechung, Gegner aufhelfen, ehrliches Eingeständnis). Wichtig ist, Fairplay sichtbar zu belohnen und konkrete Beispiele einzufordern: „Was war heute fair?“

    Mehr im Artikel: „Regeln spielerisch erklären: 12 Mini-Games (U7–U11)"

    Beim Handspiel hilft eine einfache, einheitliche Konsequenz (Ball abgeben + 3 Sekunden Freeze), statt über Absicht zu diskutieren. Abseits gibt es im Spielbetrieb der G- bis E-Jugend meist nicht, es kommt je nach Landesverband und Mannschaftsgröße erst in der D-Jugend. Zur Vorbereitung kannst du es ab U11 als Laufregel mit einer markierten Linie einführen („Beim Pass nicht hinter der Linie warten“), damit Kinder es über Bewegung verstehen.

    Mehr im Artikel: „Regeln spielerisch erklären: 12 Mini-Games (U7–U11)"

    Für U7 funktionieren einfache Formen wie 2 gegen 1 oder 3 gegen 2 am besten. Das Feld sollte klein bleiben (z. B. 12x15 m), die Tore eher breit, und die Regeln kurz: starten, spielen, wechseln. So erkennen Kinder schneller den freien Mitspieler und haben viele Erfolgserlebnisse.

    Mehr im Artikel: „Überzahl-Unterzahl kompakt: 10 Fun-Spiele (U7–U11)"

    Gib dem Unterzahl-Team eine klare Mini-Regel: „Einer stellt den Ballführer, einer sichert die Mitte.“ Zusätzlich hilft ein Bonuspunkt fürs Verzögern (z. B. 10 Sekunden ohne Gegentor). So lernen Kinder, Räume zu schließen statt blind zu jagen.

    Mehr im Artikel: „Überzahl-Unterzahl kompakt: 10 Fun-Spiele (U7–U11)"

    Kleinfeldspiele

    18 Fragen

    Als Richtwert funktionieren 15x20 m (U8), 20x25 m (U9/U10) und 25x30 m (U11). Entscheidend ist die Spielqualität: Gibt es zu wenig Zweikämpfe und Abschlüsse, verkleinere das Feld. Wird es hektisch und es entstehen kaum saubere Aktionen, vergrößere es leicht.

    Mehr im Artikel: „Kleinfeldspiele draußen: 12 Spielformen (U8–U11)"

    Für Anfänger sind freie Spiele im 4 gegen 4 auf zwei Minitore ideal. Die Regeln bleiben minimal, die Kinder haben viele Ballkontakte und trauen sich eher ins Dribbling oder in den Torschuss. Optional kannst du nur eine einfache Zusatzwertung nutzen, z. B. „Dribbling durch die Mittelzone = Extrapunkt“.

    Mehr im Artikel: „Kleinfeldspiele draußen: 12 Spielformen (U8–U11)"

    Nutze kurze Spielzeiten (2–3 Minuten), klare Startsignale und viele Bälle am Rand, damit es ohne Unterbrechungen weitergeht. Pro Spiel sollte es maximal eine Zusatzregel geben. Außerdem helfen feste Pausen (30–45 Sekunden) für schnelles Coaching und neue Aufgaben.

    Mehr im Artikel: „Kleinfeldspiele draußen: 12 Spielformen (U8–U11)"

    Für 2 gegen 2 sind ca. 12x15 m ein guter Startpunkt, damit viele 1-gegen-1-Situationen entstehen. Für 3 gegen 3 funktionieren häufig 15x20 m, für 4 gegen 4 bis etwa 18x25 m. Entscheidend ist, dass die Kinder schnell zum Tor kommen und nicht lange ohne Aktion laufen müssen.

    Mehr im Artikel: „10 Spielformen für Bambini: 2 gegen 2 bis 4 gegen 4"

    Spiele in sehr kurzen Runden (z. B. 3 Minuten) und nutze pro Feld bei Bedarf 3 Teams: Zwei spielen, ein Team pausiert kurz und wechselt nach jeder Runde rein. Alternativ funktioniert ein Auf-/Abstiegssystem (Gewinner hoch, Verlierer runter) – das hält die Intensität hoch und reduziert Diskussionen.

    Mehr im Artikel: „10 Spielformen für Bambini: 2 gegen 2 bis 4 gegen 4"

    Starte mit 2 gegen 2 auf kleinem Feld und nutze „Dribbel-Tor“: Ein Tor zählt nur, wenn der Ball ins Tor gedribbelt wird. So bekommen Kinder einen klaren Anreiz, mutig anzudribbeln, ohne dass du viel erklären musst. Lobe dabei ausdrücklich den Versuch, nicht nur den Treffer.

    Mehr im Artikel: „10 Spielformen für Bambini: 2 gegen 2 bis 4 gegen 4"

    Für Einsteiger haben sich 2–4 Minuten pro Spiel bewährt. U7/U8 bleiben meist bei 2–3 Minuten, U9–U11 bei 3–4 Minuten. Kurze Spielzeiten halten die Intensität hoch, reduzieren Diskussionen und machen die Rotation planbar.

    Mehr im Artikel: „3 gegen 3/4 gegen 4 in der Halle: 6 Spielpläne ohne Chaos"

    Zeitrotation ist für viele Gruppen der einfachste und fairste Einstieg, weil jedes Team gleich viel spielt. „Winner stays“ kann motivieren, kippt aber schnell, wenn Teams ungleich stark sind. Eine gute Mischform ist: Gewinner bleibt, aber wechselt jedes Mal einen Spieler – so bleibt es fair und trotzdem spannend.

    Mehr im Artikel: „3 gegen 3/4 gegen 4 in der Halle: 6 Spielpläne ohne Chaos"

    Events & Turniere

    15 Fragen

    Ja. Futsalbälle sind kleiner und sprungreduziert, ein regulärer Futsalball wiegt aber 400–440 g und ist für Kinder zu schwer. Die DFB-Futsal-Ordnung sieht für Bambini und F-Jugend den Futsal-Ball light Größe 3 (290–310 g) vor, für E- und D-Jugend Größe 4 light (340–360 g) und erst ab der C-Jugend den normalen Futsalball.

    Mehr im Artikel: „Verein organisiert Futsal: Hallenzeiten & Turnierausrichtung"

    Idealerweise mehrere Monate vor der Hallensaison. Kommunale Hallen sind stark ausgelastet. Feste Serienzeiten sind besser als Einzeltermine, weil sie Planungssicherheit für Training und Turnier geben.

    Mehr im Artikel: „Verein organisiert Futsal: Hallenzeiten & Turnierausrichtung"

    Die DFB-Futsal-Ordnung nennt für Turniere 5–7 Minuten bei Bambini, 10–12 Minuten bei F- und E-Jugend und bis zu 15 Minuten ab dem 5 gegen 5 (jeweils brutto). Rechne die Spiele zusammen: Die Tageshöchstspielzeit liegt zum Beispiel bei 80 Minuten für die F- und 100 Minuten für die E-Jugend. Plane zusätzlich Puffer für Wechsel und Regelhinweise ein.

    Mehr im Artikel: „Verein organisiert Futsal: Hallenzeiten & Turnierausrichtung"

    Nein. Für Bambini bis E-Jugend sieht die DFB-Futsal-Ordnung keine kumulierten Fouls, keine 4-Sekunden-Regel, keine Time-outs und keine persönlichen Strafen vor; gespielt wird ohne Schiedsrichter nach dem Fair-Play-Prinzip. Die FIFA-Futsal-Regeln gelten in der Halle erst ab der D-Jugend.

    Mehr im Artikel: „Verein organisiert Futsal: Hallenzeiten & Turnierausrichtung"

    Lieber viele kurze Spiele als wenige lange. Die DFB-Futsal-Ordnung nennt für Hallenturniere 5–7 Minuten (G-Jugend) und 10–12 Minuten (F- und E-Jugend) brutto je Spiel. Begrenzend ist die Tageshöchstspielzeit der DFB-Jugendordnung: 80 Minuten für G und F, 100 Minuten für E. Für F-Kinder sind also etwa sechs bis acht Spiele realistisch.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Organisation: Ablaufplan & Aufgabenliste"

    Plane pro Spiel einen festen Zeitblock (z. B. 10 Minuten Spielzeit plus 2–3 Minuten Wechsel). Starte konsequent nach Uhr, nutze eine sichtbare Hallenuhr und gib einer Person die alleinige Verantwortung für Anpfiff/Abpfiff.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Organisation: Ablaufplan & Aufgabenliste"

    Bis zur E-Jugend sieht die DFB-Futsal-Ordnung in der Halle weder Schiedsrichter noch Zeitnehmer vor; es gilt das Fair-Play-Prinzip, Feldbetreuer starten und stoppen die Spiele. Ab der D-Jugend ist mindestens ein Schiedsrichter vorgesehen, ab der C-Jugend zwei plus Zeitnehmer. Für Vereinsturniere gilt die Hallenrichtlinie deines Landesverbands.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Organisation: Ablaufplan & Aufgabenliste"

    Mindestens brauchst du eine Turnierleitung als Entscheider, einen Zeit- und Ergebnisdienst und eine klar benannte Person für Erste Hilfe und Notruf. Zusätzlich helfen feste Rollen für Anmeldung und Catering, damit keine Engpässe entstehen.

    Mehr im Artikel: „Hallenturnier-Organisation: Ablaufplan & Aufgabenliste"

    Spielbetrieb & Formalitäten

    11 Fragen

    Eine feste Bearbeitungszeit gibt es nicht; sie hängt vom Verband, der Saisonphase und der Vollständigkeit der Unterlagen ab. In Deutschland ist der früheste Tag der Spielberechtigung der Tag, an dem der Antrag bei der Passstelle eingeht, bei einem Vereinswechsel kann eine Wartefrist dazukommen. In der Schweiz gilt die Qualifikation ab dem 5. Tag nach dem vollständigen Gesuch. Plane vor Saisonstart 2–4 Wochen Vorlauf ein und lass den Verein den Status im Verbandsportal prüfen.

    Mehr im Artikel: „Spielerpass beantragen: Schritt-für-Schritt (DACH)"

    Für Pflichtspiele braucht es praktisch immer eine aktive Spielberechtigung, und bei Jugendturnieren dürfen nach DFB-Jugendordnung nur spielberechtigte Kinder antreten. Im Kinderfußball unterscheiden sich die Verbände stark: In Bayern braucht die G-Jugend keine Spielberechtigung, in Südbaden genügt für G und F die Vereinsmitgliedschaft, in Hessen ist der digitale Spielerpass dagegen schon bei Spielfesten und Turnieren Pflicht. Frag beim Trainer oder der Jugendleitung nach, was in eurem Kreis gilt.

    Mehr im Artikel: „Spielerpass beantragen: Schritt-für-Schritt (DACH)"

    Typisch sind der Antrag auf Spielerlaubnis mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten, ein Geburts- oder Identitätsnachweis und ein aktuelles Passfoto. Je nach Verband kommen weitere Nachweise dazu, etwa im WDFV eine Elternerklärung zur sportgesundheitlichen Eignung oder in Österreich eine ärztliche Untersuchung vor der Erstanmeldung. Für das Passfoto im DFBnet brauchst du keine Einwilligung, nur für eine Veröffentlichung des Fotos. Unvollständige oder unscharfe Uploads sind einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen.

    Mehr im Artikel: „Spielerpass beantragen: Schritt-für-Schritt (DACH)"

    Beim Norweger Modell findet das Spiel auch dann statt, wenn eine Mannschaft nicht genug Spieler für die volle Stärke hat: Der Gegner passt sich an, beide Teams spielen in der kleineren Besetzung — etwa 9 gegen 9 statt 11 gegen 11, oft auf verkleinertem Feld. So werden Spielabsagen und Wertungen am grünen Tisch vermieden.

    Mehr im Artikel: „Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht"

    In Württemberg, wo die Begriffe am klarsten getrennt sind, legt eine Mannschaft beim Norweger-Modell ihre Stärke (9er oder 7er) vor der Saison fest und behält ihr Aufstiegsrecht. Beim Flex-Modell wechselt sie erst während der Saison in die reduzierte Stärke, meldet das bis 48 Stunden vor dem Spiel und verliert ab der ersten Flex-Meldung das Aufstiegsrecht. Andere Verbände verwenden die Namen anders: Baden nennt die freie D-Jugend-Wahl vor der Saison „Flex-Modell“, das Saarland erlaubt im A-Junioren-Flex-Modell Änderungen je Spieltag. Verbindlich ist immer die Durchführungsbestimmung deines Verbands.

    Mehr im Artikel: „Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht"

    Ja. Die DFB-Spielordnung erlaubt den Landesverbänden, in den vier untersten Spielklassen abweichende Mannschaftsstärken samt eigener Mindestspielerzahl festzulegen. Deshalb gelten Norweger- und Flex-Modelle fast immer auf Kreis- oder unterer Landesebene, nicht in Verbands- oder Regionalligen.

    Mehr im Artikel: „Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht"

    Das regelt jeder Verband selbst. Im saarländischen Flex-Modell der A-Junioren zählen alle Ergebnisse normal mit 3/1/0 Punkten; die 7er-Runde der saarländischen D-Jugend läuft dagegen als Pflichtfreundschaftsrunde ohne Tabellen. In Westfalen sind Norweger-Staffeln grundsätzlich Pflichtspiele ohne Wertung, im Rheinland können Teams mit reduzierter Stärke weder Staffelsieger noch Kreismeister werden. Prüfe vor der Meldung die Durchführungsbestimmungen deines Kreises.

    Mehr im Artikel: „Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht"

    Meist auf einem verkürzten Großfeld von Strafraum zu Strafraum („16er zu 16er“). In Sachsen-Anhalt sind für das A-Junioren-Flex-Modell 65–90 × 45–70 m mit 5×2-m-Kleinfeldtoren vorgesehen, in Mecklenburg-Vorpommern ein auf ca. 80 m verkürztes Feld mit Großfeldtoren; im Saarland wird beim 9er der B-/C-Junioren ein verschiebbares Tor an die 16-m-Linie gestellt.

    Mehr im Artikel: „Norweger Modell & Flex-Modell: Wenn 11 gegen 11 nicht geht"

    Deine Frage nicht dabei?

    Stöbere durch unsere ausführlichen Ratgeber-Artikel oder nutze die Suchfunktion, um genau das zu finden, was du brauchst.